Miete für Warmwasserzähler

  • Hallo,


    ich habe ne kurze frage die mir vielleicht jemand beantworten kann!?


    In meiner aktuellen wohnung teilten sich VORHER die vermieter und mieterin EINEN Warmwasserzähler und teilten sich die Kosten...
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    seit ich eingezogen bin, ließ meine vermieterin neue warmwasserzähler setzen, damit man den genauen verbrauch beider parteien ablesen kann...


    die Zähler kosten Jährlich miete von ca. 180 euro, die meine Vermieterin mit mir teilen will...


    MUSS ich dies zahlen oder ist sie für die kosten verantwortlich????


    Danke im voraus

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  • Guten Tag!


    Ich ahtte mal einen solchen Fall...


    Prinzipiell ist ja fast alles zulässig und diese Tricks mit der Miete auf
    Zähler sind eine neue Masche der Ausstatter seit einigen Jahren, weil die Kosten eben direkt umgelegt werden dürfen.


    Nun zu Ihnen...


    Wenn vor dem Abschluss Ihres Mietvertrags die Zähler gewechselt worden sind, haben Sie KEINE Chance!!!


    Hat der Vermieter das im Nachhinein getan, ist er m. E. dazu verpflichtet, VORHER alle Parteien dahingehend zu befragen, ob die mit einer solchen Änderung einverstanden sind und dieses Einverständnis muss man natürlich nicht geben, weil das wirklich nur die anderen reich macht.


    Der vermieter hingegen könnte die Einmalbeschaffung locker als Kosten in seiner Mietenbuchhaltung steuermindernd geltend machen, aber gerade jene lassen sich zu oft ein X für ein U vormachen, dass sie sich mit den "neuen" Verträgen gegenüber dem Einrichter besser stellen würden.


    Da fällt mir auch noch eine fiese Variante ein, die m. E. rechtswidrig sein könnte...Nämlich ín solchen Verträgen werden gerne Instandhaltungskosten versteckt, die an sich der Vermieter selbst zu tragen hat...Bei Heizsystemen wird das auch sehr gerne gemacht und geht in der Rechnung aber nur als Pauschalposten ein, weil die Details zur Abrechnung stehen nur in den Verträgen des Vermieters und wer traut sich schon heute noch, den Vermieter um die Verträge zu bitten, mit denen er u. U. seine Mieter ums gute Geld bringt????


    Inwieweit zu diesen verwobenen Rechtskonstrukten Rechtsprechung vorliegt, könnte evtl. ein Mieterverein auf seiner Hompage anzeigen...


    Mietrecht...ist immer so hautnah, nicht wahr???


    Na denn...Ich frage mich natürlich, warum die andere Frau das so klaglos mitgemacht hat???


    Viele Grüße



    E. A.

  • Ein Wasserzähler kostet im Handel nicht mehr als 80,00 Euro.
    Lassen Sie sich einmal die Rechnung zeigen.
    Der Vermieter ist auch zur Wirtschaftlichkeit verpflichtetund die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.

  • Das mit dem Preis für einen Zähler kommt schon hin, allerdings war das vorgegebene Problem ein anderes, nämlich, dass die besagten Zähler nur noch gemietet werden und nicht mehr selbst gekauft.


    Eine fiese Masche, den Mieter noch mehr als bisher über die Nebenkosten an Instandhaltungskosten zu beteiligen, die eigentlich vom Gesetz her Vermietersache sind.


    Wenn also der Vermieter diese Grauzone im Recht klug für sich nutzt, spart er bares Geld und die Mieter schauen in die Röhre.


    MfG


    E. A l b u s

  • Ich würde nicht zahlen.
    Jeder Installateur hätte die Zähler nachrüsten können.
    Das wäre eine einmalige Anschaffung gewesen.
    Noch einmal, die Vermieterin ist zur Wirtschftlichkeit verpflichtet.

  • Ich würde nicht zahlen.
    Jeder Installateur hätte die Zähler nachrüsten können.
    Das wäre eine einmalige Anschaffung gewesen.
    Noch einmal, die Vermieterin ist zur Wirtschftlichkeit verpflichtet.


    Guten Tag!


    Ich möchte da etwas richtig stellen...Es geht überhaupt nicht darum, was der Installateur machen dürfte oder auch nicht, sondern welche Rechte der Vermieter in der Gestaltung seiner Aufgabenlösungen hat, was Instandhaltung angeht. Die gegebene Gesetzeslücke berechtigt ihn nun mal, auch Zähler nur noch anzumieten, weil darin die Instandhaltung etc. enthalten ist und ich kenne kein Urteil bisher, dass dies verboten haben soll. Er muss nur die formelle Mitteilung machen, ähnlich einer Mieterhöhung und es gibt dann auch noch für Alt-Mieter das Wahlrecht "NEIN" zu sagen. Danach gibt es dann wiederum die Möglichkeit, dass der Vermieter dies hinnimmt oder selbst klagt.


    Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung findet im übrigen AUSSCHLIESSLICH im jeweiligen Thema statt - heißt, wenn "normal" eingebaut wird, muss er notfalls nachweisen können, dass dieser Einbau kostenmäßig konform geht, wenn er mietet - ebenfalls. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!!!


    E. A.