Dachschäden - Feuchtigkeit - Schimmel - Versäumnis des Vermieters

  • Hallo,


    seit 2 Jahren tropft es ununterbrochen in mein Schlafzimmer und sieht dem entsprechend auch so aus.
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    Das sind Beispiele der Schäden aus meinen Schlafzimmer (ebenfalls tropft es im Wohnzimmer), das natürlich nicht mehr bewohnbar ist. Darauf wurde auch von anfang an eine Mängelanzeige getätigt und das auch nicht nur einmal, sondern im Verlaufe der Zeit mehrmals (und auch gemindert). Dies wurde konsequent ignoriert von seitens der Hausverwaltung sowie des Vermieters. Im nachhinein habe ich mir zur Hilfe eine Rechtsanwältin geholt, die derzeitig im Urlaub ist und auch eine Zwangsvollstrckung durchführt gegen dem Vermieter, der sich bis heute nicht einmal dazu geäußert hat.


    Da das Dach undicht ist, benötige ich Hilfe bzgl. der Reparatur. Nach raus suchen von 4 Firmen, habe ich immer das gleiche gehört:


    "Sie sind nicht eigentümer, demnach dürfen wir keine Reparatur vollbringen."


    Ich bin ein wenig verwundert, da sich mir dann doch die Frage stellt, wenn der Vermieter eh nichts macht und auch nichts auf die Reihe bringt, wie soll ich bitte einen Handwerker beauftragen eine Dachsanierung durchzuführen, wenn ich nicht eigentümer bin? Die Befürchtung der Dachdecker lässt sich auch begründen mit:


    - [...] stellen Sie den Auftrag, geht der Auftrag auch den Vermieter, da Sie nicht Eigentümer sind [...]

    - [...] wir befürchten im nachhinein eine Anzeige vom Vermieter, da Sie unberechtigt ein Dachsaniert haben. Sie sind nicht Eigentümer [...]

    - [...] ich kann nicht einfach ein Dachsanieren, dass Ihnen nicht gehört [...]


    Hat da jemand einen Plan was genau ich nun tun kann, damit ich einen Handwerker damit beauftragen kann, der mir einen Kostenvoranschlag fertig macht um das an das Amtsgericht zu schicken?


    P.S: Maler bzw. Trockenbau war kein Problem mit dem Kostenvoranschlag.


    Vielen Dank,

    Grüße,

    curtive

  • Hat da jemand einen Plan was genau ich nun tun kann

    Ja. Halte dich weiterhin an deine Rechtsanwältin und besprich das weitere Vorgehen mit ihr. Es bringt dir nicht die geringsten Vorteile, irgend was auf eigene Faust zu machen, denn das kann die ganze Strategie der Anwältin zunichte machen. Deshalb wäre es äußerst unseriös, wenn dir jemand zu deiner Frage einen Rat geben würde.


    Wenn du mit der Anwältin unzufrieden sein solltest, kannst du dir selbstverständlich einen anderen Anwalt suchen.


    Wenn du selber eine Firma beauftragst, müsstest du die ganzen Kosten vorstrecken und dann wieder erstreiten. Erstens ist das viel Geld, und zweitens müsste man einiges beachten, um dann nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Das ist nicht so einfach wie du dir das vorstellst.


    Bei den Fotos frage ich mich aber, warum du noch dort bleibst und nicht lieber umziehst.