Nebenkosten - Warmwasser Heizung bei Fernwärme

  • Hallo zusammen,


    ich möchte gerne meine Warmwasserkosten/Heizkosten überprüfen. Die variablen Kosten pro Kubikmeter sind gestiegen, während die Bezugskosten pro MWh gesunken sind. Dies resultiert u.a. daraus, dass auch der Warmwasseranteil von 26% auf 38% gestiegen ist (Vorjahr war anteilig bewohnt, da Neubau). Das Verhältnis kann somit grundsätzlich stimmen, auch wenn in einem anderen Beitrag von 20-30% als Richtgröße angegeben wurde.


    Das einzige, was ich aktuell unplausibel finde, ist der Verbrauch der bezogenen MWh Fernwärme zu den Kubikmetern Warmwasser insgesamt.


    Gibt es hier Erfahrungswerte / eine Umrechnungstabelle? Was ist hier üblich?


    2019: 141 MWh -> 810 Kubikmeter

    2018: 33 MWh -> 331 Kubikmeter


    -> der Verbrauch an MWh (pro Kubikmeter) ist somit auch überproportional angestiegen. Das macht für mich keinen Sinn. Hat hier jmd. eine Erklärung? Die Hausverwaltung hat leider keine Ahnung. In jeder Abrechnung waren auch offensichtliche Fehler enthalten (bspw. zweimal den gleichen Betrag).


    Danke! :)


    Viele Grüße

    M.

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  • Bitte stelle die beiden Abrechnungen vollständig annonymisiert ein, dann können wir sie uns anschauen und versuchen, nachzuvollziehen. Aus deiner Beschreibung kann man leider keine Einschätzung abgeben.

  • Hallo Schweinchenfan,


    ich brauche nur eine Vergleichsgröße, wieviel Energie (Fernwärme in MWh) aufgewendet werden muss, um einen Kubikmeter Wasser zu erwärmen (Erfahrungswerte). Die Berechnung selber habe ich bereits nachvollzogen. Das Problem liegt m.E. definitiv in den verbrauchten MWh für das Warmwasser...


    2019: 141 MWh -> 810 Kubikmeter -> 0,174 MWh/Kubikmeter

    2018: 33 MWh -> 331 Kubikmeter -> 0,1 MWh/Kubikmeter



    Viele Grüße,

    M.

  • 2019: 141 MWh -> 810 Kubikmeter -> 0,174 MWh/Kubikmeter

    2018: 33 MWh -> 331 Kubikmeter -> 0,1 MWh/Kubikmeter

    Dies solltest du den Versorger fragen bzw. auf der Abrechnung des Versorgers erkennen können, wie genau das abgerechnet wurde. Ggf. wurde sogar von Seiten des Versorgers etwas umgestellt. Fernwärme kann mit sehr unterschiedlichem Energiegehalt pro m³ geliefert werden, die Vorlauftemperatur kann um bis zu 50°C zwischen verschiedenen Versorgern schwanken, manche Versorger rechnen nach kWh ab, manche nach eigens definierten Fernwärmeeinheiten,... Ohne Detailkenntnis kann man hier nichts dazu sagen.


    In den ersten Jahren in einem Neubau kann es durchaus zu Schwankungen und auch höheren Kosten kommen. Es ist absolut zu erwarten, dass ein Haus, das z.B. nur von September bis Dezember genutzt wurde, einen wesentlich geringeren Anteil des Warmwassers am Gesamtverbrauch hat, als wenn es das ganze Jahr genutzt wurde. Ein Anteil von 40 % im Neubau halte ich für sehr realisitsch, ggf. sogar noch eher niedrig. Die alte Richtgröße von 20-30% stammt vor allem von Altbauten, bei denen das meiner Erfahrung nach auch sehr gut zutrifft. Allerdings haben die locker einen 3-4x so hohen Verbrauch an Heizenergie im Vergleich zu einem Neubau.