Renovierungsklausel starr oder nicht?

  • Hallo zusammen,


    werden die folgenden Formulierungen nun als starre oder als derzeit gültige Klauseln dafür angesehen, dass ich als Mieter beim Auszug nur besenrein übergeben darf oder renovieren muss?

    In meinem Standard-Mietvertrag des Haus- u. Grundbesitzervereins Nbg. aus dem Jahr 1985 steht unter


    "§ 6 Erhaltung der Mietsache" mit maschinengeschriebener Ergänzung: "(siehe Zusatz § 16)"


    Abs. 2
    Der Mieter ist verpflichtet, die entweder bei Übergabe oder während der Dauer des Mietverhältnisses notwendig werdenden Schönheitsreparaturen ordnungsgemäß auszuführen. Auf die üblichen Fristen wird insoweit Bezug genommen (z.B. Küchen/Bäder: 3 Jahre, Wohn- u. Schlafräume: 4-5 Jahre, Fenster/Türen/Heizkörper: 6 Jahre).


    Unter §16 (Sonstige Vereinbarungen)


    steht mit Schreibmaschine ergänzt:
    Zusatz zu § 6:
    Die Räume werden in renoviertem Zustand vom Mieter übernommen und werden bei Beendigung des Mietverhätnisses in renoviertem Zustand zurückgegeben.


    Danke für euer feedback.
    Angelika

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  • Hallo Angelika,
    lediglich letzteres fett Markiertes ist für Dich interessant.
    Es wäre jedoch sehr hilfreich, wenn der Zustand (incl. auch, ob bspw. die Fenster geputzt sind [kein Scherz!]) näher beschrieben wäre, denn sonst dürfte ja wohl Diskussions- bzw. Streitstoff gegeben sein.

  • Hallo,


    ich würde von keinen starren Fristenplan ausgehen. Hierbei sehe ich diesen Wortlaut als Knackpunkt "üblichen Fristen".


    Aber ich würde Dir vorschlagen einen Rechsanwalt oder Mieterverein zu kontaktieren, die kennen sich mit sowas richtig gut aus. Teilweise sind es kleine nuancen die einen Unterschied machen.


    Ich drücke Dir aber die Daumen, dass es ein starrer Fristenplan ist!!!


    Gruß
    Patrick