Anderer Betrag im Mietvertrag festgelegt,nun fordert Vermieter Nachzahlung

  • Hallo,


    ich bin neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet,weil ich ein äusserst wichtiges anliegen haben.


    Es ist so:


    Ich bin am 01.03.2009 mit meinen beiden Söhnen in eine Mietswohnung gezogen.
    am anfang betrug die Miete 624 € warm.Da ich aber zur zeit meinen Lebenunterhalt von der Arge beziehe,war diese Miete um die 30 € zu hoch.
    Habe dann mit dem Vermieter gesprochen,und ihm gesagt,das die ARGE einen einzug in diese Wohnung nicht genemigt,weil es eben diese 30 € zuviel sind.
    Der Mietvertrag wurde dann geändert auf 595 € warm,damit die ARGE die Miete für 3 Personen auch übenimmt,und dieses passierte dann auch.
    Am 01.März.2009 konnte ich dann also doch einziehen.
    Nun verlangt der Vermieter aber von mir,das ich die 30 € die er damals abgezogen hat damit die ARGE zustimmt,nachzahle.
    Es wurde mal erwähnt,dennoch habe ich nie etwas schriftlich bekommen und auch nichts unterschrieben.
    Nun stand der Vermieter gerade vor meiner Tür und drohte mir das er mich raus wirft,wenn ich nicht nachzahle :eek: .


    Ist das so gültig,oder brauche ich mir keine Sorgen machen?
    Miete erhält er immer zum 01 eines Monats,offen steht auch nichts und auch so haben wir uns hier im Haus noch nie etwas zu Schulden kommen lassen.


    Ich hoffe das ich das verständlich geschildert habe,aber bin gerade ziemlich durch den Wind.


    Mit freundlichen Grüßen

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  • Hallo,


    es zählt die Summe, die im Mietvertrag vereinbart wurde. Du musst dir also keine Sorgen machen.


    Du kannst uns ja auf dem Laufenden halten.


    LG Tenor;)

  • Vielen Dank für die Antwort :) .
    Mein Vermieter wollte eigentlich gestern vorbei kommen,um die Sache zu klären.Eine genaue Uhrzeit hat er mir nicht genannt.


    Super,sass den halben Tag hier und habe gewartet und er kam nicht.Noch nichteinmal abgesagt hat er.Auch heute kam er nicht vorbei.


    Ich denke mal er weiss das er nicht viel machen kann,weil es nichts schriftliches gibt :confused:

  • Vielen Dank für die Antwort :) .
    Mein Vermieter wollte eigentlich gestern vorbei kommen,um die Sache zu klären.Eine genaue Uhrzeit hat er mir nicht genannt.


    Super,sass den halben Tag hier und habe gewartet und er kam nicht.Noch nichteinmal abgesagt hat er.Auch heute kam er nicht vorbei.


    Ich denke mal er weiss das er nicht viel machen kann,weil es nichts schriftliches gibt :confused:


    Guten Tag!


    Die Sache mit der geminderten Miete hat natürlich noch verschiedene Aspekte.


    Um es vorweg zu nehmen, ich selbst beziehe auch ALG2 schon eine Weile und habe auch entsprechende Erfahrungen mit diesen Umständen...


    Zum einen darf die ArGe nicht grundlegend eine Wohnung wegen einer solch geringen Abweichung ablehnen, wenn die vorliegenden Umzugsgründe vorrangig zu behandeln sind (dafür gibt es auch Urteile). Tacheles e.V. in Wuppertal ist eine gute Primärquelle für solche Dinge und weitere...


    Zum anderen darf die ArGe, wenn sie meint, die Miete um den überschießenden Betrag kürzen, weil die Kommunen für die Zahlungen zuständig sind und nicht die Agentur, was momentan sehr rigoros gehandhabt wird.


    Auch ein moralischer Aspekt kann aber im Mietverhältnis eine Rolle spielen, der hier NICHT behandelt worden ist und den ich aber heranziehen möchte, weil hier ein bißchen drumherum geredet worden ist.


