Erhöhte Grundsteuer durch größere Abrechnungseinheit

  • Hallo zusammen,


    ich habe Ende des Jahres 2020 die Neben- und Betriebskostenabrechung für das Jahr 2019 erhalten. Dort hat sich die abgerechnete Grundsteuer um ca. 35% bzw. knapp 50 Euro im Vergleich zum Vorjahr 2018 erhöht. Der Vermieter hat eine zusätzliche angrenzende Straße mit insgesamt 8 weiteren Mehrfamilienhäusern bebaut und zu einer Abrechnungseinheit mit den 7 Häusern auf meiner Straße zusammen gefasst. Eine grundsätzliche Erhöhung der Grundsteuersätze in diesem Zeitraum durch die Stadt gab es nicht, die ansonsten diesen Preisanstieg erklären könnten.

    In wie weit ist es zulässig das ich für nachträglich nach meinem Einzug erbaute Gebäude für die Grundsteuer mit bezahlen muss? Ich habe hier leider auch noch keine Akteneinsicht erhalten und weiß nicht ob die Stadt die Grundsteuer für beide Straßenzüge separat oder sogar für jedes Gebäude einzeln oder doch als ganze Einheit berechnet hat.


    Vielleicht hat hier ja jemand schon mal einen Hinweis für mich, in wie weit ich das hinnehmen muss.


    Vielen Dank.

  • Generell ist es zulässig, wenn ein Vermieter mehrere Objekte zu einer Abrechnungseinheit zusammen fasst. Ob er das korrekt umgesetzt hat, lässt sich im Anschluss an die inhaltliche Prüfung der Abrechnung dann nur durch die Belegeinsicht feststellen.