Muß ich die Betriebskosten meiner Toten Schwiegermutter bezahlen?

  • Hallo Zusammen.
    Habe micht heute erst angemeldet, weil ich mir erhoffe ein paar Antworten darauf zu bekommen.
    Meine Schwiegermutter starb am 28.04.2009, wir konnten die Wohnung zum Glück zum 31.05.2009 kündigen, da ich mit dem neuen Vermieter, der das Haus erst zum 01.02.2009 Übernommen hatte, gesprochen habe. Nun kam heute ein Brief mit der Betriebskosten abrechnung, wir sollen für 4 Monate 404,00 Euro Nachzahlen.Es wären keine Vorrauszahlungen geleistet worden. Ich weiß von meiner Schwiegermutter das Sie eine Warmiete von 500 Euro hatte,wie die sich aber aufteilte für Nebenkosten weiß ich leider nicht. Für eine Wohnung von 132 qm, klar ist das nicht viel, aber die Miete war ja auch noch mit der alten Vermieterin seit Jahren so abgemacht, und es gab keinen neuen Mietvertrag.Laut Abrechnung sollen die Betriebskosten pro qm 8,44€ sein. Ausserdem hat meine Schwiegermutter von diesen 4 Monaten nur 2 Monate die Wohnung noch genutzt, weil Sie seit Ende März im Krankenhaus lag.


    Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel und reicht doch für eine Antwort.
    Vielen dank schon mal die angel57

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  • Hallo angel57,


    für eine Antwort würde es nur dann reichen, wenn Du uns die mietvertraglichen Vereinbarungen zitieren würdest.

  • Zitat

    Meine Schwiegermutter starb am 28.04.2009, wir konnten die Wohnung zum Glück zum 31.05.2009 kündigen

    .


    Hier ist Ihnen der Vermieter schon entgegen gekommen. Denn in der Regel beträgt die Kündigungsfrist im Todesfall sowohl für den Vermieter als auch für die Erben drei Monate.


    Zitat

    Ausserdem hat meine Schwiegermutter von diesen 4 Monaten nur 2 Monate die Wohnung noch genutzt, weil Sie seit Ende März im Krankenhaus lag.


    Ist bei der Berechnung der Betriebskosten nur bei den Verbrauchskosten (Wasser, Abwasser, Heizung) unter Umständen relevant. Alle übrigen Kosten darf und muss der Vermieter bis zur Beendigung des Mietverhältnisses (31.05.2009) berechnen. Ob die Abrechnung an sich korrekt ist, läßt sich ohne nähere Kenntnisse der Abrechnung bzw. des Mietvertrags nicht beantworten.

  • Hallo Berny.
    Leider muß ich sagen das ich keinen Mietvertrag meiner verstorbenen Schwiegermutter besitze. Die frühere Vermieterin Wohnte im gleichen Haus, und war auch befreundet mit meiner Schwiegermutter.Sie Wohnte dort bis zum Tode, jetzt ca 36 Jahre.
    Von einer Nachbarin die Jetzt als letzte aus dem Haus im Sommer 2010 ausgezogen ist, weiß ich jetzt auch warum er soll schnell auf unsere Kündigung eingegangen ist, das Haus soll abgerissen werden und meine Schwiegermutter hätte 2011 eh ausziehen ,müssen.
    Ich würde ja nichts gegen eine Nebenkostenabrechnung sagen, aber 404€ finde ich etwas zuviel. Zumal im EG eine Metzgerei ist die sicher die meisten Kosten an Wasser und Abwasser verursacht. Und wir sollen nun noch die kosten dafür bis zum Jahres Ende mit tragen? Das finde ich nicht ganz ok.

  • Vielen dank für eure schnellen Antworten. ich weiß natürlich das es 3 Monate Kündigungsfrist auch im Todesfall hätten sein müssen. ich versuche mal die Abrechnung hoch zu laden

  • Zunächst fällt mir auf, dass der Abrechnungszeitraum in der Abrechnung lediglich 11 Monate umfasst. Das ist schon ungewöhnlich. Denn in der Regel beträgt der Abrechnungszeitraum 12 Monate.


    Gegen die Verteilung der Kosten ist auf den ersten Blick wenig einzuwänden. Bei den ausgewiesenen Gesamtkosten würde unter Umständen eine Belegeinsicht beim Vermieter weiter helfen.


    Was mich allerdings stutzig macht ist der Umstand, dass keine Vorauszahlungen für die Betrieskosten gezahlt wurden. Hier wäre ein Blick in den mit Ihrer Schwiegermutter geschlossenen Mietvertrag hilfreich. Dieser sollte eigentlich Ihrem Vermieter vorliegen.

  • Vielen dank Gruwo.
    Das nur 11 Monate gerechnet werden liegt daran das der Vermieter das Haus seit dem 01.02.2009 erst zu seinem Besitz zählt, und ab da auch das erste mal die Miete an Ihn überwiesen wurde.Wenn er die bestehenden Mietverträge übernommen hat, müsste er davon Kopien haben? Ich glaube ich werde noch mal mit der früheren Vermieterin sprechen.

  • Jeder vernünftig denkende Vermieter sollte sich auch darum bemühen, nach einem Eigentumsübergang die bestehenden Mietverträge von seinem Vorgänger zu erhalten. Denn schliesslich muss er ja auch wissen, was mit den Mietern im Einzelnen vertraglich vereinbart wurde.

  • Ja da hast Du sicher recht, nur dieser Vermieter hat das Haus nur über einen Dritten bekommen. Die alte Vermieterin hätte das Haus nie an Ihn verkauft.Es ist nicht das einzige Haus in der Straße was Ihm jetzt gehört. Leider hat sich die alte Dame (Vermieterin) von jemanden blenden lassen.


    Dir für Deine Gedult mit meinem Problem recht herzlichen dank


    die angel