Digitalumstieg TV - Kabelgebürhen in Nebenkosten

  • Hallo,


    beim einem Mieter wird der Kabelanschluss über die Nebenkosten abgerechnet. Der Mieter ist also davon ausgegangen, dass mit der Abschaltung des analogen TV, zwar logischerweise die Kosten steigen würden, aber trotzdem das Angebot weiter über den Vermieter bereitgestellt würde. Da keine Info vom Vermieter kam fragte er beim Kabelanbieter nach.
    Dort hieß es nur, damit hätte der Vermieter nichts zu tun, jeder Mieter müsse sich jetzt selbst beim Kabelanbieter anmelden. Sollte das wirklich die einzige Alternative sein, ergeben ich für den Mieter diverse erhebliche Nachteile (vom Zwang diesen Anbieter zu nutzen bis hin zu einem an die Person gebunden Vertrag aus dem man u. U. bei einem Umzug nicht so einfach raus kommt). Ist der Mieter wirklich gezwungen diese Kabelkosten weiter zu zahlen, wenn er nur noch ARD & ZDF empfangen kann? Dafür zahlt doch jeder Haushalt eh schon GEZ-Gebühren. Der Kabelanschluss in der bisherigen Form wird doch sinnlos, ohne zusätzliche vom Mieter selbst abegeschlossene Verträge. Müssen Mieter, die kein Interesse an Zusatz-Verträgen mit vom Vermieter aufgewzwungenen Anbietern haben die Kosten trotzdem weiter zahlen? Wenn einem nun ARD und ZDF ausreicht und man evtl. lieber Netflix und Co. statt den Privaten nutzen möchte...


    Danke für alle sachdienlichen Hinweise...

  • Anzeige
  • Irgendwie ist deine Frage irreführend.


    Zunächst schreibst Du, dass der Vermieter künftig nicht mehr für die Bereitstellung der Fernsehversorgung verantwortlich ist, dann schreibst Du etwas von einem Vermieter aufgezwungenen Vertrag.


    Wenn der Vermieter hier nichts mehr bereitstellt, zahlst Du folglich auch keine Betriebskosten dafür.


    Grundsätzlich halte ich gar nichts davon, wenn der Vermieter die Fernsehversorgung über die Betriebskosten abrechnet. Hier bin ich als Mieter gezwungen, den Versorger des Vermieters zu nutzen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • ..Grundsätzlich halte ich gar nichts davon, wenn der Vermieter die Fernsehversorgung über die Betriebskosten abrechnet. Hier bin ich als Mieter gezwungen, den Versorger des Vermieters zu nutzen.


    in den Bereichen mit Kabelfernsehen gibt es aber nur diesen einen Anbieter. Hier gibt es nur die Auswahl Sammelinkasso über den Vermieter, der so z.B. auch das Risiko der nicht zahlenden Mieter übernimmt, gegen kräftigen Rabatt für die Mieter übrigens, oder jeder Mieter bekommt seine eigene Rechnung, seinen eigenen Vertrag.


    Die GEZ, ihre Nachfolgeorganisationen usw. haben mit dem Entgelt für die Nutzung der Empfangseinrichtung (das können auch Betriebs- und Wartungskosten für eine Satelliten- bzw. Antennenanlage sein) nichts zu tun. Das ist ein extra Rechtskreis. Die "GEZ-Kosten" kannst du nur loswerden wenn du alle deine Bekannten erfolgreich motivierst alle Politiker im Wahlkreis entsprechend zu nerven, so dass diese eine Gesetzesinitiative zu dessen Abschaffung und ggf. Neuregelung des örR. durchbringen.

  • Die "GEZ-Kosten" kannst du nur loswerden wenn du alle deine Bekannten erfolgreich motivierst alle Politiker im Wahlkreis entsprechend zu nerven, so dass diese eine Gesetzesinitiative zu dessen Abschaffung und ggf. Neuregelung des örR. durchbringen.


    Klar, bei der (jeweiligen) poltischen Opposition findet man stets offene Ohren.

  • Zitat

    in den Bereichen mit Kabelfernsehen gibt es aber nur diesen einen Anbieter.


    Nicht zwingend. In meiner aktuellen Wohnung stehen mir hier mindestens zwei Anbieter (Vodafone & Telekom) zur Verfügung.


    Zitat

    gegen kräftigen Rabatt für die Mieter übrigens


    Wenn dem so wäre....
    In meiner ehemaligen Firma wurde das Kabelfernsehen auch über die Betriebskosten abgerechnet.
    Kostenpunkt: 13 € im Monat.


    Wenn ich das ganze privat gebucht hätte, dann hätte ich hier 8,99 €/Monat auf den Tisch gelegt. Andere Anbieter verlangen für die "Grundversorgung" noch weniger (4,99 bei Primacom).

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Nicht zwingend. In meiner aktuellen Wohnung stehen mir hier mindestens zwei Anbieter (Vodafone & Telekom) zur Verfügung.


    bietet die Telekom wirklich Kabel-Fernsehen an oder nicht vielmehr doch Fernsehen via Internet?


    Wenn dem so wäre....
    In meiner ehemaligen Firma wurde das Kabelfernsehen auch über die Betriebskosten abgerechnet.
    Kostenpunkt: 13 € im Monat.


    Wenn ich das ganze privat gebucht hätte, dann hätte ich hier 8,99 €/Monat auf den Tisch gelegt. Andere Anbieter verlangen für die "Grundversorgung" noch weniger (4,99 bei Primacom).


    Kabel Deutschland/Vodafone Mieter direkt ~10€, via HV 2,49€ monatlich.
    Telecolumbus ebenso.
    Natürlich nur die Grundversorgung, Zusatzpakete kosten extra. Hier sollte man ggf. prüfen.

  • OK, Telekom läuft via Internet.


    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich lieber über die Telekom schaue und mir keinen Vodafone-Vertrag aufzwingen lassen will.


    Zitat

    Kabel Deutschland/Vodafone Mieter direkt ~10€, via HV 2,49€ monatlich.
    Telecolumbus ebenso.
    Natürlich nur die Grundversorgung, Zusatzpakete kosten extra. Hier sollte man ggf. prüfen.


    Bei uns damals nicht. Bei anderen Großvermietern, wie Vonovia und Co. ist das meines Wissens deutlich teurer, als 2,49 €

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • ...Bei uns damals nicht. Bei anderen Großvermietern, wie Vonovia und Co. ist das meines Wissens deutlich teurer, als 2,49 €


    Die Preise stammen halt von 2 unterschiedlichen Hausverwaltungen, die kleine private mit 10 WE und die große mit ~50.000 WE und mehreren Millionen m² Gewerbefläche. Beide zu gleichen Preisen...

  • Ich hab gestern auch mal mit ein paar "Kollegen" gesprochen. Die günstigste Preis für die Kabelversorgung lag bei 6,50 €/Monat.


    Mein ehemaliger Arbeitgeber hat hier mittlerweile sogar auf 14 €/Monat (Vodafone/KD) erhöht.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.