Wanddurchbruch im denkmalgeschützten Haus

  • Ich wohne zur Miete in einem Denkmalgeschützen Haus.

    Lt. den Bauzeichnungen besteht die Wand jedoch noch.

    Ich habe jetzt zwar ein Zimmer mehr und muss nicht mehr zahlen, jedoch sind die Fenster

    im zusätzlichen Raum undicht und es tropft bei starkem Regen, Wasser ins zusätzliche Zimmer.

    Weiter ist es so kalt, dass das Zimmer und das davor liegende Zimmer, welches ich vorher schon

    bewohnt hatte, selbst bei voll aufgedrehter Heizung nicht mehr richtig warm wird und in den kalten

    Monaten fast nicht benutzbar ist.

    Kann es sein, das der Wanddurchbruch im denkmalgeschützten Haus überhaupt nicht genehmigt

    wurde, da die Bauzeichnungen eine andere Aufteilung anzeigen?

    Muss ich das jetzt so hinnehmen, das es in den Räumen so extrem kalt ist, die kalte Luft durch die Räume zieht

    und wie ich erfahren habe, die Außenwände der Zimmer nur mit Holz verkleidet wurden ohne sie abzudichten,

    weil sich meine Wohnfläche vergrößert hat? Außerdem ist mir aufgefallen das die Luft sogar, in beiden Räume,

    durch die Steckdosen zieht.


    Ich wohne schon seit über 14 Jahre in diesem Haus, fühle mich hier eigentlich wohl und möchte normalerweise

    gar nicht ausziehen.

  • Baurechtliche Fragen oder Denkmalschutz betreffen meist mietrechtliche Aspekte erst, wenn der Vermieter zum Rückbau verpflichtet wird und damit der Mietvertrag nicht mehr eingehalten wird.


    Deshalb geht es hier vor allem um die mietvertraglichen Pflichten. Wohnräume müssen beheizbar sein auf eine Mindesttemperatur, die meist bei 20-22 Grad gesehen wird. Wenn diese Temperatur nicht erreicht werden kann, liegt ein Mangel vor. Genauso verhält es sich mit dem Wassereintritt. Zeige die Mängel an, denn das ist deine Pflicht als Mieter.