Ungerechter Verteilerfaktor Müllgebühren

  • Hallo Liebe Community,

    Wir leben in einem 6 Parteien Haus. 3 Stockwerke a zwei Parteien. Die beiden Parteien im Erdgeschoss haben einen großen Garten.

    Mit der jetzigen Betriebskostenabrechnung kam die Frage auf wie gerecht die Verteilung der Müllkosten insbesondere Biomüll sind.

    Es stehen 2 große Biotonnen für alle Parteien zur Verfügung diese sind in der Regel zu 1 1/2 gefüllt mit Gartenabfällen und Rasenschhnitt. Kosten geteilt durch die Personen im Haus. Demnach müssen alle Parteien unter anderem für die Gartenabfälle zahlen da diese ja den größten Anteil ergeben. Fair ist das nicht, aber kann man daran etwas ändern? Wie ist die Lage? Danke und einen schönen Abend

  • Bitte erkundige dich bei der Stadt oder beim Landratsamt, wie bei euch diese Gebühren berechnet werden. In der Regel kostet nämlich nur der Restmüll eine Gebühr, Biomüll, Papier und Gelber Sack kosten nichts.

  • In unserer Stadt muss für Reszmüll und für Biomüll gezahlt werden.

    In unserem Fall kosten die Biotonnen 196 Euro plus Reinigung. Die Restmülltonnen liegen bei 354 Euro.

  • Kosten geteilt durch die Personen im Haus.


    Ist das so vertraglich vereinbart?

    Demnach müssen alle Parteien unter anderem für die Gartenabfälle zahlen da diese ja den größten Anteil ergeben. Fair ist das nicht, aber kann man daran etwas ändern?


    Fair oder nicht kommt auf den Betrachter an. Würde es dir lieber sein der Vermieter rechnet nach der Wohnfläche ab? Das muß er nämlich per Gesetz wenn nach Verbrauch bzw. Verursachung nicht möglich und vertraglich nichts anders, z. B. nach Personen, vereinbart ist.

    In unserem Fall kosten die Biotonnen 196 Euro plus Reinigung. Die Restmülltonnen liegen bei 354 Euro.


    Macht 7,63 € pro Partei (Wohnung) im Monat.

    Wir leben in einem 6 Parteien Haus.

    Und wieviel Personen?

  • 10 Personen leben im Haus. Wohnfläche wäre genau so wenig fair. Wäre aber in dem Fall fast fairer weil die Wohnungen mit Garten mit die größten sind. Ich kenn in anderen Häusern Lösungen das die Wohnung mit Gärten eine eigene Tonne haben und der Rest des Hauses eine zusammen. Als Beispiel.

    Daher ja die frage ob man das einfach so hinnehmen muss oder ob man nach anderen Lösungen verlangen kann.

  • 10 Personen leben im Haus.

    Dann reden wir hier von 4,60 € pro Person im Monat!

    Daher ja die frage ob man das einfach so hinnehmen muss oder ob man nach anderen Lösungen verlangen kann.


    Man kann verlangen das der Vermieter sich an die gesetzlichen Bestimmungen hält. Ist die Umlage nach Personen vertraglich vereinbart? Wenn nicht muß er nach der Wohnfläche abrechnen. Ob Du damit besser weg kommst ist fraglich. Wie groß ist denn deine Wohnung und wie die Gesamtwohnfläche des Hauses? Kannst ja selbst nachrechnen, Gesamtmüllkosten : Gesamtwohnfläche x deine Wohnfläche = deine Kosten


    Es wäre vielleicht auch möglich jeder Partei die entsprechenden Tonnen zuzuordnen und nach exakter Müllverursachung abzurechnen. Aber auch hier habe ich meine Zweifel ob das für dich günstiger ist. Zum Vergleich ein 1personenhaushalt mit eigener Mülltonne in meinem Landkreis zahlt 5,23 € im Monat.

  • Demnach müssen alle Parteien unter anderem für die Gartenabfälle zahlen da diese ja den größten Anteil ergeben. Fair ist das nicht, aber kann man daran etwas ändern? Wie ist die Lage?

    Das ist das Problem bei gemeinschaftlichen Mülltonnen. Eine gerechte Verteilung wirst Du dort nie hinbekommen.


    Gerecht wäre es, wenn jeder die gleiche Menge Müll einwerfen würde.

    Bei mir im Haus gibt es auch solche Unterschiede.


