Mieterhöhung

  • Hallo an Alle,


    ich bräuchte bitte etwas Hilfe und Meinungen.


    Sachverhalt:
    Habe seit 1. Nov.2016 neuen Vermieter. Der hat nix besseres zu tun, als mir durch die Hausverwaltung am 19.11 sofort eine
    Mieterhöhung um ca.20% reinzuwürgen. Fälligkeit wäre der 01.01.2017


    Wichtig ist allerdings der genaue Wortlaut(meines Wissens):


    im Auftrag des neuen Eigentümers Herrn xy teile ich Ihnen mit, dass sich die Miete für ihre Wohnung ab dem 01.01.17 auf xy im Monat erhöht.
    Die letzte Mieterhöhung war vor 9 Jahren. Die N.kostenzahlung bleibt unverändert. Daraus ergibt sich folgende monatl.Zahlung von xyz
    Bitte veranlassen Sie dieerhöhte Mietzahlung rechtzeitig.


    Heute bekam ich ein weiteres Schreiben, dass die Mietzahlung unverändert sei und ich die mietzahlung ordnungsgemäß sicher stellen soll.


    Habe bisher nämlich NICHT gehandelt, weil nach meinem Wissensstand:


    a) die Frist bis zur gewünschten Zustimmung nicht eingehalten ist. Sie ist bis zum 01.02.17!
    b)der Wortlaut des Mieterhöhungsverlangens eine klare Forderung ist u. nicht um Zustimmung gebeten wurde!
    c)es überhaupt keine Begründung gibt!!!


    Das es 9 Jahre keine Erhöhung gab, ist eine reine Feststellung, aber keine Begründung


    d)ich durch die erhöhten 20%, meines Wissens über vergleichbare Wohnungen des Mietspiegels liegen würde!


    Nun meine eigentliche Unsicherheit,....
    Soll ich alles weiter ignorieren oder einen Widerspruch machen? Denn eine Zustimmung lehne ich aus genannten Gründen ab. Allerdings möchte ich ihm die Ablehnungsgründe nicht unbedingt mitteilen, der soll sich selber informieren, dass sein Schreiben eigentlich unwirksam ist.
    Normal hätte er 3 Monate Frist um mich auf Zustimmung zu verklagen...das würde ich eigentlich locker riskieren.


    Unsicher bin ich wegen Zahlungsverzug und einer drohenden fristlosen Kündigung, wenn ich jede Mahnung ignoriere.
    Im übrigen wohne ich 27 Jahre in der Wohnung und weiss ganz genau was hier getan wurde und was nicht.
    Habe schon 4 Vermieter verschlissen und lass mich ungern zu Unrecht von dem Newbie ans Bein p... :)

  • Hallo thokü,
    ich kann Dir bzw. Deiner Meinung nur zustimmen. Ich würde überhaupt nicht reagieren. Halte uns bitte weiterhin informiert.

  • 1. Die Hausverwaltung kann wohl mitteilen, dass ab dem 01. Januar die Restmülltonne vierzehntägig geleert wird. Ein Mieterhöhungsbegehren muss vom Vermieter kommen, wenn der dazu nicht in Lage ist, dann muss er die Verwaltung auch den Mietern gegenüber bevollmächtigen.


    2. Ohne Begründung ist dieses Schreiben ein Schmarrn. Ein Mieterhöhungsbegehren bedarf einer völlig anderen Formulierung. Beispiel hier:http://deutschesmietrecht.de/mieterhoehung/251-musterschreiben-mieterhoehung-mit-hilfe-der-vergleichsmiete.html


    3. Ich würde das Schreiben ignorieren und wenn nachgefragt wird, dann kannst du ganz ehrlich sagen, dass du kein ordnungsgemäßes Mieterhöhungsbegehren bekommen hast. Da war wohl ein Bittbrief/Rundschreiben von der Hausverwaltung, aber darauf muss man ja nicht reagieren.

  • Das ist eine Mieterhöhung nach 557 (1) BGB. Würdest du antworten mit :"einverstanden", wäre die wirksam vereinbart.


    Ansonsten ist das ein billiger versuch Kohle zu generieren. Antworte der Verwaltung einfach, dass dir unklar waere, was sie dir sagen wollen, da du die miete für Januar pünktlich entrichtet hast.

    If your going through hell, keep going ! - Winston C.

