Mietpreiserhöhung mit Bezug auf den Mietspiegel

  • Hallo,

    ich verstehe das Schreiben zur Mietpreiserhöhung nicht. Das Schreiben wird wohl unterm Strich korrekt sein, wenn auch die gesetzliche Frist nicht eingehalten wird. Ich verstehe aber die Argumentation nicht. Der Vermieter betont, wie gnädig er doch sei und behauptet: "Sie werden feststellen, dass die neue Miethöhe noch immer weit unter den Mieten vergleichbarer Wohnungen liegt". Er legt dabei aber (für mich unlogisch) den alten Mietpreis zu Grunde. Mit dem neuen Mietpreis schöpft er mit 10.51 €/qm dagegen die im aktuellen Mietspiegel angegebene Spannweite nach oben hin voll aus.


    Was genau hat es mit der 2/3-Spannweite genau auf sich? Darf der Vermieter hier ohne weitere Begründung an die obere Grenze gehen?


    Mich würde aber auch interessieren, wie Eure Mieterhöhungen so formuliert sind. Ich werde die Mieterhöhung akzeptieren, aber mich nervt die Art und Weise, bereits im ersten Schreiben mit Klage zu drohen. Immerhin hatte ich auch die letzte Mieterhöhung vor drei Jahren sofort akzeptiert.


    Das Schreiben hänge ich in anonymisierter Form an. Mieterhöhung_08.2021.pdf

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