Betriebtskostenabrechnung Heizung - Warmwasser sehr hoch und nicht nachvollziehbar

  • Guten Abend,


    Ich möchte kurz meinen Fall schildern und erhoffe mir neue Denkansätze oder das Eingeständnis das wir tatsächlich so hohe Nebenkosten haben.


    Wir kommen jetzt ins dritte Jahr unserer Altbau Dachgeschosswohnung die in einem Haus mit 9 Wohnung ist, davon 5 von Gewerbe besetzt. Wir hatten bereits für 2017 u. 2018 einen längere Auseinandersetzung mit unseren Vermieter über Heiz und Warmwasserkosten. Zu einen Ergebnis sind wir nicht gekommen. Haben auch nicht die Nachforderung gezahlt da in unseren Augen die Kosten für Warmwasser und HEizung in keinster Weise transparent und nachvollziehbar dargestellt wurden.

    Z.B. ging es in zig Mails nur um die Frage wie die Wärmemenge des Warmwassers festgestellt wird. Eine Zählernummer für einen WMZ konnte er nicht liefern, aber nach der Gleichung aus §9 Heizkosten soll es auch nicht passiert sein. Letztendlich ging das Thema in eine Sackgasse als wir bei dem Softwareunternehmen erfragen sollten, wie sie zu den Ergebnis kommen. Dies habe ich nicht getan, mit dem Verweis, das es nicht meine Aufgabe ist, die Abrechungssoftware meines Vermieters auf Fehler zu prüfen.


    Weiterhin unterscheiden sich die Rehnungen 2017/2018/2019 sich die Rechnungen bei der Trennung der Heiz- und Warmwasserkosten alle, bzw. haben offentsichtliche Fehler m.M. nach drin.


    Auch find ich es erstaunlich, wie die Kosten zwischen Warmwasser und Heizung schwanken.


    Den letzen Kontakt mit unseren MIeter hatten wir ohne Einigung und Nachzahlung im April, wo er uns noch mit Klage drohte, welche ich eigentlich auch begrüßt hätte, da wir eine Mietrechtsschutz haben und so dass ganze doch wenigstens mal vor Dritte Seite beleuchtet wurden wäre. Allerdings kam bis heute nichts der gleiche. GEstern jedoch die Abrechhnung für 2019, wieder hoch und intrasparent. Aueßrdem kein Wort zu den Rechnungen von 2017 u. 2018.

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxWir ziehen nächste Jahr aus, aber cih würde das Thema gern vorher beenden.


    Vielen Dank schon mal im Voraus für Ideen.


    Hagen


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  • Diese Abrechnungen sind alle voller Fehler und sehr zweifelhaft.


    Ein Verbrauch an Heizenergie von unter 1 kWh ist vollkommen unmöglich. Was auch immer die als Gesamtverbrauch erfassten Einheiten sein sollen, für mich macht es in Relation zur gekauften Energiemenge keinen Sinn.


    Die Kosten für die Warmwasser-Bereitung sind üblicherweise wie die Heizkosten 70/30 Verbrauch/Fläche aufzuteilen, es könnte aber auch anders vereinbart sein.


    Ich weiß allerdings auch nicht so richtig, wie man hier beim Vermieter weiterkommen soll. Eine solche Abrechnung (egal welches Jahr) zeugt davon, dass man nicht die geringste Ahnung davon hat, was man da auszurechnen versucht. Deshalb auch da Chaos mit falschen Einheiten, ganz ohne Einheiten und mit völlig unplausiblen Mess(?)werten. Deshalb vermutlich auch die großen Schwankungen.


    Auch interessant, dass das Haus seit 2017 geschrumpft ist.

  • Ja, die Hausschrumpfung hatte ich auch bemängelt und habe promt nach Ablauffrist noch einmal eine Berichtuigung zu meinen Ungunsten bekommen .... hab ich WIderspruch eingelegt.

    Der Heizenergieverbrauch ist das Einzige was tatsächlich stimmt, da wir nach den ersten Schreck 2018, wo wir eigentlich normale 2 kWh Heizenergieverbrauch hatten, extrem sparsam waren und der Witter sehr mild war. Hinzu kommt noch das wir DG wohnen mit vielen Fenster, wo zwar viel Wärme weg kann, aber bei milden Temperaturen und Sonne auch viel rein geht. Wir haben jedenfalls nicht gefroren ....


