Mieterhöhung bei Untervermietung eines WG-Zimmers?

  • Hallo,


    habe eine Frage:


    Möchte gerne in eine WG einziehen. Diese hat derzeit 2 HauptmieterInnen. Wenn eine dieser 2 Hauptmieterinnen ihr Zimmer in Absprache mit dem Vermieter untervermietet, darf der Vermieter dann beim Zustandekommen des Untermietvertrags die Miete willkürlich erhöhen?


    Die Hauptmieterin hat nämlich Angst, dass der Vermieter dies tun könnte.


    Wer kann mir Hinweise zu dem Thema geben, wer hat eventuell entsprechende Erfahrungen gesammelt?


    Danke

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  • Möchte gerne in eine WG einziehen. Diese hat derzeit 2 HauptmieterInnen. Wenn eine dieser 2 Hauptmieterinnen ihr Zimmer in Absprache mit dem Vermieter untervermietet, darf der Vermieter dann beim Zustandekommen des Untermietvertrags die Miete willkürlich erhöhen?


    Gaaanz geschickte Leute vereinbaren sowas vorher schriftlich.

  • Hallo Berny,


    ich habe keine Ahnung, ob du zum Sarkasmus neigst oder ob es sich deinerseits um eine ernst gemeinte Antwort handeln soll?


    Die Untervermietung, dass solltest du eigentlich wissen, bedarf der Zustimmung durch den Vermieter. Es geht also gerade genau um die schriftliche Vereinbarung (hast du meine Frage eigentlich gelesen und verstanden?).


    Oder soll ich deinen Kommentar so verstehen, dass ich mit der Hauptmieterin willkürlich einen Vertrag vereinbaren soll, um diesen dann dem Vermieter mit der Bitte um Zustimmung zu überreichen? Geht das?


    Deine Antwort war leider bisher wenig hilfreich, wenn ich ganz ehrlich sein soll!

  • Gibt es einen bestimmten Grund, warum das Zimmer untervermietet werden soll? Denn generell ist der Vermieter hier nicht verpflichtet, der Untervermietung zuzustimmen.

  • Gibt es einen bestimmten Grund, warum das Zimmer untervermietet werden soll? Denn generell ist der Vermieter hier nicht verpflichtet, der Untervermietung zuzustimmen.


    Was meinen Sie mit "hier"? Nach meiner Kenntnis, gilt im gesamten deutschen Bundesgebiet immer noch einheitliches Recht?


    Der Grund ist jener, dass eine der beiden Hauptmieterinnen gerne Ihr Zimmer an mich (wohnungssuchend) untervermieten möchte (hatte ich bereits zu Beginn erwähnt).


    Die ursprüngliche Frage ging auch nicht darum, ob der Vermieter grundsätzlich dazu verpflichtet ist, der Untervermietung zuzustimmen, sondern ob er in dem Falle, dass er eine Untervermietung genehmigt, zu einer Erhöhung/Neuansetzung der Miete berechtigt ist. Speziell geht es um den Teil der Miete, welcher von mir als Untermieter zu tragen wäre.


    Ich möchte wirklich nicht unhöflich wirken, aber bitte lesen Sie doch zumindest meine Frage sorgsam, bevor Sie hier unzusammenhängende Antworten geben. Oder verzichten Sie einfach auf eine derartige Antwort, die Ihnen und mir Zeit und Aufwand kostet.

    4 Mal editiert, zuletzt von Imothep ()

  • Zitat

    darf der Vermieter dann beim Zustandekommen des Untermietvertrags die Miete willkürlich erhöhen?


    Das steht dann doch bestimmt im Vertrag.
    Entweder Du unterschreibst, oder lässt es.

  • Das steht dann doch bestimmt im Vertrag.
    Entweder Du unterschreibst, oder lässt es.


    Antortet ihr hier eigentlich alle nur um Posts zu sammeln oder kennt sich hier auch irgendjemand mit der Materie aus?


    Also nochmal:
    Der Untermietvertrag existiert noch nicht. Eine der beiden Hauptmieterinnen möchte Ihr Zimmer gerne an mich untervermieten. Wenn wir den offiziellen Weg gehen, müssten wir allerdings den Vermieter um Zustimmung erfragen. Dabei befürchten wir, dass der Vermieter die Untervermietung zum Anlass nehmen könnte, die Miete zu erhöhen.


    Die Frage lautet also:
    Darf der Vermieter die Miete einfach erhöhen, wenn eine der beiden Hauptmieterinnen Ihr Zimmer an mich untervermieten möchte?


    in anderen Worten


    Darf der Vermieter mehr Geld verlangen, wenn das Zimmer untervermietet wird, als der Original-Mietvertrag mit der Hauptmieterin es vorsieht?

  • "Antortet ihr hier eigentlich alle nur um Posts zu sammeln oder kennt sich hier auch irgendjemand mit der Materie aus?"
    - Wir alle sammeln hier nur Posts und Punkte und Penunzen.


    "Die Frage lautet also: Darf der Vermieter die Miete einfach erhöhen, wenn eine der beiden Hauptmieterinnen Ihr Zimmer an mich untervermieten möchte?"
    - Die Antwort lautet also: Verhandlungssache.
    Kannst ja ruhig solange weiterbohren, bis Dir mal eine Antwort gefällt...:D

  • "Antortet ihr hier eigentlich alle nur um Posts zu sammeln oder kennt sich hier auch irgendjemand mit der Materie aus?"
    - Wir alle sammeln hier nur Posts und Punkte und Penunzen.


