Kautionsrückforderung - Mahnbescheid erstellen

  • Folgender Sachverhalt:

    Da der Ex-Vermieter nach 9 Monaten die Kaution immer noch nicht zurückgezahlt hat und alles was bisher abgelaufen ist absolut filmreif ist, möchte ich nun mein Recht über einen Mahnbescheid druchsetzen. Forderungen, die zum (teilweisen) Einbehalt der Kaution führen könnten, bestehen nicht. Daher sehe ich mich im Recht. Unter "online-mahnantrag.de" möchte ich den Bescheid erwirken und habe ich in diesem Zusammenhang noch offene Fragen:

    • Katalognummer zum bestehenden Anspruch muss angegeben werden:


      • „Miete (sonstige) (21)“ à Ist dies korrekt?
    • Ist es sinnvoll nähere Angaben zum Anspruch zu machen?
      • Ich habe ein Erinnerungsschreiben mit Frist zur Auszahlung der Kaution an meinen Ex-Vermieter geschickt. Diese könnte ich in der Onlinemaske zur Beantragung des Mahnbescheids angeben. Mann muss dort aber keine Angabe machen. Ich möchte unnötige Formfehlerquellen vermeiden und eigentlich nur das Minimum machen, sodass das Mannverfahren sauber durchläuft.
    • Es ist nach einem Datum gefragt. „Anspruch vom“ heißt dies. Welches ist anzugeben?
      • Letzter Tag des Mietverhältnisses (bei mir auch Tag der Wohnungsübergabe. Habe ich mit einem Zeugen durchgeführt und protokolliert. Vermieter war nicht anwesend:rolleyes:)
      • Erster Tag nach dem Ende des Mietverhältnisses
      • Unterschrift Mietvertrag
      • oder ein ganz anderes?
    • Hängt der Anspruch von einer Gegenleistung ab? Dies muss auch angegeben werden. Welche der folgenden Möglichkeiten wäre in meinem Fall die passende?


      • "Anspruch hängt von Gegenleistung ab, ist aber bereits erbracht" à(die mängelfreie Übergabe der Wohnung wäre für mich in diesem Fall die Leistung)
      • "Anspruch hängt von einer Gegenleistung nicht ab"


    Schon mal vielen Dank für die möglichen Antworten.


    VG

    Stefan

  • Anzeige
  • Mal davon abgesehen, dass die Frage nichts mit dem Mietrecht zu tun hat, so kann das hier nicht beanwortet werden. Denn die Angaben können Einfluss auf das weitere Verfahren haben und hier will niemand dafür die Verantwortung übernehmen.


    Und wenn du nicht genau weißt, wie du vorgehen musst, solltest du vielleicht überlegen, einen Anwalt zu beauftragen. Denn es könnte ja möglich sein, dass der Vermieter Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegt, und dann würde es ins Klageverfahren gehen, wo du vielleicht dann eh einen Anwalt nehmen möchtest.