    Bei der der Heizenergie bin ich mir deshalb 100 % sicher, da ich einen eigenen WMZ in der Wohnung für meinen Verbrauch habe. Für Warmwasser hab ich allerdings nur den Zähler für den Wasserverbrauch, jedoch keinen WMZ.


    Ob für die gesamte Warmwasserwärmemenge einer existiert, konnten wir vom Vermieter nach endlosen Mails immer noch nicht erfahren ..... eigentlich müsste ja seit 2013, nur wenns unverhältnismäßig ist kann nach § 9 gerechnet werden .....

  • Der Heizenergieverbrauch ist das Einzige was tatsächlich stimmt, da wir nach den ersten Schreck 2018, wo wir eigentlich normale 2 kWh Heizenergieverbrauch hatten, extrem sparsam waren und der Witter sehr mild war. Hinzu kommt noch das wir DG wohnen mit vielen Fenster, wo zwar viel Wärme weg kann, aber bei milden Temperaturen und Sonne auch viel rein geht. Wir haben jedenfalls nicht gefroren ....


    Bei der der Heizenergie bin ich mir deshalb 100 % sicher, da ich einen eigenen WMZ in der Wohnung für meinen Verbrauch habe. Für Warmwasser hab ich allerdings nur den Zähler für den Wasserverbrauch, jedoch keinen WMZ.

    Nein, das kann absolut nicht sein. Selbst mit einem Passivhaus hättet ihr bei der Wohnfläche einen Bedarf um die 1000-1500 kWh. Selbst in MWh habe ich da erhebliche Zweifel. Das würde bedeuten, es wäre wirklich extrem gut gedämmtes Dach mit 5-fach-verglasten Dachfenstern und ausschließlich dort saniert. Denn der Rest des Hauses braucht einen üblichen Wert von ca. 90 W/m² im Jahr, wenn ich den Einkauf pauschal auf die Wohnfläche verteile. Ihr angeblich davon nur 10 %. Das kann man meiner Meinung nach mit sparsam heizen und solaren Gewinnen nicht erklären. Es wurde auch (wenn ich die Berechnung von unten annehmen) ein nicht unerheblicher Teil der eingekauften Energie nicht erfasst bei der Heizung.


    Der Wärmemengenzähler fürs Warmwasser ist Pflicht, ist aber meiner Meinung nach nicht so entscheidend in dieser Abrechnung. Da das Volumen des Warmwassers bekannt ist, könnte man über die Formel einen vernünftigen Wert berechnen. Dies ist hier allerdings sicher nicht passiert, denn die Werte passen nicht oder jemand konnte überhaupt nicht rechnen. Entweder wurde der Wert geraten oder in irgendeiner Form erfasst, allerdings ziemlich sicher nicht korrekt. Bei einer üblichen Warmwassertemperatur von 60-70 Grad wären das 10-12 MWh in 2017, 15-18 MWh in 2018 und 13,7-16 MWh in 2019 nach der Formel. Die Werte in der Abrechnung passen dazu nicht im Ansatz, in keiner. Die 90 MWh würden eine Temperatur von über 300 Grad Celsius für das Warmwasser bedeuten, also physikalisch unmöglich und auch nicht über Leitungsverluste zu erklären.


    Als Ansatz würde ich als Mieter Einsicht in die gesamten erfassten Verbräuche, d.h. Ableseprotokolle, sowie die Abrechnungen der Versorger nehmen. Und das für mehrere Jahre, um zu vergleichen, ob nur ihr beispielsweise bei der Heizung so wenig braucht oder ob es hier eine Systematik gibt, v.a. wenn ihr andere im Haus kennt und deren Nutzungsverhalten einschätzen können. Ggf. könnt ihr auch einen Blick auf den Einbau der Wärmemengenzähler nehmen und mit eurem vergleichen, denn ich habe bisher nicht nur einen falsch eingebauten Wärmementenzähler gesehen. Meist sind eher Heizkostenverteiler fehleranfällig, die völlig falsch angebracht wurden, aber auch bei WMZ kann es passieren.

  • Lassen wir mal meinen WMZ außen vor. Einsicht für die aktuelle Rechnung bekomme ich am Freitag, für die anderen will der Vermieter Aufwandsentschädigung in Höhe von ein paar 100 Euro haben, da es so aufwändig ist diese auzs den Archiv zuholen ... wers glaubt ... so kann man auch Geld verdienen.


    Mir hilft es aber schon mal, dass ich nicht der Einzige bin, dem die Rechnungen nicht schlüssig vorkommen.


    Werd mcih melden wenns Fortschritte gibt. Danke erstmal!