Nebenkostenabrechnung .....

  • hallo durch recherche arbeiten zum thema nebenkosten bin ich auf euer forum gestoßen....


    ich hoffe, dass mir hier jemand weiter helfen kann.... vor kurzem habe ich meine nebekostenabrechnung erhalten und auch schon widerspruch eingelegt dieser wurde wie jedes jahr abgelehnt....


    meine vorauszahlung für 2009 12 x 161 € = 1932 € für 64 qm.....und nun sollen wir noch knapp 100 € nachzahlen


    nun meine frage muss ich als mieter niederschlagwasser nsw zahlen, da ich ja schon abwasser gezahlt habe?????? und das nicht zu wenig....


    heizkosten sind auch viel zu hoch sie liegen bei 895 € für unsere wohnung insgesamt für das ganze haus 6 mieter knapp
    9000 € :confused:


    der posten winterdienst hat sich um 580 % erhöht obwohl diese kaum gemacht wurde....


    vielen dank im voraus

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  • Das Niederschlagwasser hat mit dem Abwasser nichts zu tun, das ist Regenwasser, das durch Versiegelung/Bebauung in die Kanalisation geleitet wird und nicht im Boden versickern kann. Nähere Auskunft erteilt Ihnen gerne Ihr Bürgermeister- oder Landratsamt.


    Wenn Sie der Meinung sind, dass die Heizkosten viel zu hoch sind, dann sollten Sie zuerst Ihr Heizverhalten überprüfen. In der Regel bezahlt man bei der Heizung nur soviel, wie man auch verbraucht hat.


    Beim Posten Winterdienst sollten Sie zukünftig die Zeiten aufschreiben, an denen der ausgeführt wurde. Mit dem Satz, der wurde kaum gemacht, lohnt sich kein Widerspruch. Damit macht man sich nur lächerlich beim Aussteller der Betriebskostenabrechnung.

  • Hallo christindz,


    "muss ich als mieter niederschlagwasser nsw zahlen, da ich ja schon abwasser gezahlt habe??????"
    Nein, das Niederschlagswasser (=Regenwasser) musst Du nicht zahlen, das gibt es (noch) umsonst.
    Denk' nach: Das in die Kanalisation geleitete Wasser (Schmutzabwasser, berechnet nach Trinkwasserbezug; und Niederschlagswasser, berechnet nach Grundstücksgrösse) ist zu bezahlen wegen der Kläranlagenkosten.


    "heizkosten sind auch viel zu hoch sie liegen bei 895 € für unsere wohnung insgesamt für das ganze haus 6 mieter knapp
    9000 € :confused:"
    Wenn eine Firma die Abrechnung macht, sollte das soweit i.O. sein; es sei denn, der VM hat denen falsche Daten (bspw. für Energiebezug:() geliefert.


    "der posten winterdienst hat sich um 580 % erhöht obwohl diese kaum gemacht wurde...."
    WER macht den Winterdienst? Falls es die Gemeinde ist, also einer Posten auf dem Grundbesitzabgabenbescheid, sollte da höchstens eine Steigerung im einstelligen %-Bereich sein. Lass' Dir die Belege zeigen!


    "vielen dank im voraus"
    Gerne, wobei Du uns das Lesen doch erleichern könntest und auch gerne solltest und wenn Du Dich der Interpunktion und Gross- und Kleinschreibung bedienen würdest, wäre das schon super...;)

  • Kleine Berichtigung: :)
    Wenn Sie laut Mietvertrag das Abwasser zahlen müssen, dann müssen Sie auch das Niederschlagswasser zahlen. Offensichtlich wohnen Sie in einer Region, wo neuerdings Oberflächenwasser und Schmutzwasser getrennt erfasst und erhoben werden. Wenn dies zutrifft, dann gehört es zu den umlegbaren Kosten, die ein Vermieter (auch ohne besonderen Eintrag im Mietvertrag) an den Mieter weitergeben darf.


    Insgesamt sollten Sie von dem Recht der Belegeinsicht Kenntnis nehmen. Der Vermieter ist rechtlich verpflichtet dem Mieter alle Kosten offen zu legen. Für diese Prüfung stehen 4 Wochen zur Verfügung.


    Urteil dazu:


    Bei einer derartigen Änderung der Tarifstruktur ist der Vermieter berechtigt, von dem vereinbarten Umlagemaßstab nach Verbrauch abzuweichen und die Kosten für die Oberflächenentwässerung nach Fläche umzulegen.. LG Berlin, Urteil vom 18. März 2003, Az: 64 S 3/03 Grundeigentum 2003, 1159

  • Guten morgen, und Danke für eure Antworten.


