Kündigung wegen Umzug - Übergabe an den Vermieter

  • Hallo, in die runde,


    ich bin neu, wir dachten, also meine Frau und ich, dass es alles Simple läuft, die vorab Abnahme unsere Wohnung.

    Wir haben die Wohnung gekündigt und heute war ein Termin für die Vorabnahme der Wohnung.


    Meine Frau hat noch einen Mietvertrag der vor 19 Jahren geschlossen wurde, die Kündigungszeiten sind auf dem neuen Stand angepasst worden. Das so weit alles Ok.

    In diesem vorgefertigten Standard Mietvertrag, den man damals in jeden Schreibwarenladen kaufen könnte.

    Da steht nur drin, bei Beendigung das Mietverhältnis muss die Wohnung in einem Besenrein zustand, übergeben werden.

    Und extra steht nur die Kaution und dass eine Kammer, die schon einbaut, war damals ausgebaut werden müsste, wenn kein Nachmieter gefunden wird.


    Wir haben seit Jahren mit den Holzfenstern zu tun, immer wird gesagt machen wir, der Maler meinte, er streicht nicht mehr darüber, die müssen ausgetauscht werden.

    Jetzt sind sie halt über die Jahre halt verschimmelt und auch von außen total verwittert.


    Kurze Rede, die Dame meinte, dass wir die Fenster bezahlen müssten, da dies unsere Sache ist, innen. Aber von Außen sind die Fenster genauso schlimm dran, verwittert und undicht,

    dass diese ausgetauscht werden müssten. Dazu ist zu erwähnen, dass wir die letzten sind, die die Fenster nicht gewechselt bekommen haben, alle unsere Nachbarn haben Kunststofffenster in den letzten Jahren bekommen. Zum Teil auch auf ihre eigenen Kosten, da sie die gleichen Probleme haben.

    Die Kammer, die verbunden ist mit einer weiteren und mit der anderen Wohnung im Nachbarhaus, sollen wir herausreißen, die hintere könnte bleiben. Total sind frei und Logik.

    Wie auch die Holzdecken im Flur und Küche, die waren und sind in allen Wohnungen drin. Sie sollen wir herausreißen, da drunter sieht es wirklich schlimm sicherlich aus, auch wissen wir nicht, was für Schäden dann hervorkommen noch. Das gleiche auch in der Küche, da dies nach den Nachbarn in den 70er einbaut wurde von dem Vermieter.


    Auch haben wir Probleme mit den alten Schornsteinen, da sich wohl Schwitzwasser den Weg sucht und wir möchten gar nicht wissen, was noch alles zum Vorschein kommt, wenn wir das machen.


    Wegen der Kammer machen wir es, aber auch wenn es ohne Logik ist. Die Decken aber nicht, weil das war schon als meine Frau vor 19 Jahren eingezogen ist. Die Dame von der Verwaltung meinte auch, dass dies alle Wohnung haben. Die Fenster sind wir auch nicht bereit, die Kosten zutragen. Dieses Problem ist ein schon langes bekanntest Problem.


    Welche Rechten haben wir und wo kommen wir gar nicht drum her rum.

    Das wäre mal interessant zu wissen.

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  • Was ist denn bezüglich der Schönheitsreparaturen im Mietvertrag vereinbart? Gibt es Vereinbarungen oder ist dort wirklich nur von einer besenreinen Übergabe die Rede? In welchem Zustand wurde die Wohnung damals übergeben?


    Mein Tipp: Nehmt Euren Mietvertrag und sucht einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein auf. Wenn der Vertrag so alt ist und es Klauseln zu Schönheitsreparaturen gibt, dann gehe ich jede Wette ein, dass diese mittlerweile unwirksam sind (starre Fristen, Quotenklauseln, etc.)

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.