Nebenkosten - Nachträgliche Forderung der Kabelgebühren

  • Hallo,


    es ist etwas kompliziert:
    mein Vermieter möchte nachträglich von mir die Kabelgebühren des Gemeinschaftsanschlusses fordern für die Jahre 2018 und 2019 (Kostenpunkt 300€, die ich derzeit nicht habe).
    Der Hintergrund: Ja, mir ist klar, dass diese Kosten über die Nebenkosten abgerechnet werden dürfen und steht auch im Mietvertrag, allerdings ohne Beträge.
    Der Kabelanschluss wurde nachträglich im Haus installiert. Da ich kein Kabelfernsehen nutzte, hat der Vermieter auch die Nebenkosten nicht geändert. Seit 2016 habe ich allerdings einen Vertrag über Kabelfernsehen, war aber der Meinung alle Gebühren zu bezahlen. Tatsächlich ist bei Vodafone allerdings hinterlegt, dass die Kosten für den Kabelanschluss über die Nebenkosten bezahlt werden, nur das mir diese Nebenkosten nie berechnet wurden. Um des lieben Friedens Willen bin ich durchaus bereit die geforderte Summe zu bezahlen, allerdings sehe ich es auch nicht als mein Verschulden an, dass sie nicht direkt in die Nebenkosten aufgenommen wurden.

    Wäre schön, hierzu ein paar Meinungen lesen,
    vielen Dank

  • Ein Vermieter hat 12 Monate ab Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung dem Mieter zu übergeben. Nach dieser Frist hat er seinen Anspruch auf eine Zahlung verwirkt und der Mieter kann die Zahlung verweigern. Davon gibt es zwar eine Ausnahme, aber die kommt selten vor.

  • Danke für die Antwort,

    ich habe die Forderung mal (pro forma) abgelehnt. Ees könnte allerdings sein, dass hier eine Ausnahme zutrifft, das muss ich jetzt erst mal auf mich zukommen lassen.

  • Für die Ausnahme müsste der Vermieter selber erst kürzlich die Rechnung des Kabelanbieters erhalten haben. Ist wohl eher unwahrscheinlich, dass dem so ist.