Telefonische Kündigung aufgrund von Unstimmigkeiten

  • Hallo zusammen,


    ich hätte gerne Eure Meinung zu folgendem Problem



    Wir bewohnen zu dritt ein Mietshaus (Altbau) welches früher wohl mal eine Metzgerei war mit Schlachtbetrieb ect., d.h wir bewohnen das Haus Nr 01x/02y ( Wohnhaus Ladenlokal ) angrenzend ist das Haus Nr 03z + Anbau Nr 03bxyz alles in allem gehört einem Eigentümer (Vermieter )


    Seit vier Jahren gibt es immer wieder differenzen mit den Mitmietern weil diese sich weder an Kehrwoche noch an die Hausordnung halten. Zwei der Nachbarn sind Brüder und befreundet mit der Vermietung . Es gab schon mehrfach Gespräche diesbezüglich die allesammt Erfolglos blieben da die Vermietung auf Grund der Freundschaft uns und eine weitere Nachbarin als Lügner und psychisch Krank hinstellt .

    Nun ist einer der Brüder ausgezogen und wir haben eine neue Nachbarin mit der wir auch gut auskommen ( gegenseitiges Kaffeetrinken usw ) und auch diese Nachbarin fühlt sich durch den einen Nachbarn massivst gestört und gar bedroht da er ständig beobachtet und Gespräche belauscht und an die Lebensgefährtin des Vermieters weiter gibt. Und wurde jüngst eine Lüge unterstellt die den Vermieter dazu veranlasste uns via Telefon mitzutelen das er ( Vermieter) den Mietvertrag auflösen möchte.


    Sicherlich wäre es einfach, einfach ausziehen usw. jedoch habe ich hier einiges an Geld und Zeit investiert was ich ungern aufgeben möchte.


    Also was tun??:rolleyes:

  • 1. Die Kündigung muss zwingend schriftlich erfolgen! Eine mündliche Kündigung von Wohnraum ist nicht möglich.

    2. Der Vermieter kann nur aus bestimmten Gründen kündigen, für welche er voll Darlegungs- und beweispflichtig ist.


    Ergo kannst du erstmal ruhig durchatmen und wenn eine schriftliche Kündigung kommen sollte, schaut man sich erstmal an, ob diese wirksam ist.

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.

  • Wenn man dem Vorschlag des Vermieters folgen wollte weil man selbst in eine bessere Nachbarschaft umziehen möchte, verhandelt man einen Aufhebungsvertrag gegen Zahlung einer Abschlagszahlung.

  • Nun es geht mir ja nicht darum das ich angst vor einer etwaigen Kündigung hätte, sondern darum das ich/wir mittlerweile gar nicht mehr wissen wie wir regieren sollen .

    Wie erwähnt gab es schon mehrfach Gespräche bei denen am Ende so rein gar nichts bei rüberkam.

    Ich/wir sehen es nur nicht mehr ein das wir uns Dinge unterstellen lassen sollen oder gar seitens der Lebensgefährtin des Vermieters beleidigen lassen muss.

    Und eben auch was die besagten Nachbarn betrifft verhält, ist es so das wir für alles einen rüffel und eine Drohung bekommen - diese Nachbarn aber alles dürfen selbst den Müll auf dem Grundstück entsorgen.