Einsprüche NK Abrechnungen für die Jahre 2014-2017

  • Ich habe einem Anwalt ein Mandat (Vollmacht) erteilt, um meine Interessen gegen meinen Vermieter zu vertreten.


    Dabei handelt es sich um Einsprüche NK Abrechnungen für die Jahre 2014-2016.


    Soweit so gut und meine Rechtschutzversicherungen hat auch Kostendeckungszusage erteilt.


    Nun war ich im Glauben, da es sich um die demselben Vorgang handelt wie in den zurückliegenden Jahren und habe meinem Anwalt gebeten auch für das Jahr 2017 Einspruch in der Nebenkostenabrechnung einzulegen.


    Nun hat dieser einen zweiten Fall aufgemacht, was dazu führt das ich nun auch 2 Vorgänge bei meiner Rechtschutzversicherungen habe die
    dazu führen, dass ich auch doppelte Selbstbeteiligungen habe.


    Ist das so zulässig bzw. muss ich jetzt für jedes Jahr wenn ich Einspruch in einer Nebenkostenabrechnung einlege ein neues Mandat eröffnen?


    Für das 1 Mandat habe ich eine Unterschrift geleistet für das 2. nicht.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Ist das so zulässig bzw. muss ich jetzt für jedes Jahr wenn ich Einspruch in einer Nebenkostenabrechnung einlege ein neues Mandat eröffnen?

    Ja. das ist korrekt so. Denn jede Abrechnung muss gesondert geprüft und bearbeitet werden. Der Anwalt muss auch jeden Vorgang getrennt abrechnen.


    Darf ich fragen, warum du den Einspruch nicht selbst vornimmst, wo du doch schon weißt, wo der Fehler liegt? Falls der Vermieter nicht drauf reagiert und die Sache korrigiert kann man es immer noch dem Anwalt geben, oder?

  • Ja. das ist korrekt so. Denn jede Abrechnung muss gesondert geprüft und bearbeitet werden. Der Anwalt muss auch jeden Vorgang getrennt abrechnen.

    Warum wurden dann in Fall 1 drei Jahre Nebenkostenabrechnungen berücksichtigt und in Fall 2 nur ein Jahr?

    Darf ich fragen, warum du den Einspruch nicht selbst vornimmst, wo du doch schon weißt, wo der Fehler liegt? Falls der Vermieter nicht drauf reagiert und die Sache korrigiert kann man es immer noch dem Anwalt geben, oder?

    Sorry das war mein Fehler, habe ich falsch geschrieben.


    Die Einsprüche habe ich selber vorgenommen.


    Allerdings reagiert mein Vermieter nicht darauf.


    Dann habe ich einen Anwalt eingeschaltet und dieser hat die


    Einsprüche schriftlich nur wiederholt gegenüber meinem Vermieter.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Warum wurden dann in Fall 1 drei Jahre Nebenkostenabrechnungen berücksichtigt und in Fall 2 nur ein Jahr?

    Ein Auftrag ist ein Fall bei der Rechtschutzversicherung. Wenn ich dich richtig verstehe, dann hast du 2014 bis 2016 gesammelt in Auftrag gegeben, 2017 erst nachträglich. Somit ist es ein neuer Vorgang. Das ist der Unterschied.


    Aber davon abgesehen. Ist dir bekannt, dass man gemäß §556 Abs.3 BGB als Mieter 12 Monate ab Erhalt der Abrechnung Zeit, Einsprüche geltend zu machen? Das bedeutet, der Vermieter könnte mit der Einrede der Verfristung deines Widerspruchs diesen zurückweisen und die Sache würde im Sand verlaufen.


    Das war jetzt nur ein allgemeiner Hinweis. Ich weiß ja nicht, um was es geht. Es gibt auch den Fall, dass der Vermieter etwas abgerechnet hat, wofür es keinen Rechtsanspruch gibt. Dann ist der Widerspruch auch länger zurück möglich.

  • Verstehe so langsam, da werde ich wohl erst einmal mit der Nebenkostenabrechnung 2018 selber wieder tätig werden und den Einspruch einlegen und den Anwalt erst einmal nicht damit beauftragen um das Ergebnis der Nebenkostenabrechnungen aus den letzten Jahren abwarten.


