ISTA Gebäude-Verbrauchserfassung

  • Hallo an die Community,
    wohne in einem 3-Familienhaus, welches im Jahre 2010 modernisiert/saniert wurde (Abrechn. Zustellung immer zum 30.06. e. J.). Anerkennung der Abrechnung noch offen.
    Bei der Modernisierung wurde ein bereits seit 30 Jahren existierendes Gebäude - gehört auch dem Vermieter - mit an die neue Heizung des Mehrfamilienhauses angeschlossen. So gut, so schön. In der Abrechnung für 2010 erscheinen nun aber die Kosten für die Gebäude-Verbr.-Erfassung doppelt - lt. Aussage ISTA wegen dem nun zusätzl. Gebäude.


    Nun meine Frage: Ist es richtig, dass die 3 Mietparteien, dies nun so akzeptieren müssen ?
    Kosten Geb.Verbr.Erf. für 1 Geb. = ca. 180 Euro (hier geteilt durch 3 Parteien = 60 Euro/Partei)
    Kosten Geb.Verbr.Erf. für 2 Geb. = ca. 340 Euro (hier geteilt durch 4 Parteien = 85 Euro/Partei)


    Mehrbelastung pro Mietpartei im Jahr 25 Euro.
    Meiner Meinung nach ist es nicht richtig, daß die 3 Mietparteien nun mehrbelastet werden, da dass nun zusätzl. Gebäude ja bisher mit dem 3-Fam.Haus nichts zu tun hatte.
    Vielleicht weiß ja jemand Rat, ob der Vermieter dies so ohne Ankündigung überhaupt durchführen darf (dass jetzt 2 Liegenschaften in der Abrechnung stehen und nicht mehr nur 1) und wo man das evtl. nachlesen kann (greift dafür die HeizkostenVO?)


    Freue mich auf aussagekräftige Antworten und danke im voraus.

  • Anzeige
  • Bei der Modernisierung wurde ein bereits seit 30 Jahren existierendes Gebäude - gehört auch dem Vermieter - mit an die neue Heizung des Mehrfamilienhauses angeschlossen.
    In der Abrechnung für 2010 erscheinen nun aber die Kosten für die Gebäude-Verbr.-Erfassung doppelt - lt. Aussage ISTA wegen dem nun zusätzl. Gebäude.


    Nun meine Frage: Ist es richtig, dass die 3 Mietparteien, dies nun so akzeptieren müssen ?
    Kosten Geb.Verbr.Erf. für 1 Geb. = ca. 180 Euro (hier geteilt durch 3 Parteien = 60 Euro/Partei)
    Kosten Geb.Verbr.Erf. für 2 Geb. = ca. 340 Euro (hier geteilt durch 4 Parteien = 85 Euro/Partei)


    Hallo Fredi,
    dass eine Heizungsanlage erweitert oder erneuert wird, ist nicht zu beanstanden.
    Völlig neu ist mir jedoch, dass die Dienstleistungskosten NICHT verbrauchsanteilmässig auf die 4 Nutzer umgelegt wurden.
    Genaueres kann jedoch erst gesagt werden, wenn man die Abr. einsehen könnte. Kannst Du sie hier hochladen?

  • Hallo Berny, danke für die rasche Antwort. Doch die Verbr.Erf. wurde auf 4 Parteien umgelegt. Aber die Kosten sind dadurch ja jetzt um 25 Euro pro Partei gestiegen als vor der Zusammenlegung, denn da hat die Verbr.Erfg. für 1 Gebäude ja nur ca. 180 € gekostet und jetzt für 2 Gebäude dann ca. 340 € ( bei 180 € entstehen Kosten für 1 Partei i. H. von 60 € (x3 = 180 €), bei 340 € entstehen Kosten für 1 Partei i. H. von 85 € (x4 = 340 €), also 25 € mehr für die alten Mietparteien. Nutznießer ist die neue Partei, die ja statt 180 € für 1 Liegenschaft nun nur den 4. Teil von 340 € bezahlt, sprich 85 €.


    Deshalb meine Frage, ob ein Vermieter dies so handhaben kann, darf oder muß! Ich würde jetzt ad hoc sagen, das zusätzl. an die neue Heizung angeschlossene "alte" Gebäude müßte per ISTA komplett separat abgerechnet werden, da das 3-Fam.Haus ja schließlich seit mehr als 30 Jahren als 1 Liegenschaft abgerechnet wurde.


    Vielleicht liege ich hier ja mit meinem Gedanken falsch, laß mich gern eines besseren beraten.

  • Das ist mir alles klar, Fredi, deshalb ja auch mein Unverständnis. Bin ja selbst Mieter UND auch Vermieter.
    Allein wegen dieser komischen Gebührenaufteilung müsste man die zwei HK_Abr mal sehen.
    Nach meinem Dafürhalten macht Ista sowas nicht von sich aus, bestenfalls auf Anweisung ihres Auftraggebers, also Deines Vermieters, welcher auch grundsätzlich Dein Anbrechpartner ist.

  • Hallo Berny, die Heiznebenkosten sind auf 4 Parteien umgelegt; ist soweit ja korrekt. Aber wenn die Geb.Verbr.Erf. wie früher bei 180 Euro bleiben würde, dann reduzieren sich ja auch die Gesamtkosten der Liegenschaft, darauf baut ja die gesamte Abrechnung auf.


    Die ISTA hat der Vermieterin sicherlich diese Abr. u. Erfassung so vorgeschlagen. Fakt ist, im 2. Gebäude passiert nichts. Der Wärmezähler hängt im Heizungskeller, es werden 1-2 Werte zusätzl. abgelesen und eine weitere Abrechn. erstellt und das kostet dann ca. 170 Euro?


    Ein Tipp vielleicht, wo man so etwas nachlesen kann? Habe schon viel im Netz allgemein gesucht, aber finden tue ich halt nichts aussagekräftiges.

  • Hallo Fredi,


    Heizkostenverordnung - Gesetze und Verordnungen erläutert bei Techem
    Die Kosten des Providers sind Teil der Kosten, die gem. den Anteilen auf die Nutzer umzulegen sind. Ausserdem noch Brennstoff-, Betriebsstrom-, Schorni-, Wartungs-, Betriebsraumreinigungs-, evtl. Maklerkosten zum Finden eines günstigeren Brennstofflieferanten.
    Betrachte es mal so!
    Bei "Eurer" Konfiguration "Der Wärme[mengen]zähler hängt im Heizungskeller, es werden 1-2 Werte zusätzl. abgelesen ..." weiss ich nun nicht, ob die Berechnung in sich schlüssig ist, zu kompliziert, von hier aus zu beurteilen. Evtl. könnte noch ein weiterer WMZ erforderlich sein. Heizkörperverteiler, Fussbodenheizung...?