    In der Regel wird der Vermieter einen Weg suchen, die 30 EURO irgendwie kompensiert zu bekommen, denn auch er kalkuliert mit seinen Einnahmen und Kosten. Wenn er nun das nicht gatan hat, klingt das stark nach einem privaten Vermieter und er hat vielleicht einen Fehler gemacht oder hat sich auf etwas verlassen, dass Sie in ihrer Not damals versprochen hatten.


    ich weiß es ja nicht...Aber mein Gefühl sagt mir, dass es nicht so ganz eindeutig ist.


    Kurzum, wenn auch nur der geringste Anlass bestehen sollte, dass irgendetwas in dieser Art im Raum jetzt "frei schwebt", sollte das auf jeden Fall bereinigt werden - auch wenn das vielleicht erst mal weh tut.


    Andererseits könnte es ja auch sein, dass seitens der ArGe wieder gepokert worden ist und ich weiß nur allzugut, dass gerade Alleinerziehende eine regelrechte Angst haben, sich mit der ArGe anzulegen.


    Da kann ich nun nichts empfehlen, das muss jeder mit sich ausmachen, was er / sie als Recht in Anspruch nehmen will oder auch nicht.


    Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen aufgrund Ihres Bescheides sagen, ob da noch ein Hund begraben liegt, der ihre finanzielle Situation entspannen könnte. Ich weiß, dass die meisten natürlich Angst haben, solche Daten zu überlassen.


    Sie können mir gerne schreiben - die Mail ist hier hinterlegt.


    Ich bin beileibe kein Vermieterfreund und schon gar nicht der ArGe. Aber wenn wir mit den gleichen Mitteln arbeiten wie jene und es dann im Einzelfall an jemanden weiterreichen, der es ausnahmsweise mal gut gemeint hat, dann hilft das am Ende keinem mehr.


    In den meisten Fällen können Dinge irgendwie geregelt werden, in wenigen muss man den Streit dann durchstehen oder schlimmstenfalls aushalten, bis sich eine andere Gelegenheit bietet, was ich keinem wünsche - schon gar uns ALG-Empfängern, die derzeit nur noch von allen Seiten bedrängt werden.


    In diesem Sinne, gehen Sie es in Ruhe an, aber tun Sie es bitte, schon um der Kinder willen.


    MfG


    E. A l b u s

  • Fakt ist und bleibt, dass der Betrag zählt der im Mietvertrag vereinbart wurde.


    Dass der Vermieter nun eine Nachzahlung habe möchte aufgrund unbelegbarer Absprachen ist abwegig!

  • Fakt ist und bleibt, dass der Betrag zählt der im Mietvertrag vereinbart wurde.


    Dass der Vermieter nun eine Nachzahlung habe möchte aufgrund unbelegbarer Absprachen ist abwegig!


    Hallo Tenor,


    Vielleicht habe ich es zu umfangreich dargestellt, weil es mir auch um etwas Prinzipielles in Mietverhältnissen überhaupt geht.


    Es kann einfach nicht sein, dass sich ständig beide Parteien als "Feinde" begreifen, auch wenn dem in vielen Fällen so ist.


    Und was ich zum Thema beigetragen hatte, war NICHT ausschließlich der Aspekt der Rechtmäßigkeit, sondern der der Fairness. Und die steht einem Vermieter genauso zu wie einem Mieter - oder etwa nicht???


    Und das da irgendwas gelaufen ist, ohne Papier, ist ja offenbar und egel, WER das nun für sich ausnutzt, weil es "rechtmäßig" sein mag vor dem Gesetz. ein bitterer Nachgeschmack bleibt allemal.


    Solcherart Recht zu nutzen, ist immer unfair, egal, ob es der Vermieter zumeist versucht oder auch der Mieter.


    Das sollte auch in einem solchen Forum eine moralische Grundlage bleiben.


    Wir sind nicht dazu da, Kriege anzuzetteln, sondern Lösungen - möglichst für beide Parteien anzubieten, damit man sich auch am nächsten Tag noch in die Augen sehen kann.


