Wohnung - Luftfeuchtigkeit zu gering - Reizungen der Schleimhäute

  • Hallo liebe Forum-Gemeinschaft,


    Wir haben leider ein für uns persönlich großes Problem, mit unserer Wohnung und dessen Luftfeuchtigkeit.


    Andere besitzen das Problem, eine zu feuchte Raumluft zu haben, bei uns das Gegenteil.


    Wir haben besonders in den Heißperioden, zu den Wintermonaten eine für uns zu geringe Luftfeuchtigkeit.

    Diese hält sich in einen schwankenden Bereich von 20-30% (Wobei wir bei 30% noch sehr zufrieden sind, als

    bei mageren 20-25% ).


    Sobald die Feuchtigkeit unter einen Wert von 30% kommt, kriegen wir nahezu an jeglicher Bewegung eine

    Gewischt, von der statischen Aufladung. Die Augen fangen an zu tränen, jucken und die Haut ebenfalls.

    Die Stimmung ist durch die Beschwerden dauerhaft gereizt und es fällt ab und zu auch trockener Husten.


    Wir selber haben zur Prävention bereits Keramik-Behälter für die Heizrohre genutzt, um mithilfe von Wasser in diesen die Feuchtigkeit zu erhöhen, leider ohne Erfolg. Des weiteren haben wir einen elektronischen Luftvernebler, zur Befeuchtung der Luft. Dieser hat leider die schlechte Eigenschaft, dass dieser Kalkablagerungen auf den Möbeln und der Einrichtung hinterlässt. Destilliertes Wasser wäre eine Option, ist aber Logistisch mit 5L-Kanister (1,99€ 5L das Stück schwer zu bewältigen, finanziell wie vom Transport. Wir liegen aktuell schon über 5L pro Tag, dass das Gerät verbraucht. Das wäre somit mehr als ein Kanister pro Tag!

    Wir können mit diesen Gerät, 3-5% erreichen, für einen Raum. Teilweise auch weniger .. Somit kommen wir an der Schwelle von 20% nicht mal auf 30%.


    Zu uns selber und weiteren Maßnahmen, wir hängen bereits die Wäsche in der Wohnung auf, wir heißen selber nicht und der Heißkeller ist gedämmt. Wir lüften regelmäßig, dieses führt aber bei 0° bis -° zu noch weniger Luftfeuchtigkeit. Die Wohnung ist aus dem Baujahr 1970 und ist modernisiert. (Berlin)


    Wir haben den Vermieter bereits mitgeteilt, dass wir Probleme mit einer zu trockenen Luft haben.

    Dieser hat einen Bauherr der Gesellschaft geschickt, und dieser hat mit einen Hygrometer das Problem

    anerkannt, allerdings gesagt, er kann nichts weiter tun.


    Meine Frau ist nun in der Schwangerschaftswoche 31 und wir erwarten bald das Baby. Wir hoffen, dass das Baby diese Luft nicht zum Verhängnis für gesundheitliche-Probleme wird.


    Was können wir tun, um das Problem eventuell zu finden und eine Lösung oder wie sollen wir bei dem Vermieter vorsprechen.


    Wir haben leider regelmäßig Probleme in der Wohnung und setzen seit 2-Jahren die Mietpreisbremse durch. Kommunikation mit dem Vermieter ist möglich, allerdings sehr verzögert. Die letzten Wasserschäden haben Monatelang benötigt, bis endlich der Schaden behoben wurde. Schimmel trotz Schwangerschaft, wurde verzögert und teilweise trotz vieler Briefe ignoriert (Ich habe Ihn natürlich wiederkehrend selber entfernt). Wir sprechen hier von einen Großvermieter, Name möchte ich erstmal nicht nennen.


    Wir würden uns in naher Zukunft gerne eine neue Wohnung suchen, allerdings läuft noch die Klage zur Mietsminderung und ebenfalls ist das Risiko jetzt ein neue Wohnung zu suchen mit dessen Umzugs- und Renovierungskosten zu hoch, da wir seit letzten Monat zu 0% Kurzarbeit sind/100% Ausfall.


    Es ist leider eine ewige Spirale, in dieser Wohnungsknappheit. Man nimmt viele Probleme in Kauf, die eigentlich so gar-nicht sein dürften. Allerdings geht es zu sehr in den Punkt der Gesundheit.


    Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, eventuell könntet Ihr uns helfen und einen Tipp übergeben.

  • Mhh, was willst du hier dazu schlaues hören? Das ist hier ja ein Mietrechtforum? Ob man juristisch dagegen vorgehen kann das euer Miethaus zu trocken ist, davon habe zumindest ich noch nie was gehört.

    Davon abgesehen liegt der Wert wo tatsächlich gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten können meines Wissens wohl bei 15-20%.

    Im Im Zweifel trocknet eure Wäsche halt in der Wohnung, das koset nichts und befeuchtet die Luft.

  • Hey, bei mir ist die Luftfeuchte - sobald es draußen kalt wird - immer bei schlappen 20% (Holz-Fertighaus, BJ 97, Holzfenster tlw. undicht, Rollokästen (alle nicht gedämmt - kommt Wind durch Gurtführung), FB-Hzg). Wir kauften uns einen großen Luftbefeuchter (VENTA Luftwäscher) - wenn der läuft auf volle Leistung verbraucht der locker 10 Liter Wasser tagsüber und die Luftfeuchte geht evtl. auf 30% mühevoll nach einem halben Tag und wenn wir weiter laufen lassen in der Nacht bis höchstens ca.35%. Aber wehe wir schalten ab - dann ratzfatz geht die Feuchtigkeit runter. Aber da wir Fließenboden mehrheitlich haben z.B. gibt es kaum "elektr. Aufladung". Das Gerät arbeitet mit kalten Leitungswasser - kein Verdampfer, keine Kalkablagerungen an Möbeln nur im Gerät - dies entkalkt man regelmäßig 1 - 2x pro Winter.

    Wir hatten dies auch mal bei dem Vermieter bemängelt - aber ohne Erfolg - das liegt an der Undichtigkeit des Hauses und dem Holz. Und lüften muss man auch zwischendurch dennoch auch im Winter.
    Wenn ich Dusche im Winter lüfte ich diese Luftfeuchtigkeit einfach in die Wohnung. Schimmel hier gibt es wegen der trockenen Raumluft noch nie. Im Sommer ist bei uns eine Feuchte von 35 - 45% in den Räumen.
    Was ich nicht verstehe: Jetzt habt ihr trockene Luft aber vormals Schimmel in der Wohnung.
    Es wird schwierig sein, wegen trockener Raumluft eine "Mietminderung" durchzusetzen.

  • Wir lüften regelmäßig, dieses führt aber bei 0° bis -° zu noch weniger Luftfeuchtigkeit.

    Ich kann mir vorstellen, dass das ein Problem ist.


    Ihr lüftet und die Luftfeuchtigkeit sinkt, ihr müsst dann aber heizen was zu noch trockener Luft führt. Daher vllt das lüften einschränken so gut wie es geht.


    Wegen dem destillierten Wasser, wie wäre es sich einen Wasserfilter zu kaufen, ich weiß nicht ob es am Ende günstiger ist, aber ich denke schon?

    Die Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Aussagen sind nicht garantiert und stellen keine Rechtsberatung dar. Meine Aussagen können inkorrekt sein. Man sollte sich darauf nicht blind verlassen und im Zweifel immer einen Anwalt befragen. Bereits Kleinigkeiten können die juristische Sachlage entscheidend verändern.