Wohnungssuche und Vermieterfragen

  • Hallo,


    ich habe nunmehr erlebt, dass bei der Wohnungssuche etliche Fragen gestellt werden.


    U.a. eine wo man seinen Ausweis oder Pass vorlegen sollte. Eine andere, warum man umziehen will.


    Oft sind auch Angaben zum Arbeitgeber zu machen, oder Lohnabrechnungen vorzulegen.


    Wie viel darf der Wohnungsvergeber eigentlich abfragen oder sehen wollen?


    Ausweis Kopie finde ich schon seltsam, oder die Nennung des Arbeitgebers.


    Und wie verhält man sich um doch eine Chance zu haben?

  • Natürlich stellt der Vermieter viele Fragen, schließlich vertraut er dir einen erheblichen Vermögenswert an.


    Da ist es legitim zu erfahren, wer du bist und die Daten auf deiner Bewerbung

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    Der Zeitpunkt ist entscheidend

    abzugleichen. Oder nachzufragen, wie viele Personen oder Haustiere einziehen wollen und ob Mietschulden oder Ruhestörung zu fristloser Kündigung Anlass gaben und der Grund für deinen Umzug sind.

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    Der Zeitpunkt ist entscheidend

    Wer hier mauert, nimmt sich selbst aus dem Bewerberrennen. Wer hier lügt, riskiert Anfechtung des Mietvertrages immer dann, wenn der VM den mit Kennis der tatsächlichen Umstände nicht geschlossen hätte.


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    unzulässig und dürfen bewußt wahrheitswidrig beantwortet werden, um seine Chancen auf Mietvertragsschluss zu wahren.


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  • Hallo!


    Es kommt auf den Zeitpunkt an. Für die Datenerhebung kommt § 28 BDSG

    in Betracht. Danach darf der Vermieter nur solche Daten erheben, welche

    für den Geschäftszweck erforderlich sind.


    U.a. eine wo man seinen Ausweis oder Pass vorlegen sollte. Eine andere, warum man umziehen will.

    Vor dem Besichtigungstermin:

    - den Namen des Mietinteressenten

    - einige Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse)

    - im Einzelfall, Angabe, ob ein Wohnberechtigungsschein vorliegt

    Bei Vertragsanbahnung:

    - Kontaktdaten, z.B. Anschrift

    - weitere Angaben zur Identität

    - Anzahl der im Haushalt lebenden Personen

    - Beruf und Arbeitgeber des Bewerbers

    - Angaben zu den Einkommensverhältnissen, bestehende Privatinsolvenz,

    vorgesehenen Bürgen des potentiellen Mieters


    Nicht erlaubt:

    - Schufa-Auskunft

    - Vorvermieterbescheinigung

    - Kopie des Personalausweises


    Vertragsabschluss:

    - Nachweis zu den Einkommensverhältnissen

    - Bank- und Kontodaten


    Abschließend zur SCHUFA-Auskunft datenschutzrechtlich differenziert.

    Man unterscheidet:


    Verlangt der Vermieter eine SCHUFA-Auskunft darf er stets nur die Bonitätsauskunft

    zur Vorlage gegenüber Dritten verlangen.


    Die SCHUFA-Selbstauskunft hingegen ist nur für die Augen des

    Betroffenen bestimmt, da diese alle gespeicherten Informationen enthält.

    Dazu hat der Vermieter kein Recht.


    Hier auch der Ordnung halber noch erwähnt:


    Art. 9 DSGVO - Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten


    Gruß