Vermieter will Fotos der bewohnten Wohnung erstellen

  • Moin!


    Unser Vermieter möchte das Haus verkaufen. Eine Besichtigung mit einem Kaufinteressenten fand vor einer Woche statt.

    Heute schreibt er, er müsse vorbei kommen und Fotos der Wohnung für die Bank des Hauskäufers erstellen. Entweder er oder jemand von der Bank müsse Fotos machen.

    Er hätte vergessen, bei der Begehung Fotos zu machen, was wir nicht erlaubt hätten.


    Müssen wir ihm Fotos liefern oder fremden Personen Zutritt gewähren, damit Fotos gemacht werden können?

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  • Müssen wir ihm Fotos liefern oder fremden Personen Zutritt gewähren, damit Fotos gemacht werden können?

    Kurz und knapp: Nein, müsst Ihr nicht. Dem stehen schon mehrere Artikel des Grundgesetzes gegenüber.

    Im Idealfall aber noch einmal mit einem Anwalt darüber sprechen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Fotos kommen nicht in Frage.

    Denkbar wäre, dass die Dame von der Bank die Wohnung in Augenschein nimmt. Es geht wohl um die Bewertung des Objektes für einen Kredit.
    Fotos würden eh nur einen völlig falschen Eindruck vermitteln und die zahlreichen baulichen Mängel verschweigen, mit denen der derzeitige Eigentümer konfrontiert ist, was er verschweigt.

  • Denkbar wäre, dass die Dame von der Bank die Wohnung in Augenschein nimmt.

    und das wäre dann auch vollkommen in Ordnung.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • und das wäre dann auch vollkommen in Ordnung.

    Dann müsste ich sie allerdings, so wie der Gutachter und Versicherungsmensch dies erklärt hatte, vor dem Betreten der Außentreppe, über die man zur Wohnung gelangt darüber informieren, dass diese Treppe gefährliche Mängel hat, eine Nutzung grundsätzlich auf eigene Gefahr erfolgt und sie aufpassen muss, sich wegen des Pfusches durch den Eigentümer nicht zu verletzen. Gleiches gilt für Fußweg zum Haus, Übergang Treppe-Dachterrasse, Eingangsschwelle Haustüre u.a.


    Der Vermieter kennt die Probleme, ignoriert sie jedoch bzw. sieht sich nicht als relevant an.

    Hört sich übertrieben an, wir wissen allerdings durch den Gutachter von den Gefahren und müssen andere, die zu uns wollen, darauf hinweisen. Denkbar auch über eine schriftliche Haftungsausschlusserklärung, die vor der Treppe unterschrieben werden muss. Ansonsten haften wir bei Unfällen mit.


    Das ist uns zu heikel.

  • Egal was du sagst, du solltest neutral und sachlich bleiben in deinen Worten. Über jemanden negativ reden, indem man ihn "Pfuscher" oder ähnlich nennt, kann dir leicht eine Anzeige wegen Verleumdung und übler Nachrede einbringen.

  • Denkbar auch über eine schriftliche Haftungsausschlusserklärung, die vor der Treppe unterschrieben werden muss. Ansonsten haften wir bei Unfällen mit.

    Nicht wirklich. Bei Verkehrssicherheitsrelevanten Dingen außerhalb der Wohnung haftet grundsätzlich der Eigentümer und niemals der Mieter.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Egal was du sagst, du solltest neutral und sachlich bleiben in deinen Worten. Über jemanden negativ reden, indem man ihn "Pfuscher" oder ähnlich nennt, kann dir leicht eine Anzeige wegen Verleumdung und übler Nachrede einbringen.

    Bei diesem Herren muss man mit allem rechen, entsprechend bin ich natürlich zurückhaltend und äußere mich nicht zu Mängeln gegenüber Dritten.


    Nicht wirklich. Bei Verkehrssicherheitsrelevanten Dingen außerhalb der Wohnung haftet grundsätzlich der Eigentümer und niemals der Mieter.

    Der Gutachter der Versicherung hatte mich darüber mündlich belehrt, dass einige gefährdende Mängel an der Treppe vorhanden sind, eine Nutzung durch uns deshalb nicht durch die Haftpflicht des Eigentümers abgedeckt sind, sollte nochmals ein Unfall stattfinden.
    Der Eigentümer hat seit Monaten nichts unternommen. Somit wissen wir von eine möglichen Gefährdung und müssten alles dafür tun, damit niemand zu Schaden kommt. Ein Mitverschulden könnten man doch problemlos unterstellen?


    Wir hatten den Vermieter darüber informiert, dass wir keine Fotos der Wohnung wünschen, eine Besichtigung durch einen Vertreter der Bank nach Abspracht möglich wäre. Allerdings ohne Fotos.


    Natürlich sieht er nicht ein, dass er keine Fotos seines Eigentums erstellen kann, ist kein Problem, damit kommt er nicht durch.