    Das sollte das eigentliche Ziel sein...


    Nichts für ungut!


    E. A.

  • Hallo Tenor,



    Es kann einfach nicht sein, dass sich ständig beide Parteien als "Feinde" begreifen, auch wenn dem in vielen Fällen so ist.


    Hallo eha281150,


    sollte der Vermieter von der hilfesuchenden Myriam "Freund" sein und nicht "Feind", dann kann Myriam so handeln wie von dir vorgeschlagen.


    Rechtlich ist Myriam wie von mir beschrieben auf der sicheren Seite.


    LG Tenor;)

  • Hallo noch einmal :),


    ich verstehe was du meinst eha,allerdings muss ich dazu sagen,das nachdem ich hier eingezogen bin nie wieder die rede davon war.Erst jetzt 1 Jahr später kommt er damit an,das ja noch was offen wäre.
    Die Miete geht auf das Konto der Hausverwaltung.Die Nachzahlung allerdings soll auf sein Privat Konto gehen,was ja auch ein wenig merkwürdig ist,wie ich finde.


    Nun ja habe heute morgen bei ihm angerufen,weil seit gestern weder heizung noch Warm Wasser geht,und er erwähnte wieder nichts.Versprach nur das Öl aufgefüllt wird,was bis jetzt nicht passiert ist :eek:.

  • Erst jetzt 1 Jahr später kommt er damit an,das ja noch was offen wäre.
    Die Miete geht auf das Konto der Hausverwaltung.Die Nachzahlung allerdings soll auf sein Privat Konto gehen,
    Nun ja habe heute morgen bei ihm angerufen,weil seit gestern weder heizung noch Warm Wasser geht,und er erwähnte wieder nichts.Versprach nur das Öl aufgefüllt wird,was bis jetzt nicht passiert ist :eek:.


    Hallo Myriam,
    das müffelt...
    Ich würde dem VM die Mängel schriftlich mitteilen und zeitnahe Abhilfe einfordern.
    Seine mündlich vorgetragenes Mieterhöhungsverlangen möge er Dir schriftlich mitteilen. Kannst ja auch noch schriftlich fragen, wie sehr es ihn glücklich macht, von einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern, welche von Sozialleistungen leben, noch 30€ monatlich zusätzlich einzunehmen.

  • Im Beitrag #4 ist die Situation schon sehr deutlich dargestellt.:)


    Myriam ist aber auch noch ganz dringend zu empfehlen:


    a)Vorsprache bei der ARGE auf Grund dieses Mieterhöhungsverlangens. Dann könnte man feststellen, ob gepokert wurde.


    b)Den Vermieter nicht ohne ordnungsgemäße Anmeldung (24 Stunden vorher und mit der Nennung eines Ausweichtermins) in die Wohnung zu lassen. Die Gründe sind vielfältig!:D


    c) Grundsätzlich keine mündlichen Absprachen oder Zusicherung dem Vermieter gegenüber


  • a)Vorsprache bei der ARGE auf Grund dieses Mieterhöhungsverlangens. Dann könnte man feststellen, ob gepokert wurde.


    b)Den Vermieter nicht ohne ordnungsgemäße Anmeldung (24 Stunden vorher und mit der Nennung eines Ausweichtermins) in die Wohnung zu lassen. Die Gründe sind vielfältig!:D


    c) Grundsätzlich keine mündlichen Absprachen oder Zusicherung dem Vermieter gegenüber


    Richtig, Sinus,


    da möchte ich noch etwas zur Verdeutlichung hinzufügen:


    zu a): Das Mieterhöhungsverlangen muss schriftlich unter Beachtung der hierfür erforderlichen Kriterien (die der Verlangende wissen und beachten muss) vorliegen.


    zu b): Zur Zeit besteht überhaupt kein Grund, den VM zu empfangen; etwa um sich Geldforderungen oder Drohungen anzuhören??? Ich empfehle: "Machen Sie es schriftlich!" und Tür zu.


    zu c): Logo. Auch hier: "Machen Sie es schriftlich!" und Tür zu.