  • Antworte der Verwaltung einfach, dass dir unklar waere, ...


    Halte ich für unklug, denn dann würden sie sich sicherlich mit dem Fall befassen und bemerken, was sie für ein dummes Zeugs geschrieben haben und dies korrigieren.


    God is busy, and time is money...

  • So wie Berny sehe ich das auch. Die werden jetzt sicherlich mit jedem Schreiben ,,aggressiver,,. Aber wenn man all den Internet Infos trauen kann, bleibt ihm nur die Klage zur Erzwingung der ,,Zustimmung,, bzw. wenn die Erleuchtung noch kommen sollte, ein Neues
    Mieterhöhungsverlangen mit gescheiter Frist u. Begründung.(den Lehrstoff gebe ich nicht freiwillig :) )
    Selbst wenn nach einigen Monaten ein ,,angeblicher,, Mietrückstand entstanden ist, dürfte eine Kündigung nicht begründbar sein?!

  • So wie Berny sehe ich das auch. Die werden jetzt sicherlich mit jedem Schreiben ,,aggressiver,,. Aber wenn man all den Internet Infos trauen kann, bleibt ihm nur die Klage zur Erzwingung der ,,Zustimmung,, bzw. wenn die Erleuchtung noch kommen sollte, ein Neues
    Mieterhöhungsverlangen mit gescheiter Frist u. Begründung.(den Lehrstoff gebe ich nicht freiwillig :) )
    Selbst wenn nach einigen Monaten ein ,,angeblicher,, Mietrückstand entstanden ist, dürfte eine Kündigung nicht begründbar sein?!


    Ehrlich gesagt würde ich die Reaktion davon abhängig machen um was es hier geht. Natürlich bist du im Moment erst mal auf der sicheren Seite, das sehe ich auch so.
    Andererseits wäre auch eine Gesichtspunkt um welche Summe es hier geht. Eine Erhöhung von 4€ auf 4,80€ kann man schon anders werten als eine Erhöhung 10€ auf 12€, nicht wahr?
    Natürlich immer vorausgesetzt, das die Erhöhung generell gerechtfertigt ist. Jedenfalls ist ein Erhöhung nach 9 Jahren sicher kein Grund, aber evtl. doch nachvollziehbar, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von AJ1900 ()

  • Du hast natürlich nicht die benötigten Informationen über Baujahr, Zustand ect.
    In fast 30 Jahren Mietzeit in einem Gebäude von 1890 kann einiges am Zustand u. Mitmietern ect. passieren. Noch dazu wenn deine Vermieter das Objekt nur als Geldanlage benutzen und Null investieren u. alle Kosten oder Probleme jahrelang auf den Mieter abwälzen. Schon deshalb hatten sie ,,nur,, erhöht als es ,,Neue Fenster,,(ebenfalls per Mieterbund erstritten) gab. Selbst die Wohnlage bzw. das Wohnumfeld hat sich sehr stark verändert in der Zeit.
    Dies ist alles nicht vergleichbar mit Mietverhältnissen die vielleicht erst wenige Jahre bestehen. Da könnte man sagen, ja warum ziehst dann ein, in so eine Bude?!
    (und Ausziehen ist vorerst keine Alternative, da Wohnraum in D nunmal stark begrenzt ist.


    Aber zurück zur Mieterhöhung, dort gibt es nunmal Regeln! Und eben auch Pflichten des Vermieters nach dem BGB! Und nicht nur Pflichten des Mieters.....
    Bei mir kommen eigentlich eher Mietminderungen in betracht, die ich aber in der Hoffnung auf ,,Besserung des Vermieters,, erstmal zurück gestellt hatte/habe. Die Erhöhung ist nicht um 1€ gerechtfertigt. Und genau das könnte ich vermutlich in einer Klage, für die weitere Zukunft zusätzlich erreichen...oder auch nicht :)

    Einmal editiert, zuletzt von thokü ()

  • Ich gebe ja nur zu bedenken, das es immer zwei Seiten gibt. Am Ende muß man sich die Frage stellen, ist der Preis für das geleistet gerechtfertigt, was natürlich inzwischen teilweise auch verstärkt von der sonstigen Marktlage so abhängt.
    Der Punkt ist, der Mietpreis und Zustand sind natürlich auch kommuzierende Röhren. Für 4€ kann man kaum eine passablen Zustand erwarten, für 12€ normalerweise schon. Und in diesem Spannungsfeld bewegen sich beide Seiten.
    Der Witz ist natürlich das die Problem für die Mieter ja meistens erst dann losgehen, wenn dann wirklich modernisiert wird.

