Betriebskosten - Gartenpflege

  • Die Mieterhöhung haben wir schon, um die 25€ geht es mir gar nicht und das Verhältnis könnte schlechter nicht sein, aber dazu habe ich mich schon in einem anderen thread geäußert.

  • um die 25€ geht es mir gar

    Ganz ehrlich, du schreibst aber schon seid einem Monat darüber und machst dir Gedanken und warst deshalb ja wohl auch schon beim Mieterbund.......

    Wenn es ums Prinzip geht, kann ich nur sagen im Prinzip sind 25€ für Gartenpflege faktisch geschenkt, selbst unter dem Gesichtspunkt das fast nichts gemacht wurde, denn wenn tatsächlich mal was gemacht werden sollte, wird das mit Sicherheit wesentlich teurer.

  • Es geht ja nicht nur um die Gartenpflege. Wäre es nur das, würde ich sagen: hier, nimm. Es ist viel mehr eine Anhäufung vieler vieler Dinge. Und irgendwann ist einfach der Punkt gekommen, an dem irgendwer meinem Vermieter Paroli bieten muss, da er sich prinzipiell gegen alle Rechtssprechungen und Urteile stellt.


    Gleich im ersten Jahr meines Einzuges hatte ich ihn gebeten, mir Einsicht in die NK Abrechnung der ***** für Wasser zu geben, weil er mir nur eine selbst erstellte Tabelle als NK Abrechnung gegeben hat und mir einige Posten spanisch vorkamen. Daraufhin meinte er, er muss mir gar nichts zeigen, wenn ich ihm nicht glaube, soll ich dich ausziehen und hat mir mit Eigenbedarf gedroht.
    Und mit so Zeug ging es dann jedes Jahr aufs neue los. Mittlerweile ist die Liste an Dingen, bei denen er sich gegen seinen eigenen Mietvertrag und gegen die Rechtssprechung stellt Seiten lang. Bisher hatte ich aber immer schiss, dass er mich einfach raus wirft. Aber dass das nicht so einfach geht, war mir lange nicht klar. Jetzt bin ich (und auch die anderen Mietparteien) an dem Standpunkt, dass ich ihn selbst wegen so einer Kleinigkeit vors Gericht zerren würde.


    Aber mal abgesehen davon, hat er mir ja die Nutzung des Gartens sowieso untersagt, weil ich nicht bereit bin, eine jährliche Nitzungsgebühr zu entrichten.

  • Hallo!

    Das Thema bewegt sich hier jetzt im Kreis. Es wurden alle Informationen gegeben.
    Es obliegt dem Themenersteller seine eigene Entscheidung zu treffen. Deshalb

    beenden wir hier bitte das Thema.


    Gruß



  • Hallo nochmal,


    ich brauche doch nochmal einen Rat. Und bitte keine weiteren Fragen nach dem warum.


    Mein Vermieter hat mir heute geschrieben (bzw. als Betreff 'Mahnung' in die Mail geschrieben) und mir mitgeteilt, dass ich unverzüglich die 25€ überweisen soll. Andernfalls setzt er den Mahnverlauf weiter fort bis hin zur Kreditreform.


    Am Freitag habe ich erst einen Termin beim Mieterbund. Ich weiß aber nicht, ob ich ihm bis dahin vielleicht doch schreiben sollte.


    Meine Fragen deshalb:


    1. Ist es eine Mahnung, wenn lediglich in der Betreffzeile "Mahnung" steht?

    2. Was heißt 'unverzüglich'? Heute noch? Hat man nicht eigentlich mindestens eine Woche zeit?

    3. Wie lange habe ich bis zur Kreditreform zeit? Mindestens 2 Mahnungen, oder?
    4. Sollte ich überhaupt darauf irgendwie reagieren? Mein Vermieter kapiert nach wie vor nicht, dass er mir einen Tätigkeitsnachweis liefern muss, damit ich ihm das Geld überweise. Dazu ist er laut BGH verpflichtet.

  • Ist es eine Mahnung, wenn lediglich in der Betreffzeile "Mahnung" steht?

    Es steht nicht nur Mahnung da, sondern er fordert auch zur Zahlung auf. Daher Ja.

    Was heißt 'unverzüglich'? Heute noch?

    Nein, heute nicht, denn heute ist Sonntag, da werden keine Überweisungen gebucht. Morgen aber dann.

    Wie lange habe ich bis zur Kreditreform zeit? Mindestens 2 Mahnungen, oder?

    Nein. schon nach der ersten Mahnung, denn dann ist man in Verzug gesetzt worden. Das genügt.

    dass er mir einen Tätigkeitsnachweis liefern muss

    Du hast selbst geschrieben, dass er das Jahr einmal da war und was gemacht hat. Also ist die Tätigkeit doch nicht unstreitig.

    Sollte ich überhaupt darauf irgendwie reagieren?

    Für diese Frage musst du den Termin beim Mieterbund abwarten. Wir können hier nur allgemeine Infos geben, aber keine Handlungsempfehlungen, die eine juristische Auswirkung haben können.

  • Ich habe nicht geschrieben, dass er im letzten Jahr da war, sondern das es sein kann, dass er da war. Erinnern kann ich mich nicht. Maximal für eine halbe Stunde. Da er aber als Stundenlohn 18€ angegeben hat, muss er mindestens 5h da gewesen sein und das glaube ich ihm nicht. Ich weiß nur von diesem Jahr. Und da sich niemand wirklich daran erinnern kann, dass er im letzten Jahr da war und was er angeblich gemacht hat (schon gar keine 6h), will ich einen Tätigkeitsnachweis. Deswegen habe ich ihm die Nebenkosten auch unter Vorbehalt gezahlt. Die Frage ist nur, ob er mich jetzt so einfach abmahnen kann, ohne mir einen Nachweis zu liefern.


    Nach meinem Kenntnisstand ist die Sachlage derzeit so: Er will Geld von mir für eine Sache, die ich ihm nicht glaube, dass er sie getan hat. Er ist verpflichtet, mir die Sache nachzuweisen. Dazu habe ich ihm eine Frist von 3 Wochen gegeben. Deswegen habe ich ihm die NK auch unter Vorbehalt gezahlt. Der Bitte ist er nicht nachgekommen - also habe ich einmalig die Miete gekürzt.

    Basierend darauf, kann er mich theoretisch nicht abmahnen. Wenn er das könnte, ergäbe eine Zahlung unter Vorbehalt ja überhaupt keinen Sinn.

  • Natürlich kann er eine Mahnung schicken, wenn er meint, dass ihm das Geld zusteht. Es gibt kein Gesetz, das ihm das verbietet.


    Ob seine Forderung berechtigt ist, wird im Streitfall ein Richter entscheiden.


    Es liegt nun einzig und allein an dir, ob du das Risiko eines Rechtsstreit tragen möchtest und die Gerichts- und Anwaltkosten dnn auch zu zahlen hast, falls du verlieren solltest. Der Mieterbund wird dich dazu beraten, aber die Entscheidung musst du allein treffen.