Defekt Abdichtung Duschkabine - Mängel Beseitigung - Waschbecken-Austausch und Bohrlöcher

  • Hallo, ich benötige mal ein paar Ratschläge.


    Das untere Dichtungsgummi meiner Duschwand hat sich zum Teil gelöst. Die Duschwand schließt mit der Badewanne ab. Wenn ich im Stehen dusche, habe ich das Problem, dass an der Stelle mit dem gelösten Dichtungsgummi Wasser nach außen überschwappt.


    Ich habe dies vor 6 Wochen meiner Hausverwaltung mit Fotos gemeldet. Nach den ersten 4 Wochen hatte mich noch niemand zurückgerufen. Also rief ich die Hausverwaltung an. Die Mitarbeiterin meinte, es wurde jemand beauftragt, der diesen Misstand beseitigt. Ich solle Geduld haben.


    Nach weiteren 2 Wochen habe ich dort wieder angerufen, da immer noch keine Terminabsprache erfolgte. Wieder wurde ich von der Dame vertröstet, mit den Worten "Der Mann der dafür zuständig sei, habe zur Zeit sehr viel zu tun, da er alleine arbeitet und selbstständig ist... aber er meldet sich, bitte noch etwas Geduld."


    Ich komme mir irgendwie veräppelt vor und weiß nicht, wie ich die Hausverwaltung "unter Druck setzen" kann, ohne mich lächerlich zu machen.


    Falls das Gummi letztendlich nur geklebt oder ausgetauscht wird, wäre ein Beitritt beim Mieterbund finanziell viel teurer.


    Vielen Dank für ein paar Tipps schon im Voraus.

  • Hallo

    der Ärger lohnt sich nicht, löse die Dichtung sauber raus, fahre zum Baumarkt lasse dich beraten und kaufe ein gutes schnell trocknendes Silikon, das hast in 30 Minuten erledigt kostet dich 10 € und hebe den Kassenzettel auf in der Regel erstattet dein Vermieter dir es

  • Ja ich glaube, dass ist die einfachste Lösung. Ich überlege aber auch die Duschwand komplett auszutauschen, die alte Duschwand aufzuheben, bei einem Anzug die alte wieder einzubauen und bis dato gar nichts an der Dichtung zu machen.

  • Hallo,


    ich bin Mieter und möchte mein Badezimmer verschönern. Ich möchte gerne mein altes Waschbecken durch ein neues rechteckiges Waschbecken mit Unterschrank ersetzen. Laut Anleitung müsste ich 2 Löcher in die Fliesen bohren, da genau dort wo der Unterschrank aufgegangen wird, keine Fugen vorhanden sind.


    Sollte ich irgendwann ausziehen würde ich das alte Waschbecken wieder aufhängen und mein gekauftes Waschbecken + Unterschrank mitnehmen. Dadurch wären die 2 neuen Bohrlöcher sichtbar.


    Was für Kosten würden auf mich zukommen, bei einem Auszug da es sich nur um 2 beschädigte Fliesen handelt. Oder darf ich als Mieter Badfliesen anbohren um Schränke aufzuhängen?

  • Das Bohren von Löchern auch in den Fliesen gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache und zieht keine Schadenersatzforderung des Vermieters nach sich.


    Irgendwie muss man ja Spiegel oder Schränke anbringen.

    Solange Du also nicht > 50 Löcher bohrst, musst Du dir keine Gedanken machen.

    Du solltest allerdings dennoch versuchen, die Fugen anzubohren.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Das Thema ist wirklich ein wenig komplizierter als man denkt, weil es hier oft nur um Amtsgerichte geht, die sowas entscheiden und da kann es immer Abweichungen geben.


    Überwiegend ist es so, wie es Leipziger schreibt, für die Anbringung eines Unterschrankes kann auch mal ausnahmsweise in die Fliese gebohrt werden, wenn es nicht zu vermeiden ist.


    Es gibt also auch Einzelfallentscheidungen, die Amtsgerichte getroffen haben, die gehen in eine andere Richtung, wie etwa man müsste eine Erlaubnis vorher einholen (auf die man auch einen Anspruch hat) oder andere Gerichte sagen, dass sei immer unzulässig oder andere es ist die absolute Ausnahme, nur wenn es gar nicht anders geht.


    Es ist ein wenig wie pokern, wie im Ernstfall ein Richter am Amtsgericht entscheiden würde. Du kannst einen haben, der sieht es wie die Mehrheit oder auch einen Querdenker. Daher am Besten das Gespräch mit dem Vermieter vorher suchen.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.