2-jahresbindung an den mietvertrag - ist er gültig ?

  • Das bezieht sich ja auf das BGH Urteil.
    Die automatische Fristverlängerung könnte ja auch noch für mich sprechen, oder ?
    Ich überlege, mich zur Sicherheit nochmal in der Verbraucherzentrale beraten zu lassen und meinen ganzen Vertrag mitzunehmen.
    Mein Ihr, das macht Sinn ?

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  • Das bezieht sich ja auf das BGH Urteil.
    Die automatische Fristverlängerung könnte ja auch noch für mich sprechen, oder ?
    Ich überlege, mich zur Sicherheit nochmal in der Verbraucherzentrale beraten zu lassen und meinen ganzen Vertrag mitzunehmen.
    Mein Ihr, das macht Sinn ?


    Warum nicht? Nimm' 50 Ocken mit!

  • Ich lese ständig von Kündigungsfristen und (in Links) von irgendwelchen Klauseln zur Mietzeitverlängerung. Der Vertrag ist unbefristet, kann also gar nicht verlängert werden. Mietzeitverlängerungsklauseln sind daher völlig irrelevant für diesen Fall. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind eindeutig.


    Es geht doch um den Kündigungsverzicht.


    @jowasgehtab
    Deine letzte Spur war im anderen Forum eine, die möglicherweise die ganze Kündigungsverzichtsklausel unwirksam werden lassen kann.


    Wenn das so wäre, könntest Du sofort unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen. Wenn das aber nicht so ist, dann müsstest Du jetzt langsam wissen, wann Du frühstmöglich kündigen kannst (selbstverständlich wieder unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist), denn das steht dann in Deinem Mietvertrag ja drin.


    Verfolge doch die Spur weiter. Wenn Du dafür Hilfe vom Verbraucherschutz, Mieterbund oder einem Fachanwalt brauchst, ja dann hole Dir die Hilfe dort.

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***

  • Ich lese ständig von Kündigungsfristen und (in Links) von irgendwelchen Klauseln zur Mietzeitverlängerung. Der Vertrag ist unbefristet, kann also gar nicht verlängert werden. Mietzeitverlängerungsklauseln sind daher völlig irrelevant für diesen Fall. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind eindeutig.


    Schlaubergerantwort: Man kann jeden Vertrag zu jeder Zeit "zum nächstmöglichen Termin" kündigen. Damit hätte man schon mal den Anfang gemacht, um die Frist zu starten. Geschickterweise sollte man in dem (Einwurfein-)Schreiben um Bestätigung und Termin zu bitten. Dann kann man weitersehen.

  • Schlaubergerantwort: Man kann jeden Vertrag zu jeder Zeit "zum nächstmöglichen Termin" kündigen. Damit hätte man schon mal den Anfang gemacht, um die Frist zu starten. Geschickterweise sollte man in dem (Einwurfein-)Schreiben um Bestätigung und Termin zu bitten. Dann kann man weitersehen.



    Also, die Wirkug des BGH Urteils zur Studentenwohnug wird hier ja mittlerweile angezweifelt, bezogen auf meinen Fall.
    (Irgendwie wird hier sowieso jede Meinung immer wieder angezweifelt, sobald ich mir denke, dass ich jetzt nen sichern Grud habe, dass ich sofort kündigen kann, kommt wieder ein Widerspruch.)
    Zur ganzen Diskussion, ob die automatische Verlängerug des Kündigungsverzichts wirksam ist, bzw. unwirksam und somit den ganzen Kündigungsverzicht unwirksam macht, wurde ja auch eben das gepostet:
    Vorsicht: Kettenmietvertrag! | Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht


    So, wie dieser Typ es hinschreibt, wäre doch alles klar. Auf der anderen Seite ist das ja auch nur ne Sekundärquelle und der Typ kann dort alles umschreiben:
    "Abgesehen von diesen Ausnahmen, die lediglich möblierte Zimmer in der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung oder Wohnraum in Studentenwohnheimen etc. betreffen, kann ein Kettenmietvertrag nach dem 'neuen' Mietrecht nicht mehr abgeschlossen werden."
    Welches Urteil ist das Überhaupt ? Er gibt am Ende einen Verweis an, aber der richtet sich anscheinend an Mietverträge vor diesem Beschluss. Hat er sich das also nur logisch zusammengereimt oder gibts das schwarz auf weiß ?