    Die Einsprüche gegen die einzelnen Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre wurden fristgerecht abgegeben.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • In Ordnung. Ich kann nur anbieten, dass du dich hier auch bezüglich der Überprüfung der Abrechnung meldest. Es gibt nämlich ganz verschiene Möglichkeiten, wie man als Alternative zum Weg über den Anwalt vorgehen kann. Aber das kommt auf den Fehler an, daher kann ich das jetzt nicht allgemein sagen und wollte es nur anbieten.

  • Vielen Dank für das Angebot aber eine Überprüfung der Nebenkostenabrechnungen ist bereits erfolgt und nicht mehr nötig.


    Der Vermieter weigert sich Korrekturen der einzelnen Nebenkostenabrechnungen vorzunehmen und daher habe ich den Anwalt eingeschaltet da ich keine andere Möglichkeit gesehen habe.

    Ich habe meine Reklamationen Nebenkostenabrechnungen gegenüber meinem Vermieter an einem Anwalt abgegeben.


    Meine Rechtschutzversicherung hat Kostendeckung nach RVG bestätigt.


    Da es sich einmal um Nebenkostenabrechnungen aus den Jahren 2014 bis 2016 (Fall 1) handelt und später um die Nebenkostenabrechnung 2017 (Fall 2) , hat mein Anwalt auch 2 Fälle gegenüber der Rechtschutzversicherung geltend gemacht.


    Ich war im Glauben, nachdem ich den Anwalt beauftragt habe, meine Interessen zu den Nebenkostenabrechnungen aus den Jahren 2014 bis 2016 zu vertreten, dass dieses auch ein Fall wäre und auch für das Jahr 2017 gelte da es um einen widerkehrenden Fall handelt.


    Für den Zeitraum 2014 bis 2016 habe ich ein Mandat beim Anwalt unterschrieben und für 2017 nicht.


    Nun möchte mein Anwalt vom mir noch zusätzlich Geld haben, da die Zahlungen von der Rechtschutzversicherung aufgrund der aufwendigen Arbeiten zu wenig sind.


    Kann mir da jemand weiterhelfen?


    Korrektur und Thema weiterführen

    Grace

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Hallo!


    Themen zusammengefügt, denn deine Frage kann im alten Thema

    weitergeführt werden, um den Sachverhalt verständlicher darzustellen.


    Gruß



  • Nun möchte mein Anwalt vom mir noch zusätzlich Geld haben,da die Zahlungen von der Rechtschutzversicherung aufgrund der aufwendigen Arbeitenzu wenig sind.

    Ein Anwalt kann i.d.R. nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) abrechnen. Wenn der Anwalt mehr Geld haben möchte für seine Arbeit muss dies mit Dir schriftlich vereinbart werden, und zwar vor Beginn seiner Arbeit, d.h.mit Mandatserteilung. So meine Kenntnis.

  • Ein Anwalt kann i.d.R. nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) abrechnen. Wenn der Anwalt mehr Geld haben möchte für seine Arbeit muss dies mit Dir schriftlich vereinbart werden, und zwar vor Beginn seiner Arbeit, d.h.mit Mandatserteilung.

    Sofern mein Kenntnisstand stimmt deckt sich die Kostendeckungszusage der Rechtsschutzversicherung auf Abrechnung nach RVG.


    Es ist kein separates Honorar mit dem Anwalt vereinbart worden.


    Ich habe ausdrücklich vereinbart, bevor der Anwalt anfängt zu arbeiten das die Kostendeckung über die Rechtsschutzversicherung zugestimmt ist.

    Mir stellt sich noch die Frage, warum ich für den 2. Fall kein Mandat erteilen musste?



    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Golum ()

  • Mir stelltsich noch die Frage, warum ich für den 2. Fall kein Mandat erteilen musste?

    Ein Mandat muss nicht schriftlich erteilt werden. Sowas kann auch mündlich und ggfs. auch konkludent erteilt werden. Wenn du den Anwalt darum bittest, noch eine zusätzliche Abrechnung zu prüfen kann das als Mandatserteilung gewertet können.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.

  • Ein Mandat muss nicht schriftlich erteilt werden. Sowas kann auch mündlich und ggfs. auch konkludent erteilt werden. Wenn du den Anwalt darum bittest, noch eine zusätzliche Abrechnung zu prüfen kann das als Mandatserteilung gewertet können.

