Abgasmessung nach Auszug in Nebenkosten aufführbar?

  • Hallo,
    ich habe von Januar bis Juli ein Haus vermietet.
    Die Abgasmessung war jedoch erst im September.
    Ich habe die Abgasmessung anteilig (7/12tel) auf die Monate in den Nebenkosten angerechnet.


    Die Mieter wollen die Abgasmessung nicht zahlen, da es nach ihrem Auszug war.
    Ich gehe davon aus, dass das nicht korrekt ist. Wollte jedoch noch eine andere Meinung dazu hören.


    Vielen Dank.

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  • Für die Abrechnung sind alle im Abrechnungszeitraum angefallen Kosten relevant.


    Egal ob sie vor , in oder nach dem Nutzungszeitraum des Mieters entstanden sind.


    Umgelegt werden die Kosten anteilig zum Nutzungszeitraum des Mieters.

    Was ich hier schreibe ist lediglich meine Meinung, resultierend aus Erfahrungen und etwas angelesenem Wissen.
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    "Sie hören von meinem Anwalt" ist die erwachsene Version von "Das sag ich meiner Mama":p

    Gruß anitari

  • Für die Abrechnung sind alle im Abrechnungszeitraum *) angefallen Kosten relevant.


    Egal ob sie vor , in oder nach dem Nutzungszeitraum des Mieters entstanden sind.


    Umgelegt werden die Kosten anteilig zum Nutzungszeitraum des Mieters.


    *) anrechenbare bzw. umlegbare/verteilbare;)

  • Für die Abrechnung sind alle im Abrechnungszeitraum angefallen Kosten relevant.


    Egal ob sie vor , in oder nach dem Nutzungszeitraum des Mieters entstanden sind.


    Umgelegt werden die Kosten anteilig zum Nutzungszeitraum des Mieters.


    Volle Zustimmung.


    Der Abrechnungszeitraum beträgt ja 12 Monate, also es werden alle in diesem Zeitraum angefallenen Kosten für die NK-Abrechnung herangezogen. 7/12tel sind richtig.

  • Volle Zustimmung.


    Der Abrechnungszeitraum beträgt ja *) 12 Monate, also es werden alle in diesem Zeitraum angefallenen Kosten für die NK-Abrechnung herangezogen. 7/12tel sind richtig.


    *) i.d.R.;)

  • Der Abrechnungszeitraum ist 12 Monate, nicht nur i.d.R. Der Nutzungszeitraum kann kürzer sein. Hat sich das geändert? Mir nicht bekannt.


    Ein Abrechnungszeitraum muss nicht immer 12 Monate sein.

  • Ein Abrechnungszeitraum muss nicht immer 12 Monate sein.


    Die Ausnahme wäre ein Mieterwechsel, weitere Ausnahmen sind mir nicht bekannt. Soll aber nicht heißen, dass es die evtl. nicht gibt.

  • Eine Angleichung, wenn der Einzug im laufenden Jahr stattfindet und die zukünftige Abrechnung dann für 12 Monate von Januar bis Dezember erfolgen soll. Eine Verkürzung geht, eine Verlängerun nicht.

  • Eine Angleichung, wenn der Einzug im laufenden Jahr stattfindet und die zukünftige Abrechnung dann für 12 Monate von Januar bis Dezember erfolgen soll. Eine Verkürzung geht, eine Verlängerun nicht.


    Gut aufgepasst, dafür gibt es 3 Fleißkärtchen von mir.