Defekte Stockdose kaputter Herd - wer haftet?

  • Hallo liebe Community,


    bei mir hat sich rausgestellt dass die Steckdosenverkabelung nicht korrekt angeschlossen war, bzw. locker ist.

    Dies führte dazu, dass der Herd defekt ging.

    Der Herd ist noch in der Garantie-Zeit, da der Schaden aber von der Steckdose ausging, muss ich nun die Rechnung tragen.


    Meine Frage ist, ob dafür der Vermieter haften muss (Reparatur Steckdose + Rechnung für Herd vom Dienstleister).


    Viele Grüße und vielen Dank für eure Hilfe.

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  • bei mir hat sich rausgestellt dass die Steckdosenverkabelung nicht korrekt angeschlossen war, bzw. locker ist.

    Dies führte dazu, dass der Herd defekt ging.

    Wie jetzt? Herd an Steckdose? Sollten das nicht dickere Kabel mit extra abgesicherten Anschlüssen sein?

  • Ich denke, dass du keine Steckdose für den Herd hast, sondern eine Anschlussdose. Der Fehler wurde von der Person gemacht, die den Herd angeschlossen hat. Dein Vermieter ist nicht haftbar zu machen.

  • Der Fehler wurde von der Person gemacht, die den Herd angeschlossen hat. Dein Vermieter ist nicht haftbar zu machen.

    Das gilt aber nur, wenn der Herd falsch angeschlossen wurde. Wenn die Steckdose selbst defekt war ist das doch die Sache des Vermieters?


    Die Frage ist also, ob man beim ordnungsgemäßen Anschluss des Herdes den Fehler hätte erkennen müssen.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.

  • Das gilt aber nur, wenn der Herd falsch angeschlossen wurde. Wenn die Steckdose selbst defekt war ist das doch die Sache des Vermieters?

    Zuerst einmal ist es immer noch keine "Steckdose", wie bereits von Köbes und auch vom TE später erwähnt. Ein E-Herd wird über einen Anschlussblock in der Dose fest verschraubt, über die eine ganz andere Leistung geschaltet und darum auch ein höherer Leitungsquerschnitt und entsprechende Absicherung benötigt. Weiter sollte doch im Eingangstext folgendes aufgefallen sein: "bei mir hat sich rausgestellt dass die Steckdosenverkabelung nicht korrekt angeschlossen war, bzw. locker ist". Das mit dem "Locker" schließen wie als Grund mal aus, da jedes Gerät gegen Spannungsspitzen geschützt ist. Er wurde falsch angeschlossen! Farbe auf Farbe der Adern ist kein Garant dafür, dass es auch richtig ist. Auch möglich, dass Sekundär Brücken eingelegt sind, die einen Betrieb auf 220 oder 380 V regeln. Alles das ist der Grund, warum gerade beim E-Herdanschluss kein Laie etwas zu suchen hat.