    Mein Anwalt hat keine Abrechnungen geprüft sondern hat Einspruch eingelegt gegen die Nebenkostenabrechnung und eine Korrektur der Nebenkostenabrechnung angefordert.


    Wie wird bei dem Vermeindlichen 2. Fall das Mandat denn abgerechnet?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Wie wird bei dem Vermeindlichen 2. Fall das Mandat dennabgerechnet?

    Nach dem RVG, denn für abweichende Regelungen müsste das zusätzlich vereinbart werden.


    Wie genau war denn jetzt der Ablauf?

    1. Beauftragung der Abrechnung 2014-2016 mit Deckungszusage
    2. Beauftragung der Abrechnung 2017
    3. Er fordert mehr Geld für 2017?

    So in etwa?

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.

  • In dem 2. Fall war im Prinzip gar nichts vereinbart.


    Ich habe dem Anwalt lediglich mitgeteilt, dass dieser Einspruch einlegen soll gegen die Nebenkostenabrechnung 2017.


    Eine Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung gibt es für beide Fälle, da auch für beide Fälle eine Selbstbeteiligung fällig wird.


    Die Begründung von dem Anwalt für der Forderung nach mehr Geld lautet, das der Arbeitsaufwand höher ist als erwartet.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Die Begründung von dem Anwalt für der Forderung nach mehrGeld lautet, das der Arbeitsaufwand höher ist als erwartet.

    Wenn dem Anwalt die Arbeit für eine Abrechnung nach RGV zu gering ist kann er dies vorher

    sagen und das Mandat ablehnen oder mit Dir eine höhere Gebühr vereinbaren.

  • Ich habe dem Anwalt lediglich mitgeteilt, dass dieser Einsprucheinlegen soll gegen die Nebenkostenabrechnung 2017.

    Das ist aber doch bereits eine Mandatserteilung? Du hast ihn ja eine konkrete Aufgabe aufgegeben, welche nicht vom vorherigen Mandat, welches genau auf die anderen Nebenkostenabrechnungen bezogen war.


    Die Begründung von dem Anwalt für der Forderung nach mehrGeld lautet, das der Arbeitsaufwand höher ist als erwartet.

    Nach einer Mandatserteilung ist das nicht mehr möglich. Da hat Leo2 recht.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.

  • Habe einem Anwalt beauftragt meine Interessen bei den Abrechnungen der Nebenkosten gegenüber dem Vermieter zu übernehmen.


    Dieser hat das Mandat auch übernommen und mir wurde über diesen Anwalt auch bestätigt, dass die Kosten von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden.


    Nun will der Anwalt für seinen erhöhten Aufwand von mir zusätzlich Geld.


    Mir stellt sich jetzt die Frage, ob das zulässig ist oder bei Erteilung des Mandats eine zusätzliche Honorarvereinbarung vereinbart werden müssen?


    Da der Aufwand von dem Anwalt höher ist als zu erwarten, würde mich interessieren ob der Anwalt die Möglichkeit hat, den Prozesskostenfaktor nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zu erhöhen?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Ich habe deine neue Frage in dieses bestehende Thema verschoben, da es vermutlich um die gleichen NK Abrechnungen geht, wegen denen du Streit hast. Ebenfalls hast du hier auch bereits gefragt wegen zusätzlicher Forderungen des Anwalts wegen Mehraufwand. Das Thema kann also fortgeführt werden, da es um die gleiche Sache geht.

  • Ich habe deine neue Frage in dieses bestehende Thema verschoben, da es vermutlich um die gleichen NK Abrechnungen geht

    Sorry hatte ich nicht mehr auf dem Schirm da es sich schon so lange hinauszögert.


    Mein Problem ist, dass der Anwalt nicht weiter arbeiten möchte ohne eine nachträgliche zusätzliche Honorarvereinbarungen.


    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.


    Eine Rechtsberatung kann nur von einer juristisch ausgebildeten Person (Anwalt) durchgeführt werden.

  • Hat der Anwalt eine Erklärung gegeben, wie sich der Zusatzaufwand begründet und warum er nicht alles über die Versicherung abrechnen kann?


    Hast du die Rechtschutzversicherung auch gefragt, ob ein Zusatzhonorar gerechtfertigt ist oder ob die Versicherung vielleicht alles übernimmt?