    Einmal editiert, zuletzt von AJ1900 ()

  • Das ist so nicht ganz richtig. Denn 4€ können durchaus Mietobergrenze laut Mietspiegel sein.
    Allerdings ist vermutlich eine topsanierte Wohnung für 4 € eher unwahrscheinlich.


    Bei mir ist ein kleines Zimmer ohne Heizung, sowas ist in meinen Augen nichtmal Standard!

  • Das ist so nicht ganz richtig. Denn 4€ können durchaus Mietobergrenze laut Mietspiegel sein.
    Allerdings ist vermutlich eine topsanierte Wohnung für 4 € eher unwahrscheinlich.


    Bei mir ist ein kleines Zimmer ohne Heizung, sowas ist in meinen Augen nichtmal Standard!


    Ja, das stimmt, nur ist allgemein eigentlich auch bekannt, das die Mieten im Mietspiegel normalerweise derart geschönt sind, das sie so gut wie nichts besagen, jedenfalls in den meisten konkreten Fällen.
    Kurz gesagt für Mieten von 4€ kann der Vermieter oft nicht mal die Substanz erhalten, geschweige denn irgend etwas modernisieren.
    Solche Hütten kann man im grunde nur verscheuern an jemanden der die Absicht hat zu modernisieren, wenn man das selber nicht kann, oder man lebt auf die Substanz der Hütte, was natürlich zu einem Sanierungsstau führt.
    Nur wem will man das vorwerfen? Das liegt halt in der Natur der Sache, wenn man nicht investieren kann oder will.
    Und eigentlich müsstest du hoffen das da bloß nichts moderniesiert wird, sonst ist es mit den preiswerten Mieten nämlich grundsätzlich total vorbei.

    Einmal editiert, zuletzt von AJ1900 ()

  • Ja da hast du Recht. Allerdings wäre ich schon zufrieden, wenn erstmal der Standard erfüllt wird!


    Als ich vor einigen Jahren mit einem Exvermieter vor Gericht war, argumentierte dessen Anwalt auch so,.....man könne nicht günstig wohnen und Luxus erwarten! Da platzte mir der Kragen und der Richter rügte mich etwas. Gab aber dann meiner Gegenargumentation Recht. Es ginge nicht um kostenloses Modernisieren, sondern um Erfüllung von Standards und um das ausräumen von Mietmängeln.
    Auch hatte ich erstritten, dass ein komplett neuer Teppichboden verlegt werden musste.

  • Ja da hast du Recht. Allerdings wäre ich schon zufrieden, wenn erstmal der Standard erfüllt wird!


    Als ich vor einigen Jahren mit einem Exvermieter vor Gericht war, argumentierte dessen Anwalt auch so,.....man könne nicht günstig wohnen und Luxus erwarten! Da platzte mir der Kragen und der Richter rügte mich etwas. Gab aber dann meiner Gegenargumentation Recht. Es ginge nicht um kostenloses Modernisieren, sondern um Erfüllung von Standards und um das ausräumen von Mietmängeln.
    Auch hatte ich erstritten, dass ein komplett neuer Teppichboden verlegt werden musste.


    Ich kenne ja deinen Einzelfall nicht, nur die Frage ist halt, wenn du dir jeden Teppichboden sprichwörtlich erst vor Gericht erstreiten mußt, will man das?
    Andererseits kann ich dir aus Vermietersicht auch sagen, bei den Mieten über die wir offenbar ja hier reden, ist eben auch eigentlich kein neuer Teppichboden drin. Genau das meinte ich ja mit "auf Substanz leben".
    Nur aus dem Dilemma kommt man auch nicht raus, auch nicht mit Gerichtsprozessen. Der Vermieter kommt da nur dann raus, wenn er modernisiert, und der Mieter eigentlich nur wenn er umzieht, oder die neuen Mieten mitmacht. Ansonsten bleibt die Situation eigentlich für beide Seiten unbefriedigend. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

  • Natürlich will man jeden Streit vermeiden, mit mir könnte man über alles ehrlich von Mann zu Mann reden.
    Dies aber ist hier schonmal bei der Mieterhöhung nicht geschehen!


