Unglaubliche Abrechnung erhalten

  • Hallo. Wir wohnen in einer Mietwohnung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Es sind 3 Häuser mit insgesamt 35 Mietoarteuen. Jedes Jahr beliefen sich die Kosten für den Winterdienst aus ca. 2700 bis 3000 Euro. Dieses Jahr erhielten wir eine Abrechnung mit 23.000 Kosten für die gleiche Dienstleistung. Daraus folgen große Nachzahlungen und Mieterhohungenbfur alle Mieter! Der Vermieter begründet das damit, dass die Dienstleistung neu ausgeschrieben wurde, und dies der billigste Angebot war...Müssen wir Mieter so ein unwirtschaftliches Arbeiten des Vermieters mit einer Preissteigerung vin 800 % hinnehmen? Lohnt eine Klage?

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  • Dieses Jahr erhielten wir eine Abrechnung mit 23.000 Kosten für die gleiche Dienstleistung.

    Sind das nur die Kosten für den Winterdienst für einen Abrechnungszeitraum?

    Müssen wir Mieter so ein unwirtschaftliches Arbeiten des Vermieters mit einer Preissteigerung vin 800 % hinnehmen?

    Schau mal unter Wirtschaftlichkeitsgebot.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

  • Gibt es denn Unterschiede in der Dienstleistungserbringung, höhere Schüppfrequenz, etc.?

  • Hallo,


    in diesem Fall muss man erst mal beim Vermieter sein Recht auf Einsicht der Belege in Anspruch nehmen. Man sollte sich zusätzlich zur Rechnung des Dienstleisters auch den Vertrag mit diesem zeigen lassen, um zu sehen, was genau vereinbart wurde. Und da der Vermieter davon spricht, dass es das günstigste Angebot sein soll, sollte man sich auch die anderen Angebote zeigen lassen.

    Erst mit diesen Informationen kann man die Kosten dann bewerten und über das Thema Wirtschaftlichkeitsgebot nachdenken.