Nachbar lügt beim Vermieter

  • Guten Tag,
    Es geht um Folgendes, wir haben heute einen Brief von der Hausverwaltung bekommen, wo steht dass wir zu Laut wären, Tags sowie Nachts und in den Ruhezeiten, wegen Getrampel, Geschreie und Türen zuschlagen. Wer sich beschwert hat steht nicht im Schreiben. Meine Frage nun ist, muss mir der Vermieter den Namen mitteilen? Weil ich möchte das nicht auf mich sitzen lassen und eine Anzeige wegen Verleumdung erstatten. Weil die einzigen die sich hier an die Ruhezeiten halten sind wir, und das von 9 Wohnparteien.
    Wir haben 2 Kinder.
    Unser 2 Jähriges Kind macht in der Zeit von 13 bis ca.15 Uhr ein Nickerchen und wird meistens von Staubsaugern und Ähnliches geweckt. Beide Kinder gehen immer zwischen 19.30 und 20.00 Uhr ins Bett und schlafen dann bis 7.30 durch. Ab 20.00 Uhr gehen ich und meine Frau auf Zehenspitzen und benutzen nicht mal die Toilettenspülung um die Kinder nicht zu wecken. Und nun bekommen wir so einen Brief, wo tatsächlich steht dass wir die Nachtruhe Stören würden, obwohl alle hier auf dem Treppenhaus noch nach 23.00 Uhr die Türen zuschlagen usw.

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  • umo:


    "wir haben heute einen Brief von der Hausverwaltung bekommen,"
    - Grundsätzlich werden/wurden wohl alle Mieter angeschrieben.


    "muss mir der Vermieter den Namen mitteilen?"
    - Nein.


    "Weil ich möchte das nicht auf mich sitzen lassen und eine Anzeige wegen Verleumdung erstatten."
    - Mach' Dich nicht lächerlich!


    "Weil die einzigen die sich hier an die Ruhezeiten halten sind wir"
    - Das behauptet jader.
    Teile doch einfach dem Absender mit, aus welchen Gründen Sich Deine Familie nicht angesprochen fühlt.

  • Mangels Gegendarstellung von mir keine Stellungnahme. Widersprechen Sie der Hausverwaltung, wenn Sie glauben unschuldig zu sein.

  • Ich frage mich wie man im Text erlesen kann das es ein Rundschreiben sein soll. Sagt nicht jeder, sie haben wohl keine Erfahrung. Lächerlich wieso? In ein paar Monaten bekommen wir dann eine Kündigung nur weil jemand denkt denen wische ich eins aus. Und wir können nur auf die Kündigung warte, AHA.

  • umo:


    "Ich frage mich wie man im Text erlesen kann das es ein Rundschreiben sein soll."
    - Wayne... interessiert's?


    "Sagt nicht jeder, sie haben wohl keine Erfahrung."
    - Scheint auf Euch zuzutreffen...


    "Lächerlich wieso?"
    - Denk' nach!


    "In ein paar Monaten bekommen wir dann eine Kündigung nur weil jemand denkt denen wische ich eins aus."
    - Lachhaft.

  • Uns geht es darum dass diese Person uns schädigt weil er lügt, indem gesagt wird, dass hier nachts keine Ruhe ist. Das könnte bei einer späteren Wohnungssuche uns in einem schlechten Licht dastehen lassen. Das wollen wir natürlich nicht ohne Folgen für denjenigen durchgehen lassen. Es kann doch nicht sein dass bei einer Strafanzeige Namen zurück gehalten werden.

  • Es kann doch nicht sein dass bei einer Strafanzeige Namen zurück gehalten werden.


    Insgesamt stimme ich Deinen Argumenten durchaus zu. Aber wo war hier jetzt eine Strafanzeige, bei der Namen zurückgehalten wurden?


    Eine schriftliche Gegendarstellung an den Vermieter kann in diesem Fall durchaus angebracht sein.


    Ob das, was den Vermieter hier zu seinem Schreiben an Euch veranlasst hat, eine Verleumdung darstellt, musst Du im Ernstfall selbst begründen können. Anzeigen könnte man doch auch gegen Unbekannt stellen. Wenn in so einem Fall tatsächlich Ermittlungen aufgenommen würden, würde der Vermieter vermutlich ja nach den Namen befragt werden.


    Ob das in Eurem Fall alles Sinn machen und Erfolg versprechen würde, müsst Ihr für Euch entscheiden.

