Untervermieter zieht aus, verlangt trotzdem Miete

  • Guten Tag,

    Ich habe mit meinem Untervermieter im Sommer einen Mietvertrag für ein Jahr unterschrieben, nun ereignet es sich aber so, dass mein Untervermieter selber aus der Wohnung auszieht und mir deswegen am 30.11.2017 zum 28.02.2018 den Vertrag gekündigt hat, da er ab März nicht mehr in der Wohnung wohnt und ich mir bis dahin eine neue Bleibe suchen muss.


    Ich habe nun eine neue Wohnung gefunden und ziehe dort bereits bis spätestens 30.01.2018 ein. Soweit so gut. Mein Untervermieter pocht allerdings darauf, dass ich ihm noch die Miete für den Februar überweise. Ist dies rechtens? Der Vertrag wurde zwar für den 28.02.2018 gekündigt, doch war ich es ja nicht, der diese Kündigung eingereicht hat, sondern mein Untervermieter mit der Kündigungsfrist von 3 Monaten. Also wenn ich schon vorher ausgezogen bin und in einer neuen Wohnung wohne, kann er rechtlich darauf pochen, die Miete für den Februar noch zu erhalten? Wie gesagt, er hat mir als Untervermieter gekündigt, nicht ich ihm als Untermieter.

    Mit freundlichen Grüßen.

  • Es stellt sich das Problem, das ihr einen befristeten Jahresvertrag geschlossen habt. Aber es scheint ja einvernehmlich zu sein, dass ihr den Vertrag zum 28.02.2018 kündigt, bzw. aufhebt.


    Nur weil man in einer Wohnung nicht wohnt befreit das nicht von der Mietzahlung. Nur weil du früher ausziehst muss du also wohl trotzdem zahlen.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.