Wird eine Bürgschaft durch mündliche Forderung Mietvertragsbestandteil?

  • Hallo zusammen,


    ich befinde mich gerade in einer sehr problematischen Situation und brauche dringend Hilfe.


    Am 01.07. wollte ich in eine WG einzehen und hatte dies bereits mit den anderen Bewohnern geklärt.
    Auf meine Bitte hin, habe ich dann vor 3 Tagen den Vermieter getroffen und wir haben beide den Mietvertrag, sowie
    eine Wohnungsgeberberechtigung ausgefüllt und unterzeichnet.
    Nun meinte er noch, er bräuchte eine Bürgschaft.
    Ich habe leider keinen, der für als Bürge in Frage käme, ich habe lediglich ein festes Einkommen und könnte Nachweis darüber abliefern. Dies lehnte er aber ab und und Bestand aufgrund schlechter Erfahrungen dennoch auf die Bürgschaft.


    Nun sitze ich gerade hier, 2 Tage vor dem potenziellen Umzug und kann ihn nicht erreichen.


    Wie sieht es jetzt gesetzlich aus?
    Die Bürgschaft ist kein schriftlicher Bestandteil des Mietvertrags, wird also nirgendwo darin aufgeführt.
    Handel es sich also um eine freiwillige Bürgschaft und ich kann aufgrund des beidseitig unterzeichneten Vertrags einfach einziehen?
    Oder wird die Bürgschaft dadurch, dass der Vermieter mündlich darum gebeten hat ein Vertragsbestandteil daraus?


    Soweit ich das richtig gelesen hatte, gäbe es bei der vertraglichen Bürgschaft ja auch eine Kostenobergrenze, die sich an den Kaltmieten orientiert. (In diesem Fall würde sogar Jemand für mich bürgen.)


    Bei einer freiwilligen Bürgschaft gibt es wohl keine Kostenobergrenze. (In dem Bürgschaftsformular steht sogar nochmal explizit, dass keine besteht.) Aber da der Mietvertrag ja schon unterzeichnet ist und die Bürgschaft "freiwillig", könnte ich doch einfach einziehen und auf die Abgabe einer solchen verzichten, oder?


    Über eine schnelle Antwort wäre ich sehr sehr Dankbar!

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