    Wenn dir die Ortsübliche Miete für den Erhalt Vertragsrechtlicher Pflichten zu niedrig ist und du dem nicht nachkommen willst, weil deine Finanzierung nicht passt, dann hättest besser was anderes kaufen sollen?!
    Mir ist das ehrlich gesagt völlig Wumpe! Denn wenn der Teppichboden bei Anmietung drin war und er irgendwann hinüber ist, hast du ihn nach gewisser Zeit zu erneuern. Über den Zeitpunkt kann man reden, werd ich aber vera... kenne ich keinen Spass mehr.
    Mein Exvermieter war mehrfacher Millionär er hatte aber weder Bock seinen Pflichten nach zukommen, noch zu Modernisieren. Sondern eben nur Bock auf kassieren! Und an den nächsten Deppen, der es wohl genauso machen möchte, verkauft. Das kanns ja wohl nicht sein das ich fast 30 Jahre in die Röhre gucke?!


    Ich hab sogar ,,meinem Ex,, angeboten, gegen ein Handgeld freiwillig auszuziehen. Er hätte dann bissl was machen können und eine schöne teurere Neuvermietung machen können. Das wollte er aber auch net...

    Einmal editiert, zuletzt von thokü ()

  • Natürlich will man jeden Streit vermeiden, mit mir könnte man über alles ehrlich von Mann zu Mann reden.
    Dies aber ist hier schonmal bei der Mieterhöhung nicht geschehen!


    Wenn dir die Ortsübliche Miete für den Erhalt Vertragsrechtlicher Pflichten zu niedrig ist und du dem nicht nachkommen willst, weil deine Finanzierung nicht passt, dann hättest besser was anderes kaufen sollen?!
    Mir ist das ehrlich gesagt völlig Wumpe! Denn wenn der Teppichboden bei Anmietung drin war und er irgendwann hinüber ist, hast du ihn nach gewisser Zeit zu erneuern. Über den Zeitpunkt kann man reden, werd ich aber vera... kenne ich keinen Spass mehr.
    Mein Exvermieter war mehrfacher Millionär er hatte aber weder Bock seinen Pflichten nach zukommen, noch zu Modernisieren. Sondern eben nur Bock auf kassieren! Und an den nächsten Deppen, der es wohl genauso machen möchte, verkauft. Das kanns ja wohl nicht sein das ich fast 30 Jahre in die Röhre gucke?!


    Ich hab sogar ,,meinem Ex,, angeboten, gegen ein Handgeld freiwillig auszuziehen. Er hätte dann bissl was machen können und eine schöne teurere Neuvermietung machen können. Das wollte er aber auch net...


    Ich gebe dir ja recht, nur die Problematik lässt sich halt im grunde kaum lösen. Für Mieten um 4€ z.bsp. wirst du eben wahrscheinlich nur Vermieter finden die entweder nicht die Kohle haben zu sanieren und auf Substanz vermieten, oder Vermieter die mittelfristig sanieren wollen, und dann die Miete zwangsläufig erhöhen müssen, und wollen.
    Diese Prinzip muß klar sein, daher wahrscheinlich auch deine schlechten Erfahrungen?
    Kurz gesagt, für solche Mikromieten kann niemand Wohnraum sinnvoll bewirtschaften, geschweige denn herstellen, selbst wenn er noch so gutwillig wäre. Und die Auswüchse trägst du eben mit, in Form von Prozessen z.Bsp.


  • Wenn dir die Ortsübliche Miete für den Erhalt Vertragsrechtlicher Pflichten zu niedrig ist und du dem nicht nachkommen willst, weil deine Finanzierung nicht passt, dann hättest besser was anderes kaufen sollen?!


    Klar. Das kann man sich aber nicht immer aussuchen, und außerdem ist so ein Investment normalerweise sehr langfristig angelegt, sprich über Jahrzehnte. Und das ein Kalkulation mal nicht aufgeht ist so ungewöhnlich nun auch nicht.
    Davon abgesehen bist du mit dieser Mikromiete ja gerade für die Investoren interessant die man lieber nicht haben will.

