Nebenkostenabrechnung defekte Heizung

  • Hallo...habe noch nicht das Passende gefunden.
    Wir wohnen mit 2 Parteien in einem Mietshaus.
    Letztes Jahr im Oktober ging die Heizung kaputt..haben wir gleich der Vermieterin geneldet..muendlich und auch schriftlich.
    Da aber gar nichts geht und unser Wartungsmonteur und auch Freund eine Strasse weiter wohnt.kam der natuerlich gleich vorbei . Er stellte auch den Totalschaden fest und meldete es der Vermieterin, sagte aber auch bevor wir in kalten stehen das er nen Ersatzbrenner noch hat aber alles ueberbruecken muss. Also lief die heizung tag und nacht voll durch. Nach mehreren hinweisen..angeboten und immer wieder hinweisen und draengeln..hat sich vermieterin nach 9 (!!!!) Monaten entschieden eine neue heizung einzubauen. Bezahlt durch die mieteinnahmen von 9 monaten durch unsere 2 Parteien. .das kam dann gut hin mit der heizung.
    Nun kam die abrechnung..viel zu hohe heizkosten..natuerlich wegen den 9 monaten dauerlauf.


    Was kann ich zurueck fordern in meinen widerspruch?jemand erfahrung? 30-40% der heizkosten..


    Lg andree

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  • Zitat

    hat sich vermieterin nach 9 (!!!!) Monaten entschieden eine neue heizung einzubauen. Bezahlt durch die mieteinnahmen von 9 monaten


    Dafür sind Mieteinnahmen u. a. vorgesehen.


    Wie kommst Du darauf das Du etwas zurückfordern kannst?


    Deinen Verbrauch kannst/konntest Du doch selbst steuern.


    Die Heizkosten waren 2013, falls es um den Abrechnungszeitraum geht, überall sehr hoch.

    Was ich hier schreibe ist lediglich meine Meinung, resultierend aus Erfahrungen und etwas angelesenem Wissen.
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    "Sie hören von meinem Anwalt" ist die erwachsene Version von "Das sag ich meiner Mama":p

    Gruß anitari

  • Hört sich so an, als wäre der Brenner 9 Monate ununterbrochen durchgelaufen, weil alle Schaltungen überbrückt worden waren. Hat der Brenner tatsächlich auch 9 Monate "volle Flamme" gegeben? Wenn ja, wie wurde verhindert, dass das zu erhitzende Heiz- und Warmwasser anfängt zu kochen?


    Ich zweifel ehrlich gesagt daran, dass ein ausgebildeter Heizungsmonteur auf die Idee kommen kann, das einzurichten, wonach es sich im Posting anhört ( = unkontrollierter Dauerlauf eines Heizungsbrenners).

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***

  • Ja es wurde überbrückt usw. Heizung lief 24Std durch, also egal ob warm oder kalt..hat natürlich abgeschaltet beim Erreichen seiner Arbeitstemperatur..sonst würd se ja platzen..
    Und die Umwälzpumpen liefen volle Pulle durch...


    Meine Frage ist nur..kann ich 30% abziehen bei den Heiznebenkosten oder ist das eher unrealistisch?!


    Und somit würde ich das Thema dann auch abschließen hier.

  • [...] hat natürlich abgeschaltet beim Erreichen seiner Arbeitstemperatur [...] Meine Frage ist nur..kann ich 30% abziehen bei den Heiznebenkosten oder ist das eher unrealistisch?!


    Meiner Meinung nach eher unrealistisch.


    Der Heizung fehlte also genau genommen lediglich die Möglichkeit der automatischen Nachtabsenkung oder des Sommerprogramms. Beides ist nur interessant, wenn es zuvor überhaupt aktiviert war. Beides ist aber auch zu kompensieren, indem man die Thermostatventile an den Heizkörpern manuell entsprechend herunterregelt.


    Abgesehen vom Betriebsstrom der Pumpen (wenn sie denn wirklich ständig übermäßig pumpten), können dann also eigentlich nur leitungsbedingte Wärmeverluste zu einer Heizkostenerhöhung geführt haben, weil die Pumpen ungeregelt ständig das heiße Heizwasser im Kreis gepumpt haben. Ob das rund ein Drittel des ganzen Heizverbrauchs sein kann, weiß ich nicht, wage ich aber zu bezweifeln. Ist natürlich auch von der Isolierung der Leitungen und Wände abhängig.

    *** Das alles ist nur meine müde Meinung. Irrtümer und sonstige Dummheiten sind dabei möglich, wenn auch nicht gewollt. ***