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***

  • jetzt werden wir mal sachlich.


    oben steht, dass der mieter angeschrieben wurde da ER zu laut sei, also gehe ich von einen anschreiben AN den verfasser des 1. textes aus.


    folgendes:


    das war wohl eine ermahnung und keine abmahnung, daher gibt es keine rechtsfolgen wie kündigung etc.


    ich hoffe es ist ok wenn ich du sage ^^ du hast kinder und kinderlärm sollte er bestehen, muß von den nachbarn geduldet werden.


    wenn du nicht die lärmquelle bist, aber jemand dies dennoch behauptet, kann es sich um verleumdung handeln, jedoch nur wenn er wissentlich lügt, sollte der nachbar also davon ausgehen, dass du die lärmquelle bist, dies aber nicht den tatsachen entspricht, so nennt man dies eine " üble nachrede " das wäre ebenfalls strafbar, jedoch mußt du das beweisen können, das der lärm nicht von dir ausgeht.


    der vermieter ist nicht verpflichtet DIR auskunft darüber zu geben wer dich meldete, wenn die polizei oder der staatsanwalt jedoch anfragt hat er eine aussage ( zeugenpflicht )


    du scheinst in einen schlecht gedämmten altbau zu wohnen da ist rücksicht auf andere das wichtigste, suche das gespräch mit nachbarn und vermieter.



    ich hoffe ich konnte helfen.


    viele grüße,
    lucky

  • Guten Tag,
    Es geht um Folgendes, wir haben heute einen Brief von der Hausverwaltung bekommen, wo steht dass wir zu Laut wären, Tags sowie Nachts und in den Ruhezeiten, wegen Getrampel, Geschreie und Türen zuschlagen. Wer sich beschwert hat steht nicht im Schreiben. Meine Frage nun ist, muss mir der Vermieter den Namen mitteilen? Weil ich möchte das nicht auf mich sitzen lassen und eine Anzeige wegen Verleumdung erstatten. Weil die einzigen die sich hier an die Ruhezeiten halten sind wir, und das von 9 Wohnparteien.
    Wir haben 2 Kinder.
    Unser 2 Jähriges Kind macht in der Zeit von 13 bis ca.15 Uhr ein Nickerchen und wird meistens von Staubsaugern und Ähnliches geweckt. Beide Kinder gehen immer zwischen 19.30 und 20.00 Uhr ins Bett und schlafen dann bis 7.30 durch. Ab 20.00 Uhr gehen ich und meine Frau auf Zehenspitzen und benutzen nicht mal die Toilettenspülung um die Kinder nicht zu wecken. Und nun bekommen wir so einen Brief, wo tatsächlich steht dass wir die Nachtruhe Stören würden, obwohl alle hier auf dem Treppenhaus noch nach 23.00 Uhr die Türen zuschlagen usw.


    Hallo, jetzt haben wir wie erwartet den Zweiten Brief erhalten. Aber diesmal steht nichts mit Nachts, sondern dass den ganzen Tag über hier geschrien, gehämmert und gepoltert(rum gerannt wird) wird. Was jetzt neu ist, dass im Brief auch steht das wir bei Nachbarn Sturm Klingel würden, wo ich jetzt ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung hab was damit gemeint sein soll (und das sie uns dieses verbieten). Und es wird bei nicht einhalten eine Abmahnung erfolgen. Ja die Wohnung ist schlecht isoliert das man jeden Schritt hier hört auch von unten und nebenan. Aber soll ich die Kinder hier jetzt an ein Stuhl fesseln oder wie. Und ja sie lassen auch mal was fallen. Es sind halt Kinder und hier gibt es mehrere Kinder die auch noch nach 22 Uhr rum rennen. Ich bin echt Fassungslos da wir jetzt auch schon seit 5 Jahren hier wohnen und vorher nichts war.

  • Wenn Sie glauben, zu Unrecht abgemahnt worden zu sein, können Sie sich natürlich wehren. Aber bitte dort, wo die Anschuldigungen herkommen. Hier im Forum scheint es niemand zu sein.
    Ein Urteil über die Recht- oder Unrechtmäßigkeit erlaube ich mir nicht.

  • Folgendes möchte ich dem Vermieter antworten:
    Sehr geehrte Frau …,


    wie im letzten Schreiben schon erwähnt kann es sich nur in ein Zeitraum von 15.00-19.30 Uhr handeln. Und dies ist keinesfalls den ganzen Tag über. Weiterhin möchte ich sie darauf hinweisen das hier Kinder leben und dadurch Kinderlärm nicht zu vermeiden ist. Was dem Angeblichen Sturmklingeln beim Nachbarn? Und gehämmere angeht ist völlig haltlos.

  • @ umo


    Bitte eröffne einen neuen Thread und unterlasse es als Trittbrettfahrer auf einen alten bestehenden Thread aufzuspringen.


    Danke für dein Verständnis.


    Er ist aber doch der TE. :)

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***

  • Auch ich würde das so nicht schreiben.
    Lassen Sie sich bei der Formulierung mal helfen. Nicht jeder ist da so firm, das er es meistern könnte.