  • Ich bin nicht der Käufer, aber wäre ich der Käufer gewesen, hätte sich die Investition nur gelohnt, wenn sich beim Kaufpreis etwas tut.
    Und zwar so, dass ich auch Renovierungsspielraum habe. Ebenso muss man eben Modernisierung kalkulieren.
    Das ist nunmal alles nicht mein Problem. Und sollte ich noch richtig ernst machen, bekommt er eine Mietminderung hinterher, dann hat er richtig was zu knabbern! Ebenso wollte ich schon lange meinen Mietvertrag wegen den Schönheitsklauseln prüfen lassen.


    Leider konnte ich beim Besichtigungstreffen mit Ex,Makler und drei Unbekannten nicht vom Leder lassen, als sie meinten ist doch alles sehr schön eingerichtet u.supi schöne Lautsprecher! Denn dann hätten sie nicht gekauft und ich hätte richtig Ärger mit dem Makler bekommen. aber ich dachte so blind kann man doch nicht sein, oder?!


    Wenn ich die Einrichtung rausrufe, würde man echt erst sehen was für einen Schrott im Zustand von 1950 er gekauft hat!

    Einmal editiert, zuletzt von thokü ()

  • Ich bin nicht der Käufer, aber wäre ich der Käufer gewesen, hätte sich die Investition nur gelohnt, wenn sich beim Kaufpreis etwas tut.
    Und zwar so, dass ich auch Renovierungsspielraum habe. Ebenso muss man eben Modernisierung kalkulieren.
    Das ist nunmal alles nicht mein Problem. Und sollte ich noch richtig ernst machen, bekommt er eine Mietminderung hinterher, dann hat er richtig was zu knabbern! Ebenso wollte ich schon lange meinen Mietvertrag wegen den Schönheitsklauseln prüfen lassen.


    Leider konnte ich beim Besichtigungstreffen mit Ex,Makler und drei Unbekannten nicht vom Leder lassen, als sie meinten ist doch alles sehr schön eingerichtet u.supi schöne Lautsprecher! Denn dann hätten sie nicht gekauft und ich hätte richtig Ärger mit dem Makler bekommen. aber ich dachte so blind kann man doch nicht sein, oder?!


    Wenn ich die Einrichtung rausrufe, würde man echt erst sehen was für einen Schrott im Zustand von 1950 er gekauft hat!


    Mag alles sein, und natürlich ist es am Ende nicht dein Problem. Zusammenfassend muß man sich halt bewußt sein, das es aber durchaus zu deinem Problem werden kann, nämlich dann wenn du auf Mikromieten angewiesen bist, und dir marktübliche Mieten nicht leisten kannst.
    Wenn das so ist, kannst du eben nur hoffen das da bloß keiner tatsächlich auf die Idee kommt zu modernisieren. Und davon abgesehen würde ich mal ganz grundsätzlich davon ausgehen, das jemand der so ein Investment tätigt, schon nicht ganz so blöde ist wie du tust, zumindest würde ich darauf nicht bauen.

  • Ich bin nicht der Käufer, aber wäre ich der Käufer gewesen, hätte sich die Investition nur gelohnt, wenn sich beim Kaufpreis etwas tut.
    Und zwar so, dass ich auch Renovierungsspielraum habe. Ebenso muss man eben Modernisierung kalkulieren.


    Genau das ist aber eben ein ziemliche Milchmädchenrechnung. Zu einem guten Teil bestimmt nicht unbedingt nur der Zustand der Immobilie den Wert, sondern ob und wer da Mieter ist, wie die Verträge sind usw.
    Zusammenfassend, auch ein wichtiger Wertmindernder Faktor bist du. Das mag sich vieleicht unfreundlich anhören, aber genau so ist das aus Investorensicht. Nicht pauschal zu nehmen, aber oft ist genau das der Fall.

  • sehr interessanter Thread..
    fast zu 100 % identisch mit meiner aktuellen Situation.
    allerdings umgekehrt


    mein Mieter wollte das selbe Spiel mit mir treiben.
    Doch da half ihm auch kein RA des DMB


    Du kannst es noch ne weile heraus zögern, mehr aber nicht.


    bei dir hat er die Mieterhöhung nicht begründet
    hat auch keine Sonderkündigungsfrist erwähnt.


    ach ja, für die letzten drei Monate hat er auch die Miete gekürzt.
    ich habe es mit einem lächeln registriert.


    die Abnahme findet im Beisein eines Vorstandes des örtlichen DMB statt.