    Mein Nachbar wirft dort täglich irgendwelche Müllbeutel mit Windeln in den Restmüll und hat auch nebenbei eine ganze Menge Abfall.


    Ich für meinen Teil komme im Monat nicht einmal auf 5l Restmüll.


    Trotzdem zahle ich den gleichen Betrag wie der Nachbar.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Du kannst hier etliche Umlageschlüssel durchrechnen. Davon wird die Umlage aber nicht fairer. Das ist nur machbar, wenn jeder Mieter seine eigene Tonne hätte.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Hallo,


    verwunderlich ist wie man sich aufgrund dessen überhaupt darüber aufregen möchte und kann, ist es in unserer Gesellschaft tatsächlich so, dass man wenn es in die eigene Richtung geht bis auf den letzten Heller nach seiner eigenen Empfindung fair sein muss, man hat ja schließlich keinen Rasen, schmeißt aber trotzdem seinen Biomüll in die Tonne und ein anderer schmeißt viel mehr rein, man sich ungerecht behandelt fühlt?


    Was bezweckt man wirklich, dass man aufgrund dessen nichts mehr zahlen möchte oder sehr viel weniger?


    Dann gäbe es noch die Möglichkeit den Biomüll verwiegen zu lassen die Kosten der Verwiegung muss aber auch wieder aufgeteilt werden und dann fühlt man sich wieder ungerecht behandelt, weil man hat ja nicht so viel wie der rasenmähende Nachbar.


    Möchte mir das bitte jemand einmal plausibel erklären, wenn man das überhaupt kann.


    Gruß

    BHShuber

    Antworten und Beiträge basieren auf persönliche Erfahrungen und auschließlich meiner Meinung und sind keinesfalls als Aufforderung zu einer Handlung oder Rechts- oder Steuerberatung aufzufassen! Somit besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der abgegebenen Kommentare!

  • Das funktioniert aber nur, wenn das von Stadt oder Landkreis vorgegeben ist. Eigene Wege bei der Müllabfuhr sind nicht möglich.

    Hallo,


    davon gehe ich aus.


    Genau weis ich es von Augsburg und Landsberg am Lech, dort hat man die Möglichkeit verwiegen zu lassen, dieser Wahl müssen sich aber alle Mieter unterwerfen.


    Gruß

    BHShuber

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  • Bitte erkundige dich bei der Stadt oder beim Landratsamt, wie bei euch diese Gebühren berechnet werden. In der Regel kostet nämlich nur der Restmüll eine Gebühr, Biomüll, Papier und Gelber Sack kosten nichts.

    Das ist falsch.

  • Das ist falsch.

    Das mag bei @Bananen so sein, aber ich kenne aus eigener Erfahrung 5 Landkreise und Städte, in denen es so gehandhabt wird. Aber der Oberdödel dieses Forums kennt als Antwort nur das Wort "falsch".

  • Das mag bei @Bananen so sein, aber ich kenne aus eigener Erfahrung 5 Landkreise und Städte, in denen es so gehandhabt wird. Aber der Oberdödel dieses Forums kennt als Antwort nur das Wort "falsch".

    Oberdödel bist du also auch noch? Macht nichts, die haben sogar Freunde hier im Forum.

  • der Regel kostet nämlich nur der Restmüll eine Gebühr, Biomüll, Papier und Gelber Sack kosten nichts.

    ich kenne aus eigener Erfahrung 5 Landkreise und Städte, in denen es so gehandhabt wird

    Wenn man nur 5 Landkreise und Städte kennt sollte man nicht den Eindruck erwecken es sei überall so. Diese Aussage ist falsch.

  • Dass du nicht lesen und was wichtiger ist, nicht verstehen kannst haben wir hier ja oft geschrieben. Ich habe geschrieben, dass in der Regel nur der Restmüll berechnet wird. Du hast wie man liest, keinen blassen Schimmer, was der Begriff "in der Regel" bedeutet. Richtig?

  • Das ist falsch.

    Hallo,


    warum ist das falsch?


    Gruß

    BHShuber

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  • Bei uns wird auch Biomüll berechnet, nicht nur Restmüll. Es ist Ländersache, und davon gibt es ja nicht nur 5, und ist nicht überall gleich.

  • Und das ist jetzt wirklich falsch, denn zuständig für die Müllabfuhr & Co. sind die kreisfreien Städte und die Landkreise

    Und da muss ich dir zu meinem Bedauern recht geben. die Landkreise/Landratsämter bewerkstelligen diese Angelegenheiten.