Soziale Konsequenzen von gerichtlich durchgesetztem Eigenbedarf

  • Ich habe vor, eine Wohnung zu kaufen um dort zu wohnen. Dort ist aber noch ein Mieter, der nicht gehen will.


    Auch wenn ich den Gerichtsprozeß gewinnen würde, kann dort ein gutes Klima herrschen?


    Klagt man sie nicht raus, kann man dort nicht wohnen. Klagt man sie raus, könnte das Klima dort unangenehm sein, weil alle im Haus wissen, daß der X nun geht - so er beliebt war.


    EDIT: Vermutlich ist es am Besten, Dritte dort wohnen zu lassen, die verwandt sind. Denn die "können ja nichts dafür".


  • Und, gibt es auch eine Frage, oder nur dieses Statement?

    Ich bin sicher, dass du erkannt hast, dass der Themenersteller gerne Meinungen bezüglich dieser Situation einholen möchte. Vielleicht hast du eine dazu?

  • Hallo,


    es wäre nett, wenn du etwas Geduld haben möchtest wegen Antworten. Manche Benutzer sind nicht so oft hier.


    Zur Sache, es ist lobenswert, dass du dir über das Klima im Haus Gedanken machst und auch Verständnis dafür hast, dass sich der Mieter alles andere als freuen wird, wenn er seine seit Jahren gewohnte Umgebung verlassen muss. Das ist wirklich alles andere als eine angenehme Situation.


    Positiv für dich wäre es, wenn du es schaffst, den Umzug des Mieters einvernehmlich hin zu bekommen, also nicht per Räumungsklage. Das kann man vielleicht als menschliches Verhalten honorieren. Man kann auch den Mieter eingehen, ihm helfen bei der Suche nach einer anderen Wohnung, auch einen finanziellen Zuschuss zum Umzug leisten. Am Ende wird er Umzug vielleicht zu einer Verbesserung für den Mieter, und alle sind glücklich.


    Eine andere Überlegung für dich wäre, die Wohnung nur als Kapitalanlage zu kaufen, der Mieter bleibt also drin. Und du selber kaufst für Dich keine Wohnung, sondern wohnst selber zur Miete. Klingt erst mal komisch. Aber wenn du mal alles durch rechnest inkl. Reparaturen, kommt ein Eigenheim teuerer als die Miete. Ein Eigenheim zu haben ist Luxus, einen Profit machs du damit aber nicht.