Wer muss die Zeche zahlen - Der Stromverbraucher

  • Hallo, ich kann leider nicht sehen, was ich schreibe. Aber ich probiere es dennoch.


    So. Jetzt geht es. Vielleicht liegt es an der Internetverbindung.


    Also: Ich wohne seit Juni in meiner Mietwohnung. Da is so weit alles ok. Nur ein undichtes, altes Zinkdachfenster, aufgerissenen Rohrleitungen im Badezimmer und keine Küche. Sonst geht es.


    Nun geht es aber um Folgendes:


    Der Vermieter hat mir bei Einzug erklärt, dass mein Stromverbrauch auf seinen Zähler läuft. Dass man das aber leicht "umklemmen" könnte. Dann würde ich einen eigenen Zähler bekommen. Daraus wurde aber nie was. Stattdessen sollte eine Vereinbarung mit ihm geschlossen werden, dass ich ihm dann meinen Stromverbrauch bezahle. Monatlich 20 €. Ich bin extrem sparsam. Auch daraus wurde bisher nichts, weil der Vermieter nicht gekommen ist deswegen. Ansonsten hätte ich mich bereitwillig auf eine schriftliche Zahlungsvereinbarung eingelassen. Nun kam das Thema erneut auf, als er mit einem Handwerker (ein Kumpel von ihm; Alkoholiker) in meiner Wohnung war, um die Rohre freizulegen. Da habe ich ihm gesagt, dass ich ihm dann ab nächsten Monat einen monatlichen Abschlag auf sein Konto überweise. Nun geht es so weiter:


    Der andere Mieter stand vorhin vor der Tür und hat dann ausprobiert, ob mein Strom auf seinen Zähler läuft, in dem er alles ausgemacht hat. Und siehe da. Es war so. Er hatte nun auch eine Nachzahlungsrechnung von seinem Stromanbieter bekommen. Der hat jetzt voll die Krawatte.


    Ich als Mieter habe mich natürlich darauf verlassen was der Vermieter diesbezüglich sagte. Kann natürlich auch den Frust des Mieters verstehen, der meinen Verbrauch nun mit bezahlen musste.


    ABER:

    Wer hat denn nun im Endeffekt die xxxxxxxxxxxxxx?

    Wer muss den Mehrverbrauch nun bezahlen?

    Und wie muss es nun künftig geregelt werden?


    Fakt ist:


    Der Strom ist nun verbraucht. Den bekommt Mieter X nicht wieder zurück.


    Es gibt aktuell definitiv nur 2 Zähler.


    Mein Stromverbrauch läuft auf den "Mieter X" Zähler.


    Und ob es überhaupt möglich ist, technisch, einen weiteren Zähler einzubauen, bezweifle ich einfach mal. An der Elektrik im Haus hat sich seit ca. 120 Jahren nichts geändert.


    Sehe ich es richtig, wenn ich der Meinung bin, dass der Vermieter dem Mieter X nun die kA ca. 120 € Nachzahlung an Mieter X zahlen muss? Denn schließlich ist doch der Vermieter schuld an der Misere.


    Wie sieht es rechtlich aus bezüglich dieser Dinge?


    Danke liebe Menschen!


    Lg

    Ein Mieter aus Deutschland


    Zweiten Beitrag zum ersten Beitrag als Ergänzung

    hinzugefügt und einen Beitrag gelöscht.

    Bitte etwas auf die Ausdrucksweise achten!

    Grace

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  • Hallo!


    Willkommen im Forum! Aus zwei Beträgen ein Thema erstellt

    und einen Beitrag gelöscht. Bitte etwas Geduld, es kommen

    Antworten.


    Gruß



  • Wenn es eine (mündliche) Vereinbarung mit dem Vermieter gibt, wonach Du lediglich 20 € im Monat für den Strom zahlen musst, bist Du fein raus.


    Der Verbrauch des Nachbarn geht dich rechtlich gesehen gar nichts an. Hier muss sich dieser mit seinem Vermieter auseinandersetzen.


    Ansonsten ist es technisch sicher möglich, zumindest einen Zwischenzähler einzubauen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Hallo lieber Mensch,


    Diese Antwort überrascht mich etwas. Ist das echt so? Der Verbrauch von Mieter X geht mich nichts an, obwohl ich den Strom verbraucht habe? Nämlich deswegen weil es die Pflicht des VM gewesen wäre a) die Wahrheit zu sagen und b) einen weiteren Zähler einbauen zu lassen?


    Das bedeutet konkret für mich: Ich verweise den Mieter X an den VM. Und dann ist es allein seine Sache ob und wie er das das Geld vom verbrauchten Strom vom VM wieder bekommt. Richtig?


    Und auch für die Zukunft betreffend bin ich so lange fein raus wie ich keinen eigenen Zähler habe. Verstehe ich das richtig?


    Und das muss der VM regeln, oder?


    Heißt, ich muss mir keine Sorgen machen, weil ich rechtlich nichts falsch gemacht habe. Oder?


    Lg

    Matschepampe

  • Das muss dich gar nicht überraschen. Nochmal: Es gibt eine Vereinbarung zwischen Dir und dem Vermieter, welche besagt, dass Du monatliche Abschläge für Strom in Höhe von 20€ direkt an den Vermieter leistest.


    Diese Vereinbarung ist für dich bindend, d.h. es kann niemand von Dir verlangen, dass Du prüfst, ob Du ggfs. Strom über den Zähler des Nachbarn beziehst. Du hast also nichts falsch gemacht.

    Unabhängig davon: Wie soll denn dein Anteil vom Stromverbrauch des Nachbarn ermittelt werden? Zusätzlich müsste ja noch dein Abschlag an den Vermieter zum Abzug gebracht werden. Ein Ding der Unmöglichkeit.


    Hier sollte allerdings eine Lösung für die Zukunft gefunden werden. Wenn es Dumm läuft, dann knipst der Nachbar nämlich während seiner Abwesenheit einfach mal die Hauptsicherung raus und Du stehst ohne Strom da.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Hallo,

    Danke für die Antworten. Es hat sich nun herausgestellt, dass der VM ausnahmsweise mal richtig lag'. Mein Strom läuft doch auf den Zähler von ihm. Denn sein Sohn hat mal in dieser Wohnung gewohnt und da wurde das extra 'umgestrickt'.

    Es bleibt also so oder so dabei, die Nachzahlung des MX ist nicht meine Sache.

    An andere Stelle muss ich jedoch ein anderes Thema aufmachen betreffend der Mietsache.

    Gruß

    Matschepampe