Hundeverbot

  • Hallo


    ich bin vor fünf Monaten in eine Mietwohung gezogen, Hundehaltung wurde bei diesem Wohunungsunternehmen von dem Makler erst untersagt, nachdem ich mitgeteilt habe was es für eine Rasse ist. Als ich dem Makler sagte das es sich um Rhodesian Ridgeback handle meinte er: Nein, viel zu groß für die Wohung, nur Hunde bis Kniehöhe!


    Nun bin ich trotzdem mit meinem Hund in diese Wohung eingezogen, aufgrundessen das der Wohungsmarkt nicht viel hergab und wir Familienzuwachs bekommen haben. Das Verbot habe ich nur ignoriert, weil die Vormieter einen ähnlich großen Hund hatten nur nicht so lang wie ein RB, dieser wurde auch genehmigt, ein zweiter Hund war auch vorhanden, aber ohne einwilligung des Vermieters. Ansonsten haben mehrere Nachbarn auch Hunde, von einem ganz kleinen bis hin zu einem Golden Retriever.


    Jetzt habe ich ein schreiben vom Vermieter bekommen, dass der Vermieter eine Information erhalten hat das ich einen Hund halte, was ja verboten sei und ich um ein Gespräch gebeten werde. Meine Frage wäre wie viel Chance habe ich das ich den Hund behalten darf? Oder was kann ich tun das ich ihn behalten darf? Was könnte mir sonst noch passieren?


    Falls noch fragen bestehen, wenn etwas unklar ist, fragt einfach. Danke euch schonmal im Voraus.

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  • Du hast es doch selber geschrieben: Hundeverbot und Haltung untersagt, aber ignoriert. Was der Vermieter oder war es jetzt ein Unternehmen daraus macht, das wird hier wohl niemand wissen. Aus dem Rest bzw Umschreibung werde ich nicht schlau, liest sich so, als ob Du aufgrund von Nachwuchs alleine mit dem Hund dort eingezogen bist.

  • Im Mietvertrag steht ja nicht Hundeverbot(wurde nur am Telefon erwähnt), sondern nur Verbot von weiteren Haustieren. Und weshalb dürfen Hunde gehalten werden, aber meiner nicht? Hat es denn etwas damit zu tun ob ich alleine dort einziehe oder nicht? Kann ich mir nicht vorstellen.


    Woraus wirst du nicht schlau?

    Einmal editiert, zuletzt von hansmann ()

  • Hallo Summerfeeling,


    wie lautet der exakte Wortlaut zur Tierhaltung in deinem Mietvertrag?


    Gruß,
    anonym2


    Summerfeeling hat keinen Hund, zumindest nicht in diesem thread.....und egal was im Mievertrag steht, benötigt es grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters. Diese kann er sogar nachträglich aus diversen Gründen wiederufen.

  • ....und egal was im Mievertrag steht, benötigt es grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters.


    Das ist nicht korrekt.


    Steht nichts drin - ist Hundehaltung erlaubt.
    Steht drin "bedarf Erlaubnis des Vermieters" und Mieter hat diese nicht => vertragswidriges Verhalten => Kündigung möglich
    Steht drin "Tiehaltung ist nicht erlaubt" wäre die Klausel unwirksam und Hundehaltung somit erlaubt.


    Also noch einmal: Was genau steht im Wortlaut des Mietvertages zur Tierhaltung?


    Im Übrigen finde ich es vom Fragsteller absolut unmöglich und dem Hund gegenüber absolut unverantwortlich, nicht VORHER abzuklären, dass der Hund auch bleiben darf. Der arme Hund muss es dann ausbaden und schlimmstenfalls ins Tierheim, nur weil sein Herrchen/Frauchen sich nicht verantwortungsvoll verhalten hat.


    Gruß,
    anonym2


    Hinweis: nur meine unverbindliche Meinung - keine Rechtsberatung

  • Berny und Paulchen Müller,
    ihr fallt mir desöfteren eher negativ auf. Mich wundert es daher nicht, dass sich manche Neuuser nicht mehr im Forum melden.


    Da brauchen sie auch nicht, da sie mglw. durch unsere und anderer User Antworten Problemlösungen erfahren haben.:p:p

  • Das ist nicht korrekt.


