Änderung Eingruppierung laut Mietspiegel bei Mieterhöhungsverlangen

  • Nach meinem Einzug vor ca. 13 Jahren, erhielt ich 2010 ein Mieterhöhungsverlangen, mit der Eingruppierung (lt. Mietspiegel) mit mittlerer Wohnlage die 1961-1975 bezugsfertig wurde.


    Das Haus selber wurde 1955 gebaut.


    Beim 2. Mieterhöhungsverlangen, wurde die Eingruppierung (lt. Mietspiegel) geändert auf mittlerer Wohnlage die 1976-1989 bezugsfertig wurde.


    Beim 3. Mieterhöhungsverlangen, wurde die Eingruppierung (lt. Mietspiegel) geändert auf mittlerer Wohnlage die 1990-2004 bezugsfertig wurde.


    Es hat zwischen Einzug bis jetzt keine Modernisierungsmaßnahme gegeben.


    Ist es zulässig bei jedem Mieterhöhungsverlangen die Eingruppierung (lt. Mietspiegel) zu ändern?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

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  • Hat keiner einen Tipp?

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  • Da das Fertigstellunsdatum einer Wohnung/Hauses sich nicht verändert, kann es ja nur eines geben. Dieses würde ich dann zur Eingruppierung nehmen und ein anderes mit wohlgesetzten Worten ablehnen.

  • Dieses würde ich dann zur Eingruppierung nehmen und ein anderes mit wohlgesetzten Worten ablehnen.

    Vielen Dank für die Hilfe und Antwort.

    Kannst Du mir dafür eine Rechtssprechung oder ein Gerichtsurteil als Referenz anbieten?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

  • Ein Mietspiegel kann sich leider durchaus mal verändern zu ungusten des Mieters. So kann es bei einer neueren Eingruppierung wohl passieren, dass auf einmal eine Mieterhöhung möglich ist, wo früher bei einem anderen Mietspiegel die Obergrenze bereits erreicht war.


    Dennoch ist das richtige Baujahr bei der Eingruppierung heran zu ziehen.


    Du solltest zunächst mal bei deinem Vermieter nachfragen, warum er von einem neueren Baujahr ausgeht und nicht vom korrekten. Diese Information wäre wichtig, da sich dadurch Mißverständnisse vermeiden lassen.


    Man sollte es schon sorgfältig hinterfragt und geprüft haben, bevor man sich entscheidet, der Mieterhöhung nicht zuzustimmen, da der Vermieter ja dann vielleicht Klage einreicht.

  • So kann es bei einer neueren Eingruppierung wohl passieren, dass auf einmal eine Mieterhöhung möglich ist, wo früher bei einem anderen Mietspiegel die Obergrenze bereits erreicht war.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, kann der Mietspiegel sich nur verändern in dem der Quadratmeterpreis angepasst wird aber die Eingruppierung bleibt davon unberührt?

    Du solltest zunächst mal bei deinem Vermieter nachfragen, warum er von einem neueren Baujahr ausgeht und nicht vom korrekten.

    Hatte ich leider überlesen.


    Die Begründung steht mit im Anschreiben und bezieht sich auf Ausbau und Modernisierung.


    Allerdings war das vor 13 Jahren vor meinem Einzug in die Wohnung.


    Ist dann überhaupt nach so langer Zeit noch möglich eine neue Eingruppierung für Ausbau und Modernisierung vorzunehmen?


    Ich meine einmal gelesen zu haben, dass eine Modernisierung 6 Monate nach Fertigstellung auf die Miete umgelegt werden kann.

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  • Hallo!

    Wenn ich das richtig verstanden habe, kann der Mietspiegel sich nur verändern in dem der Quadratmeterpreis angepasst wird aber die Eingruppierung bleibt davon unberührt?


    Nein, falsch und schaue bitte nach, ob bei dir die Stadt 2020 einen neuen

    Mietspiegel erstellt hat.


    Gruß



  • Nein, falsch und schaue bitte nach, ob bei dir die Stadt 2020 einen neuen

    Mietspiegel erstellt hat.

    Warum ist das falsch, kannst Du das begründen?

    Der Mietspiegel 2020 ist bereits vorhanden.

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  • Hallo!


    Ein fazinierender Vorgang, denn in den neuen Mietspiegeln für nicht freigebundene Wohnungen

    wurde Einiges so verändert, dass eine Mieterhöhung wieder möglich wurde zu Ungunsten der

    Mieter. Die Vermieter haben sich gefreut und gleich zugeschlagen!


    Andere Basiswerte, Wohnlage, Art und Ausstattung, andere Eingruppierung der Straßen. Falls du

    den alten Mietspiegel noch hast, kannst du beide vergleichen und erkennst den Unterschied.


    Gruß



  • wurde Einiges so verändert

    Meinst Du damit deine erwähnten Basiswerte?

    Falls du

    den alten Mietspiegel noch hast, kannst du beide vergleichen und erkennst den Unterschied.

    Die alten Mitspiegel habe ich noch.


    Ich muss aber noch die Eingruppierung von dem Mietspiegel für 2020 beantragen.


    Diese wurde nicht mitgeschickt.

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  • Ich muss aber noch die Eingruppierung von dem Mietspiegel für 2020 beantragen.

    Deine Aussagen im Thema widersprechen sich. Im Eingangsbeitrag ist du gesagt:

    Beim 3. Mieterhöhungsverlangen, wurde die Eingruppierung (lt. Mietspiegel) geändert auf mittlerer Wohnlage die 1990-2004 bezugsfertig wurde.


    Der Sachverhalt rund um dein Mieterhöhungsverlangen ist daher völlig unklar. Du kannst deshalb hier keine hilfreichen Antworten erwarten. Somit kann man dir nur empfehlen, zu einem Anwalt zu gehen und das Mieterhöhungsverlangen dort konkret prüfen zu lassen. Alles andere wäre ein reines Rätselraten, das am Weingsten dir etwas bringt.

  • Habe das Mieterhöhungsverlangen vor Gericht verloren.


    Muss ich nach Bezahlung der Kosten Gericht und Gegenanwalt noch mit weiteren Maßnahmen vom Vermieter rechnen?


    Auf welchen Gesamtgeldbetrag werden sich die kosten (Streitwert ca. 650 €) voraussichtlich belaufen?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt (Juristische Person) durchgeführt werden.

  • Hallo,


    ich habe deine neue Frage in dieses Thema verschoben, da es vermutlich um die Mieterhöhung ging, die wir hier schon diskutiert haben. Magst du erzählen, warum du verloren hast bzw. weshalb die Berechnung der neuen Miete doch korrekt war? Hattest du einen Anwalt an deiner Seite?


    Muss ich nach Bezahlung der Kosten Gericht und Gegenanwalt noch mit weiteren Maßnahmen vom Vermieter rechnen?

    Nein, sofern du die neue Miete ab ihrer Wirksamkeit bezahlt.

  • Magst du erzählen, warum du verloren hast ... Hattest du einen Anwalt an deiner Seite?

    Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich der Verfügung von dem Gericht nicht folgen und wurde später verurteilt.


    Hatte keinen Anwalt beauftragt.

    Nein, sofern du die neue Miete ab ihrer Wirksamkeit bezahlt.

    Vielen Dank.

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  • Weis jemand wie das mit der Bezahlung von sich geht?


    Bekomme ich vom gegnerischen Anwalt eine Rechnung mit seiner Forderung und vom Vermieter noch einmal ein Mieterhöhungsverlangen zur Unterschrift und auch die gesamten Rückwirkenden Mieterhöhungen als Forderung?

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