    Im Vertrag steht ja:
    "Nach Ablauf dieses Jahres verlängert sich der Kündigungsverzicht für beide Mietvertragsparteien um jeweils weitere sechs Monate, wenn nicht eine Partei vorher mit einer Frist von 3 Monaten dieser Verlängerung widerspricht."


    Ist also die Verlängerung schonmal unwirksam ? Wirkt diese Unwirksamkeit sich auf den gesamten Punkt aus, also auf den Verzicht ?

    Einmal editiert, zuletzt von jowasgehtab ()

  • Zur ganzen Diskussion, ob die automatische Verlängerug des Kündigungsverzichts wirksam ist, bzw. unwirksam und somit den ganzen Kündigungsverzicht unwirksam macht, wurde ja auch eben das gepostet:


    Setzt Du Kündigungsverzicht mit befristeten Mietverhältnis gleich? Tue das nicht!


    In dem Link ist von der Verlängerung eines befristeten Mietverhältnisses die Rede. Wie oft muss ich das noch schreiben? ;)
    Bei Dir geht es um die Verlängerung eines Kündigungsverzichts! Ein befristetes Mietverhältnis hast Du nicht, Deines ist unbefristet!


    Hättest Du ein befristetes Mietverhältnis würde in Deinem Mietvertrag stehen: "Das Mietverhältnis beginnt am (....) und endet am (....)." Das steht da aber nicht. Es steht bei Dir: "§ 2 Mietzeit / Miete; 1. Das Mietverhältnis beginnt am (....) und läuft auf unbestimmte Zeit."


    Wenn Du aus dem Link, den Du ansprichst, schließen magst, dass alle Bestimmungen zur Verlängerung eines befristeten Mietverhältnisses auch für die Verlängerung eines Kündigungsverzichts gelten, dann bitte. Ich für meinen Teil tue das nicht. Und es hat bisher niemand hier begründet, warum man das tun sollte!


    Ich verweise auch auf die letzten drei Absätze meines vorherigen Postings.


    Bitte teile uns irgendwann mit, wie es ausgegangen ist. Danke schön. :)

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***

    Einmal editiert, zuletzt von AjaxMH ()

  • kleines update meinerseits:
    war heute beim verbraucherschutz und hatte ein (sehr) kurzes gespräch mit der mietrechtberaterin...
    sie konnte natürlich auch nur kurz drüberschauen, aber sie meinte, dass man evtl. anfechten kann, dass es ein kettenvertrag ist, sprich die verlängerung und dass 2.6 dem ersten punkt widerspricht, dass es sich um einen mietvertrag auf unbestimmte zeit handelt oder was auch immer dort stand.


    ich werde wohl so vorgehen, dass ich die nächsten wochen/monate noch nen nachmieter suchen werde, dann mal nett auf kulanz hoffen tu und falls das nichts bringt, mir wohl nen anwalt holen muss vor beginn des wintersemesters, da ich da auf jeden fall weg möchte, denk ich.
    und verlieren kann ich ja sowieso nix.


    sie sagte irgendetwas noch davon, dass prozesskosten für studenten übernommen werden oder so ähnlich ?

  • sie sagte irgendetwas noch davon, dass prozesskosten für studenten übernommen werden oder so ähnlich ?


    Nöö. Vlt. kann der Studiosus einen Beratungsschein bekommen, jedoch bestimmt keine Flatrate o. dgl.