Warmes Wasser aus Kaltwasserleitung

  • Hallo zusammen,


    ich wohne im 7.ten Stock eines Hauses, das in den 60er Jahren gebaut wurde. Wenn man z.B. in der Küche das kalte Wasser andreht muss man oft ein bis drei Minuten warten, bis das Wasser kalt ist. Ist das aus eurer Sicht ein Grund für Mietminderung? Habt ihr von so einem Fall schon mal gehört?


    Danke und VG!

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  • Wenn man z.B. in der Küche das kalte Wasser andreht muss man oft ein bis drei Minuten warten, bis das Wasser kalt ist.

    :?:

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

  • Das Warmwasser muss erst aufbereitet (erwärmt) werden und es dauert einen Moment bis es über die Druckerhöhungspumpe bei Dir ankommt.

    Aus meiner Sicht kein Mangel.

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  • Es geht um das kalte Wasser. Das kalte Wasser kommt oft bei uns warm an und man muss das Wasser laufen lassen bevor es kalt wird. Wenn ich also Leitungswasser trinken will dauert es erstmal ein paar Minuten, weil ich es sonst warm trinken muss.

  • Ich glaube nicht dass eine Mietminderung das Problem lösen würde. Der Vermieter wäre vielleicht ganz dankbar wenn Sie ihm das Problem einmal schildern würden. Dann könnte er evtl. etwas dagegen unternehmen, es muss ja eine Ursache haben.

  • Dann könnte er evtl. etwas dagegen unternehmen, es muss ja eine Ursache haben.

    Würde ich auch machen.

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

  • Habt ihr von so einem Fall schon mal gehört?

    Ja, hatte das selbe erlebt in einem Hochhaus im Jahr 1968 Erstbezug. Da waren die Kalt/Warmwasserleitungen so nah miteinander verbaut, dass das Kaltwasser immer temperiert war. Besonders dann, wenn nur wenige Mitmieter im Haus waren und entsprechend gering die Wasserentnahme.

  • In meiner Studentenwohnung hatte ich das auch, so selten scheint das nicht vorzukommen, wenn Kalt - und Warmwasser ungedämmt direkt nebeneinander verlegt sind und dann evtl noch von wärmedämmendem Ziegelmauerwerk umgeben sind. Leider ist das vom Vermieter auch nicht mal eben zu beheben, denn dazu müsste er die Leitungen erneuern.


    Grundsätzlich ist das ein Mietmangel, der zur Minderung berechtigt. Mir ist aber nur ein Urteil eines Amtsgerichtes in Berlin mit einem ähnlichen Sachverhalt bekannt, das sogar 10% zuspricht. Allerdings ist dies nicht allgemein gültig und erscheint mir sehr mieterfreundlich. Allein solltest du die Mietminderung nicht durchziehen, denn wenn du zu stark minderer, schaffst du womöglich früher oder später einen Kündigungsgrund.