    Steht nichts drin - ist Hundehaltung erlaubt.
    Steht drin "bedarf Erlaubnis des Vermieters" und Mieter hat diese nicht => vertragswidriges Verhalten => Kündigung möglich
    Steht drin "Tiehaltung ist nicht erlaubt" wäre die Klausel unwirksam und Hundehaltung somit erlaubt.


    Also noch einmal: Was genau steht im Wortlaut des Mietvertages zur Tierhaltung?


    Hallo,


    nicht ganz richtig, denn die Haltung eines Haustieres welches über die Kleintierhaltung hinausgeht bedarf es gerade bei einem Hund der Einzelfallabwägung zwischen Vermieter, Mieter und Hausgemeinschaft!


    Es ist nicht richtig, dass wenn nichts oder ein Verbot der Hundehaltung im Mietvertrag steht, dies eine Erlaubnis wäre, einen Hund zu halten, differenziert betrachtet geht es hierbei um die generelle Klausel der Haustierhaltung.


    Unter keinerlei Umständen zu verbieten wäre eine Kleintierhaltung alles was darüber hinausgeht auch wenn einzelne Klauseln im Mietvertrag unwirksam sind, bedarf der Erlaubnis des Vermieters, hierbei zu beachten ebenfalls, kann der Vermieter das überhaupt erlauben, wenn denn eine Gemeinschaftsordnung in einer WEG dem entgegen steht, hier haben wir wieder dass ein generelles Verbot nicht wirksam wäre, doch alle Haustiere die über die Kleintierregelung hinausgehen, könnten von der Eigentümergemeinschaft untersagt werden.


    Nun ist aber der Hund bereits mit eingezogen, frei nach dem Motto, wird schon werden und man hat aufgrund des eigenverantwortlichen Handelns sich den Zorn der Götter zugezogen. Vorteilhaft zu bewerten ist, dass der Vermieter zum Gespräch bereit ist, vielleicht kann man hierbei mal den Hund vorführen und zeigen, dass dieser weder für die Hausgemeinschaft noch den Vermieter noch der Mietsache störend oder gefährdend ist und man hat Glück, dass der Vermieter ein Einsehen hat und die Haltung erlaubt.


    Durch dein Handeln hast du dich in eine Position gebracht aus der heraus du nun kratzbuckeln solltest du bist in der Defensive keinesfalls sollte man dem Vermieter jetzt mit irgendwelchen Halbweisheiten des Internets kommen, sonst kann sich das negativ auswirken, vielmehr sollte man in der Tat den Hund von seiner besten Seite zeigen und sich vielleicht auch einmal für sein Handeln entschuldigen.


    Gruß
    BHShuber

    Antworten und Beiträge basieren auf persönliche Erfahrungen und auschließlich meiner Meinung und sind keinesfalls als Aufforderung zu einer Handlung oder Rechts- oder Steuerberatung aufzufassen! Somit besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der abgegebenen Kommentare!

  • Ist doch toll, dass der Vermieter Dich zum Gespräch bittet. Damit bekommst Du doch die Chance, in einer sachlichen Atmosphäre Deine individuellen Beweggründe des "Ungehorsams" sowie eine -vielleicht zu forsch- erwartete "stillschweigende Duldung" zu erläutern. Wer weiß, vielleicht gelingt es Dir ja mit deutlichen Anzeichen der "Einsicht" und einem aufrichtigen "Bedauern", den Vermieter übergangen zu haben, und der gleichzeitigen herzlichen Bitte, Hund (schilder doch dessen bewohnerkompatiblen Charakter) und Wohnung behalten zu dürfen? Nicht jeder Vermieter ist herzlos und Paragraphenreiter, wie sie sich in Foren hier und da gerieren. Vielleicht solltest Du dabei schlicht die Argumentation "Die anderen haben doch auch ..." unterlassen und Dich auf Deine persönliche Bindung zum Tier beschränken. Vielleicht berichtest Du hier ja mal?


    Hallo Summerfeeling, gut beobachtet. Ist für Foren nicht ungewöhnlich. Mitunter geht es eher um Clickzahlen. Nicht wundern, wenn es entgegen einschlägiger Etiquette menschelt (genervte rotzige Antwort, Herabwürdigung, Verdrehung, Unterstellung, Metadebatte, Frustreaktion, ...). Ist der ganz normale Forums-Alltag, oder? :D


    Ja ich werde berichten :) Danke nochmals an alle für die Antworten