    Bei uns im Haus haben alle Widerspruch eingelegt, die Hausverwaltung hat diesen bei allen Mietern abgelehnt, die Dame ist der Meinung,dass Sie alles richtig abgerechnet hat. Nun nochmal zu den Heizkosten, ich wohne in einer Erdgeschoßwohnung, der Keller ist feucht und die Hausverwaltung macht nicht wirklich was im Gegenteil im tiefsten Winter werden die Fenster im Keller geöffnet, da diese der Meinung sind, dass der Keller dann trocknet??????? Es kommt noch dazu, dass in der 1 Etage und 2 Etage die Wohnungen feucht sind. Was aber nicht an den Mietern liegt, sondern es wurden bei der Außensanierung Fehler gemacht, dies habe ich sogar schriftlich :-)))
    Ich selber habe mir einige Vergleiche eingeholt, einmal hier aus Dresden von meiner Mutter, diese hat eine Abrechnung von 30 Mietwohnungen dort liegen die Heizkosten insgesamt bei ca. 6000.- € desweiteren habe ich einen Vergleich von meiner Tochter aus Düsseldorf sie hat 90 qm Dachgeschoß und ihre Heizkosten liegen bei 433.- €.


    Der Winterdienst wird seit letztem Winter von einer Fremdfirma übernommen, es sind 2 Personen aber einer davon ist unser Hausmeister, nun vermuten wir das dieser auch mit abgerechnet wurde, einen Termin zum Einsehen in die Unterlagen habe ich ende dieser Woche.


    Nun noch eine Frage, darf ich bei diesen Termin das Gehalt des Hausmeisters erfahren, denn die Wohnungsverwalterin hat den Hausmeister geheiratet, denn Traumgehälter muss man ja nicht zahlen, und es sollte ja immer Wirtschaftlichkeitsprinzip gearbeitet werden.


    Außerdem sind unsere Müllgebühren um 400 % höher als in anderen Stadtteilen, wir haben da mal vergleiche gemacht. Wir haben aber nur 2 gelbe Tonnen 2 Mülltonnen und Futtertonne.

  • 1. Wenn alle Mieter des Hauses Widerspruch eingelegt haben, dann genügt es nicht das Wort zu schreiben, dann muss dieser Widerspruch auch begründet sei. Und nachdem, was Sie schreiben, würde ich ich auch jeden Widerspruch ablehnen.


    2. Ein Heizkostenvergleich mit anderen Wohnungen irgendwo in Deutschland bringt keine wirklichen Vergleichsdaten. Entscheidend bei den Heizkosten sind zum einen das persönliche Heizverhalten und zum anderen die Dämmung des Hauses. Das erstere können Sie beeinflussen, das andere aber nicht. Denn kein Vermieter ist in der Pflicht, nachträglich sein Haus gegen Wärmeverluste abzusichern. Diese Pflicht besteht nur bei den frei liegenden Rohrleitungen des Heizkreislaufs.


    3. Beim Winterdienst würde ich jedenfalls ganz genau die Rechnungen prüfen, ob der Hausmeister z.B. nicht doppelt bezahlt wird. Bei dieser Gelegenheit haben Sie auch das Recht, das Gehalt des Hausmeisters zu erfahren, denn letztendlich wird er von Ihrem Geld bezahlt. Bedenken Sie aber, dass zum Gehalt auch der Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen gehört.


    4. Ob Sie bei den Müllgebühren zuviel bezahlen lässt sich durch einen Blick in die Gebührensatzung schnell abklären. Meist findet man diese Zahlen auch auf den HP der Kommunen, bzw. Landkreisen. Dort erfahren Sie auch, welche Tonnen in welcher Größe für Ihre Wohnanlage vorgeschrieben sind.

  • Mainschwimmer der Widerspruch wurde in allen Punkten genau Begründet, ein Bekannter von mir ist Anwalt im Mietrecht, trotzdem Abgelehnt, die Verwalterin ist unverschämt fresch tut Mieter beleidigen und ist schon oft aus den Wohnungen geflogen bei Mietern. Sie gibt auch auf die Briefe nur unverschämte Antworten aber die Fragen tut Sie nicht beantworten.

  • Sehen Sie, und das kann ich jetzt nicht verstehen. Sie haben anwaltliche Hilfe, fragen aber in einer Laienspielgruppe nach Ihren Rechten.


    Aber ich denke eher, dass Ihr befreundeter Anwalt keine richtige Lust hat, wenn man liest, dass er von Niederschlagswasser, Müllgebühren, Einsichtnahme in Rechnungen zur Betriebskostenabrechnung u.ä. nichts sagt, oder es ihn nicht interessiert.