Kündigung wegen Verkauf des Hauses

  • Hallo zusammen,
    Ich wohne seid neun Jahren im einer Einliegerwohnung.Meine Vermieterin wohnte damals über mir in der Haubt Wohnung. Dabei handelt es sich um ein Einfamilienhaus. Als meine Vermieterin vor Jahren starb wurde auch diese Wohnung an ein Geschwisterpaar vermietet und der Sohn erbte das Haus.Vor einem Monat bekam ich die Nachricht das das Haus verkauft wird und ein Gutachter sah sich die Räume an.Heute dann der grosse Schock in meinem Briefkasten .Mir wird gekündigt mit einer Frist von 3 Monaten mit folgenden Worten:
    Bei der Begehung des Hauses hat sich ergeben ,dass die von ihnen bewohnten Räume nicht als eigenständige Einheit vermietet werden dürfen.Dies steht dem Verkauf im Wege.Ich bin 56 Jahre alt allein stehend und ein Umzug kann ich mir finanziell als 8.50 Verdiener nicht leisten
    Die Kündigungsfrist erscheint mir für 8 Jahre sehr kurz .Wie sieht die Rechtslage aus? Habe ich Chancen bei Gericht wenn ich zu einem Anwalt gehe? MfG Jane

  • Bitte guck im Internet welche formellen und inhaltlichen Bedingungen an einer Kündigungen geknüpft sind - hierzu gibt es zich Beiträge im Internet. Ob es sich um eine rechtsmäßige Kündigung nach §543 oder §573 BGB handelt, findest du schnell selbst heraus.


    Die Kündigungsfrist verlängert sich bei einem 8-jährigen Mietverhältnis auf 9 Monate. (bei ordentlicher Kündigung)


    Um hier etwas beurteilen zu können, müsste man die Kündigung einsehen.

    Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar und sollte nicht als solche verstanden werden. Dieser Inhalt dient ausschließlich der Information.

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  • Wie die Rechtslage aussieht sollte dir am besten ein Fachanwalt erklären. Wenn dein Einkommen einen gewissen Betrag nicht übersteigt, dann solltest du dir zuerst einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen und mit dem bist du dann unter Zahlung von 15.- Euro bei einem Anwalt für Mietrecht in guten Händen.
    Und ja, bei einer Mietzeit bis 8 Jahren betrüge deine Kündigungsfrist 6 Monate, bzw. 9 Monate bei über 8 Jahren.


    Mehr zum Beratungsschein hier: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf