Haustiere - Abmahnung - Kündigung - Muss sich ein Mieter es gefallen lassen

  • wenn eine Vermieterin (Hausverwaltung ) unberechtigt einem zum dritten mal nahe legt zu kündigen bzw. die Wohnung zu verlassen auszuziehen ?


    Kurz info zur Situation, wurde 2019 verantwortlich gemacht, dass meine Tiere die gesamte Anlage mit beissenden Geruch die Anwohner belästigt.

    Meinerseits dauernden die Hausverwaltung drauf hingewiesen dass es ein großes Schimmelproblem gibt bei meiner Nachbarin.

    Gerade Sie hat dieses Gerücht in die Welt gesetzt und überall die Falschinfo rum erzählt und vor allem sich bei der Hausverwaltung beschwert und die Hausbewohner die Ihr es glaubten.

    Hab Abmahnungen erhalten und anschliessend ne Kündigung.

    Veterinäramt und zwei Tierärzte ( schriftlich ) konnten dies nicht bestätigen.

    Letzendes nicht ausgezogen und hab noch einen Aufhebungsvertrag ( abgelehnt ) angeboten bekommen und haben keine Räumungsklage.

    Nach zwei Jahren wissen Sie es, dass die komplette Wohnung meiner Nachbarin verschimmelt ist und das gesamte Haus leidet ( stinkt).


    Die Hausverwaltung ist über den Ablauf stinksauer ( viele Ärger aller Bewohner ) und wollen vor allem dass die Tiere die 14 Jahre davor nicht berücksichtig wurden ( aber wussten ) hier verschwinden sollen, obwohl die nix damit zutun haben.

    Wissen aber plötzlich nix mehr von einer Geruchsbelästigung gegenüber mir, obwohl ne Firma und die Besitzerin bei Ihr jetzt Vorort waren.


    Hab mir nix zu schulden kommen lassen, wurde ohne Beweise nur durch falsche Anschuldigungen beschuldigt und muss mir jetzt zum dritten mal anhören, ich soll mir eine neue Wohnung suchen ?!


    Eine weiter Kündigung scheint nicht seitens der Hausverwaltung zu funktionieren um mich vor die Tür zu setzen und die Gefahr, dass das ganze Thema übers Gericht mal aufgeklärt würde.

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  • Und was ist jetzt deine Frage, die du stellen möchtest?


    Dass die Hausverwaltung keinen Grund zur Kündigung hat, wenn die Behauptungen gegen dich nicht nachweisbar, ja sogar widerlegbar sind, hast du ja selber schon gesagt. Die Aufforderung auszuziehen kannst du dann also einfach ignorieren, musst sie gar nicht mal anhören. Denke dir einfach im Kopf, "Wen auch immer die Hausverwaltung ansprechen will, mich nicht."

  • Ob einer sich dies gefallen lassen muss, wenn ich ständig falsch beschuldigt werde, oder besteht die Möglichkeit gegebenenfalls dagegen vorgehen kann ?


    Eine Frage noch, nächste Woche kommt die Firma zum sanieren und werde Fotos von der firmen Aufschrift und Umgebung machen.


    Wäre es theoretisch möglich. würde noch alles vor Gericht landen, dass mein Anwalt diese Firma vorlädt zur Zeugenaussage ?


    Was besseres gäbe es nicht, die könnten mitteilen wie gross der entstandene Schaden wirklich ist und das Leugnen gegenüber mir

    hinfällig wäre.

  • Zeugen zu nennen bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung ist immer gut. Diese haben eine gute Beweiskraft, vor allem, wenn sie neutral sind, also unparteiisch. Dazu brauchst du aber keine Fotos machen. Es ist besser, wenn du dir den Namen der Firma und auch den Namen der Mitarbeiter aufschreibst, die hier waren. Vielleicht fallen dir weitere Zeugen ein, wie gesagt am besten außenstehende, also Familienangehörige sind nicht gut. Bei teschnischen bzw. baulichen Problemen hilft auch ein Gutachten, aber dieses bauftragt im Streitfall das Gericht, darum musst du dich nicht kümmern.