Heizkosten Beteiligung, Schimmel, mind. Temperatur

  • Hallo,


    ich habe folgendes Problem.


    Ich wohne in einer ca. 43qm großen 2 Zimmer Wohnung EG, Altbau, Nur eine Seite des Hauses ist Isoliert wegen Denkmalschutz.


    Ich hatte in den 3 Jahren die ich hier wohne mehrmals Ärger mit Schimmel. Es wurden in Wohn-und Schlafzimmer, Flur und Küche Horizontalsperren eingebaut und neu verputz. Die Wohnungsbaugenossenschaft hatte mich aufgrund der Schimmelproblematik Aufgefordert die Wohnung "immer" auf 20°C zu heizen. Ich Messe die Temperatur im Flur (dieser ist nicht beheizt), dort habe ich immer zwischen 19-20°C. Letztes Jahr musste ich deswegen schon 384 Euro Nachzahlen, dieses Jahr sind es wieder 340 Euro.


    Ich Zahle monatlich 50 Euro für Heizung und Warmwasser, sprich 600 Euro im Jahr. Da finde ich die Mehrkosten doch sehr happig.


    Nun ist meine Frage inwiefern ich eine Heizkostenbeteiligung verlangen kann, da es in dieser Wohnung anscheinend "Not tut" so stark zu heißen, egal ob man daheim ist oder nicht. Finde es etwas außergewöhnlich das es im Winter so Warm sein muss das man mit freiem Oberkörper im Wohnzimmer sitzen kann. . .


    Mein Lüftungsverhalten ist auch Korrekt und wurde schon durch langzeitmessungen erfasst.


    Gruß, JimmyWho

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  • Wie heißt es: Fragen kost nix. Also fragen sie Ihren Vermieter nach einer Beteiligung an den Heizkosten. Aber müssen muss er nicht.


    Investieren Sie das Geld lieber in eine neue Wohnung mit einer guten Dämmung aller Wände.

  • JimmyWho,


    "meine Frage inwiefern ich eine Heizkostenbeteiligung verlangen kann, da es in dieser Wohnung anscheinend "Not tut" so stark zu heißen, egal ob man daheim ist oder nicht. Finde es etwas außergewöhnlich das es im Winter so Warm sein muss das man mit freiem Oberkörper im Wohnzimmer sitzen kann. . ."
    Meiner Meinung nach hast Du keine Ansprüche, da die Wohnung SO von Dir angemietet wurde.


    "Mein Lüftungsverhalten ist auch Korrekt"
    Entschuldige, aber das behauptet jede/r.

  • Wenden Sie sich an einen Energieberater vor Ort. Kosten teilweise nix und sind sehr kompetente Leute ausgerüstet mit moderner Meßtechnik.
    Lassen Sie die Wohnung überprüfen, sie werden Ihnen dann auch Hinweise zu richtigen Verhalten geben.
    Es kann ja wohl nicht angehen die Schimmelproblematik mit mehr Heizen zu beseitigen.
    Die Ursachen liegen hier ganz woanders.

  • Das mit dem Lüftungsverhalten habe ich ja schon mit einer Menge an spezialisten durchgekaut. Wie schon gesagt wurde durch eine Langzeitmessung auch der Beweis erbracht das ich tatsächlich 2-3 mal täglich Stoßlüfte, die Luftfeuchtigkeit aber recht schnell wieder zunimmt.


    Zum Thema Anmieten, also mir hat niemand gesagt das die Wohnung schimmelt ;) Auch waren dafür damals keine Anzeichen zu finden.


    Ich werde ersteinmal Rücksprache mit meinen Nachbarn halten, die haben in etwa die selbe Wohnung. Nur Bewohnen diese sie mit 2 Personen + Hund.


    Danke für die schnellen Antworten !

  • Zitat

    Die Wohnungsbaugenossenschaft hatte mich aufgrund der Schimmelproblematik Aufgefordert die Wohnung "immer" auf 20°C zu heizen.


    Sagen wir mal so: Der Vermieter bzw. dessen Vertreter können viel fordern. Ob Sie sich an diese Forderung allerdings halten müssen, ist eine zweite Sache.