    Er hatte angedeutet, dass er bei der Besichtigung anwesend sein möchte.


    Im Detail sieht es so aus, dass der Hauskäufer für den Kredit Nachweise über den Zustand benötigt (Wertermittlung?).
    Müssten wir den Eigentümer mit in die Wohnung lassen, damit er den Vorgang überwachen kann?
    Der Bankmitarbeiter kommt im Auftrag des Käufers, nicht im Auftrag des Eigentümers.


    Drei Beiträge hintereinander zusammengefügt

  • Hallo!


    Das Haus, in dem wir eine Wohnung gemietet haben, soll demnächst verkauft werden.

    Er erste Kaufinteressent erhielt von der Bank keinen Kredit, da er keine aussagekräftigen Fotos der von uns bewohnten "wertig scheinenden" Wohnung gab. Wir hatten dem Eigentümer untersagt, dass in der Wohnung Fotos gemacht werden dürfen.

    Jetzt wurden die anderen Etage renoviert und optisch aufpoliert, damit die Hütte jemand kauft.

    Gerade stand der Eigentümer mit dem Makler vor den Haus, der sich um den Verkauf kümmern soll.
    Es wurde behauptet (das Gespräch war unbeabsichtigt auf unserer Terrasse zu verfolgen), wir hätten das Türschloss der Wohnungstüre getauscht, was auch stimmt. Es gibt mehrere Personen, die Schüssel für das gesamte Haus haben. Wir hatten nicht nur einmal den Eindruck, dass schon mal jemand in der Wohnung war, um die Heizkörper zu entlüften. Entsprechend hatte ich vor drei Wochen ein anderes Türschloss eingebaut, als hier täglich Handwerker unterwegs waren.
    Da der Zugang zur Wohnung über eine Außentreppe mit einem Tor erfolgt, dass normalerweise verschlossen ist, stellt sich die Frage, wer hat ohne unser Wissen unseren durch das Tor abgetrennten Bereich mit der Dachterrasse betreten und weshalb wurde festgestellt, dass der Schlüssel nicht mehr passt. Wir wurden in der Sache nicht kontaktiert oder vorher informiert. Bedeutet, hier war jemand ohne unserer Zustimmung auf unserer Dachterrasse und wollte offensichtlich in die Wohnung.

    Der Makler meinte vorhin, er würde sich darum kümmern, dass es aktuelle Fotos des _ganzen_ Objektes gibt. "Die müssen uns Fotos machen lassen". Nach mir bekannten Informationen zum Thema Fotos liegt es alleine am Mieter ob er zustimmt oder ablehnt. Irgendwelche Forderungen kann der Eigentümer wohl nicht geltend machen oder mit Schadenersatzforderungen oder Abmahnung drohen. Oder hat der mit dem Verkauf beauftrage Makler eine Möglichkeit Bilder zu erstellen, die Wohnung zu besichtigen und "Daten" in irgend einer Weise zu erfassen? Den Architektenplan hat er von 2017/18 noch und die Fotos vor dem Bezug 2018 auch.

    Zum Thema Kaufinteressenten und Besichtigungstermine:
    Wir werden u.U. in den kommenden 2-3 Wochen ganz spontan mit 1-2 Tagen Vorlauf 7-12 Tage Urlaub machen. Somit wären wir nicht in der Wohnung, damit Besichtigungen stattfinden können. Müssen wir jemand beauftragen, der Makler und Interessenten in die Wohnung lässt oder sind 14 Tage Abwesenheit ein Zeitraum, der hinzunehmen ist?
    Wir wurden seit der ersten Besichtigung in keinster Weise informiert, ob das Haus weiterhin verkauft werden soll, dass u.U. Besichtigungen stattfinden sollten oder was sonst so passiert. Ohne unsere Anwesenheit kommt jedenfalls niemand in die Wohnung.

    Können wir Terminwünsche an gewissen Tagen wie am Wochenende ablehnen und nur unter der Woche welche anbieten, da wir an den Wochenenden oft beruflich unterwegs sind und unter Woche wegen Homeoffice hier sein könnten?


    Die Anzahl der zumutbaren Besichtigungen ist meines Wissens auch eingeschränkt? Da es sich um ein sehr spezielles Objekt handelt, dass sich nicht so gut verkauft wie ein normales Wohnhaus steht zu befürchten, dass es viele Interessenten gibt, die nur mal so schauen wollen, da dieses Objekt nur eingeschränkt als normale Wohnung genutzt werden kann.

    Kündigungsgründe
    Kann ein Käufer unserer Mietvertrag mit Verweis auf Eigenbedarf kündigen und unsere Wohnung beziehen wollen, obwohl die größere Einheit im EG seit Januar leer steht?


    So, genug gefragt. :-)


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