Unterstellte Lärmbelästigung

  • Hallo,

    wir haben heute ein Schreiben von unserem Vermieter erhalten. Darin steht, dass wir die Eingangstür angeblich abends immer laut zuknallen würden und dass sich die Bewohner des Hauses darüber beschwert hätten. In dem Haus leben nur drei weitere Mietparteien, mit denen ein gutes Verhältnis besteht. Wir haben also stark gewundert, da wir zum einen die Tür nie zuknallen und zum anderen die weiteren Bewohner gesagt haben, dass sie sich nicht beschwert hätten und auch keinen Lärm wahrgenommen haben. Es scheint, als hätte sich unser Vermieter das einfach ausgedacht.

    Das Verhältnis mit unserem Vermieter ist nicht gut. Vor diesem Vorfall gab es einige Unstimmigkeiten, da uns schriftliche und mündliche Zusagen gegeben worden sind, die nicht eingehalten werden. Es werden schriftliche Vereinbarungen ignoriert und mündliche Aussagen komplett verdreht. In einem normalen Gespräch kann man nichts mehr regeln. Wir haben das Gefühl, dass unser Vermieter jetzt alles daran setzt uns zu schikanieren und uns rauszuekeln, obwohl wir nichts anderes gemacht haben, als das einzufordern, was vertraglich vereinbart war.

    Wir haben ein bisschen Sorge, dass sich der Vermieter weitere Tatsachen ausdenkt, um einen Kündigungsgrund zu finden. Wie können wir jetzt vorgehen, um diesem Schreiben (rechtlich sicher) zu entgegnen?

    Danke für eure Hilfe! :)

    Jana

  • Hallo,

    ihr müsst zunächst nichts unternehmen. Der Vermieter muss bei einer eventuellen Kündigung beweisen, dass ihr die Ruhe gestört habt und das in einem nicht unerheblichen Maße. Dies wird ihm schwer fallen soweit er es sich ausgedacht hat.

    Gruß

    Meine Antworten sind keine Rechtsberatung und die Richtigkeit sind nicht garantiert!