    "Die Frage lautet also: Darf der Vermieter die Miete einfach erhöhen, wenn eine der beiden Hauptmieterinnen Ihr Zimmer an mich untervermieten möchte?"
    - Die Antwort lautet also: Verhandlungssache.
    Kannst ja ruhig solange weiterbohren, bis Dir mal eine Antwort gefällt...:D


    Ich bohre nicht, ich frage! Und zwar solange, bis ich eine fachkundige Antwort auf die von mir gestellte Frage bekomme.


    Ich bin mir nicht sicher, was dich lieber Berny, in dieses Forum treibt, denn deine Antworten sprechen nicht gerade für deine Kompetenz!


    Die Frage bleibt bestehen:


    Hat der Vermieter das Recht bei Untervermietung eine höhere Miete zu verlangen oder hat er dieses Recht nicht, so dass die Miete gleich bleibt?


    Es geht nicht um die Neuvermietung, sondern um die Untervermietung eines Zimmers durch eine der beiden Hauptmieterinnen. Die andere Hauptmieterin wohnt weiterhin in der Wohnung und ich wäre Ihr neuer WG-Mitbewohner.

  • Zitat

    bis ich eine fachkundige Antwort auf die von mir gestellte Frage bekomme.


    Und wie erkennst du eine sachkundige Antwort, an der Zahl der Anschläge?


    Zitat

    Der Grund ist jener, dass eine der beiden Hauptmieterinnen gerne Ihr Zimmer an mich (wohnungssuchend) untervermieten möchte (hatte ich bereits zu Beginn erwähnt).


    Und dazu wird immer noch die Erlaubnis des Vermieters benötigt. Wenn er daran Bedingungen knüpft ist das nicht zu beanstanden.

  • Und dazu wird immer noch die Erlaubnis des Vermieters benötigt. Wenn er daran Bedingungen knüpft ist das nicht zu beanstanden.


    Und dies wurde bereits im Posting #2 sinngemäss beantwortet.
    OMG, lass Hirn regnen!
    Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern ergeben sich aus den bestehenden Mietverträgen und aus dem BGB.
    Ansonsten sollte die Fragestellerin mal einen Fachanwalt (kostenpflichtig) konsultieren.


  • OMG, lass Hirn regnen!


    Ja, bei deinen zusammenhanglosen Antworten kann ich durchaus verstehen, dass du dir etwas mehr "kognitive Masse" wünschst. Eine klar formulierte Frage kann doch wohl auch klar beantwortet werden!


    Ja, der Vermieter ist bei der Vereinbarung eines Untermietverhältnis' zur Erhöhung der Mieter berechtigt.


    oder


    Nein, der Vermieter darf bei Untervermietung die Konditionen des Hauptmietverhältnis' nicht zum Nachteil des Untermieters abändern.


    Dies wären mögliche Antworten auf meine Frage.


    Lieber Berny, ich wünsche dir und Deinesgleichen, dass ihr neben dem zumüllen von Internetforen mit inkompetenten und zusammenhanglosen Kommentaren, noch andere Hobbies in eurem Leben findet!

  • Lieber Berny, ich wünsche dir und Deinesgleichen, dass ihr neben dem zumüllen von Internetforen mit inkompetenten und zusammenhanglosen Kommentaren, noch andere Hobbies in eurem Leben findet!


    Danke für die guten Wünsche! Ich beschäftige mich nebenher auch noch mit meinem eigenen Mietverhältnis und meinen Vermietverhältnissen in meinem MFH.:p

  • Hallo Imothep



    Ja, der Vermieter ist bei der Vereinbarung eines Untermietverhältnis' zur Erhöhung der Mieter berechtigt.


    oder


    Nein, der Vermieter darf bei Untervermietung die Konditionen des Hauptmietverhältnis' nicht zum Nachteil des Untermieters abändern.


    Die Antwort wurde dir ja schon gegeben,
    ich formuliere es für dich trotzdem noch mal.


    1.) Nach BGB 553 Abs 2 kann der VM die Zustimmung von einer Mieterhöhung gegenüber dem M (Untervermieter) abhängig machen.
    2.) Sind ggf. bestehende MV-Vereinabrungen zwischen dem M (Untervermieter) und dem VM zu beachten.
    3.) Richtet sich eine evtl. Mieterhöhung an die M (Untervermieter),
    und nicht an dich als Untermieter. Das Risiko trägt also dein (Unter)VM.



    VG Syker

    Meine Beiträge basieren ausschließlich auf meiner Erfahrung als Vermieter und Immobileneigentümer,
    und stellen nur meine persönliche Meinung zu diesem speziellen und fiktiven Sachverhalt dar.


    Keinesfalls sind meine Antworten als Rechts und/oder Steuerberatung zu verstehen.
    Dieses ist mir weder im realen Leben noch in einem Forum erlaubt.

  • Vielen Dank Syker!


    An die anderen Beteiligten (Berny und Co.): nichts für ungut, aber ich konnte aus euren sehr "komprimierten" Antworten leider keine Antwort auf meine Frage heraus interpretieren.

  • An die anderen Beteiligten (Berny und Co.): nichts für ungut, aber ich konnte aus euren sehr "komprimierten" Antworten leider keine Antwort auf meine Frage heraus interpretieren.


    Wenn ich Dir sage, dass das Verhandlungssache ist, dann wüsste ich nicht, was daran missveständlich sein soll.
    Da bedarf es keiner (ausser evtl. Wucher-)Paragraphenzitate.