Fehlende Rechnung - Schwarzarbeit

  • Moin liebe Mitglieder,


    Vorab:

    habe ein Problem mit meinen Ex- Vermieter, der eine Rechnung nicht herausgeben möchte bzw. die wahrscheinlich nicht vorhanden ist.


    Sachverhalt:

    Habe meine alte Wohnung gekündigt und halt vor Auszug diese begonnen zu renovieren (malen). Der Vermieter meint

    Zitat

    Es gefalle ihn nicht, wie das aussieht.

    Er hat mir ein Angebot unterbreitet was ich gerne ich Anspruch genommen habe:

    1. 1.200 Euro für die Renovierung, wovon ich 600,00 Euro bezahlen soll.
    2. Erlass der Kündigungsfrist von 1 Monat. Sprich: ich hatte nur 2 Monate Kündigungsfrist und habe dadurch halt etwas gespart.

    Im Übergabeprotokoll ist eine Pauschale von 600,00 Euro für die Malerarbeiten aufgeführt, wie vereinbart.

    Aber wiederum hat der Vermieter auf meine Frage, ob dies Schwarz ist geantwortet

    Zitat

    Nein, nein! Aber wir können das auch gerne mit Mehrwertsteuer machen

    Als ich, eine Belegprüfung durchgeführt habe, wurde die Rechnung der Malerarbeiten nicht mit gesendet, was mich etwas irritiert.

    Auch auf mehrmaliger Anfrage und Fristsetzung wurde nicht reagiert. Eigentlich wollte ich die Rechnung mit zur Steuererklärung einreichen und

    auch für mich selbst eine Rechnung haben.


    Zitat


    Diese können Sie z.B. in 80% Lohnanteil und 20% Material aufteilen. Für eine steuerliche Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.


    Mich irritiert es deshalb da ich, den Maler (hauptberuflich, Angestellter) kenne und er kein Gewerbe hat und nur unser Hausmeister ist.

    Denke mir, das dies Schwarz gemacht wurde und finde den Preis ziemlich hoch für das Endergebnis.


    Der Vermieter meinte nur:

    Ich habe doch das Anrecht auf eine Rechnung der Malerarbeiten, oder? Habe schließlich offiziell für etwas bezahlt.



    Vielen Danke im Voraus!!!!! :S

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  • Hatte das ganze anders rum, also zu Beginn der Miete.

    Vermieter meinte er möchte nicht, dass die Mieter malern, daher kommt vor Einzug ein Maler, der die Wohnung streicht.

    Etwas über 1000€ (bei 125 m² und es sollten nur ein paar Wände nachgestrichen werden) später die Frage nach der Quittung, Aussage vom Vermieter, wenn ich eine Quittung wollte wären das 800€ mehr gewesen.

    Wir haben aber eine Vereinbarung unterschrieben in der steht, dass der Vermieter die Wohnung streicht. (Leider nicht richtig gelesen)


    Laut Mieterverein, ist das eine "normale" Masche sich vom Mieter die Renovierungskosten zahlen zu lassen und da der Vermieter selber gemaltert hat gibt es eben auch keine Quittung, da er für seine Arbeit ja keine Steuern abgibt.


    Steht denn bei der Pauschale wer malert?

  • Steht denn bei der Pauschale wer malert?

    Moin Multiman,

    nein dort steht nicht drauf, wer diese Malerarbeiten ausführt. Das wurde aber mir mündlich vom Vermieter gesagt (wer) diese Arbeiten durchführt.

  • Er hat mir ein Angebot unterbreitet was ich gerne ich Anspruch genommen habe:
    - 1.200 Euro für die Renovierung, wovon ich 600,00 Euro bezahlen soll.
    - Erlass der Kündigungsfrist von 1 Monat. Sprich: ich hatte nur 2 Monate Kündigungsfrist und habe dadurch halt etwas gespart.

    Im Übergabeprotokoll ist eine Pauschale von 600,00 Euro für die Malerarbeiten aufgeführt, wie vereinbart.

    Somit ist eine verbindliche vertragliche Vereinbarung zustande gekommen, durch die du dich mit dem Vermieter auf den Ausgleich für den Schadenersatz geeinigt hast. Dies gilt dann so und muss nicht mehr hinterfragt werden. Es ist auch egal, wie der Vermieter das Geld verwendet. Er könnte die Arbeiten auch selber durchführen.


    Statt der Pauschale hättet ihr auch vereinbaren können, dass nach tatsächlichen Kosten abgerechnet wird. Dann hättest du selbstverständlich einen Beleg verlangen können. Aber das wurde eben nicht vereinbart.


    Vorab hättest du noch prüfen können, ob der Vermieter überhaupt einen Anspruch auf Schadenersatz hat oder ob das Streichen nicht deine Angelegenheit ist. Aber das ist jetzt auch zu spät, da es die Vereinbarung bereits gibt. Deshalb kann man immer nur raten, sich im Übergabeprotokoll zu nichts zu verpflichten, sodass man anschließend noch Zeit hat, seine juristische Position zu prüfen oder prüfen zu lassen.