Brunnenwasser Qualität

  • Guten Tag alle zusammen,


    ich bin neu hier und habe gleich ein paar Fragen..
    Mein Partner und ich beziehen seit dem 01.09.2015 eine Mietwohnung. Die Wohnung befindet sich in einem alten Bauernhaus und wir haben insgesamt 1 1/2 Monate renoviert (Vormieter Kettenraucher,...). Die Wohnung wird mit Brunnenwasser versorgt.


    Uns ist am Anfang schon aufgefallen, dass das Wasser riecht. Außerdem ist es "schmierig". Bzw. wird es schmierig wenn es mit Seife etc in Kontakt kommt. Nur das pure Wasser fühlt sich ganz normal an. Wenn ich mich nicht täusche schmeckt das Wasser auch leicht süßlich (ist mir beim ersten Duschen aufgefallen).


    Jetzt möchte ich gerne wissen welche Qualität so eine Wasserversorgung liefern muss? Und wenn da was ausgebessert werden muss, wie ich am besten vorgehe.. Der Vermieter wohnt gleich um die Ecke und wir möchten nicht zu Anfang für "Stress" sorgen, allerdings müssen wir uns ja auch nicht mit "schlechtem" Wasser zufrieden geben?


    Ich hoffe auf Tipps!


    Liebe grüße!

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  • Mal ganz unbedarft, was soll das Wasser sonst tun als "schmierig" werden, wenn es mit Seife in Kontakt kommt? Also bei meinem Wasser ist das auch so, alles andere würde mich irgendwie auch wundern?
    Ansonsten müsste man wohl das Wasser mal fachkundig prüfen lassen. Wie man das machen lässt, dafür gibt es aber auch ein Wust an Vorschriften, angefangen damit das man das Wasser erst mal eine paar Sekunden durchlaufen lassen muß, usw.
    Eine öffentliche Stelle die das kostenlos macht, kenne ich jedenfalls nicht, sollte es darum gehen.

  • Der örtliche Wasserverband / Stadtwerke müssen das Wasser beproben, ob der Brunnen überhaupt Trinkwasser führt.

    Zur Person:
    - Immobilienverwalter in Berlin (Wohn- und Gewerbeeinheiten, WEG-Verwaltung, SE-Verwaltung, Zwangsverwaltung)
    - Objektbuchhalter (Mietenbuchhaltung, Debitoren/Kreditorenbuchhaltung, Umsatzsteuer, Reporting, Abrechnung)
    - Ausbilder
    - freier Dozent an privaten Bildungsträgern für Rechnungswesen / WEG / Mietrecht / öff. Baurecht (Bauplanungsrecht)


  • Jetzt möchte ich gerne wissen welche Qualität so eine Wasserversorgung liefern muss?


    Das erfragen Sie am besten bei der zuständigen örtlichen Wasserversorgung. Nur hier erfahren Sie die dafür gültigen Normen und diese sind streng; nicht im Mietrecht. Da werden Sie wohl eine Prüfung veranlassen müssen


    Zitat

    Der Vermieter wohnt gleich um die Ecke und wir möchten nicht zu Anfang für "Stress" sorgen, allerdings müssen wir uns ja auch nicht mit "schlechtem" Wasser zufrieden geben?


    Wenn das Prüfungsergebnis für den Vermieter negativ ausfällt, und wie Sie dann diesen den Pelz waschen wollen ohne ihn nass zu machen, übersteigt meine Intelligenz. Sorry!

  • Danke für die schnellen Antworten. Mit schmierig meine ich, dass man die Seife nicht "abkriegt".


    Wenn man z.B. die Hände wäscht, dann wird das Seifen-Wasser Gemisch natürlich schmierig. Wäscht man die Seife dann ab, hat man ja "saubere" Hände. Und bei unserem Wasser kriegt man diese Schmiere nicht weg. Man muss ewig abwaschen, ehe (wenn überhaupt) die Schmiere weg ist.



    Kann/darf ich mich denn als Mieterin einfach so bei der Stadtwerke bzw. dem Verbund melden?



  • Das klingt eher nach "komischer Seife". Aber vielleicht liegt ja auch ein Öltank direkt neben dem Brunnen und ist undicht... brennt das Wasser? :-D


    Scherz beiseite: Wenn das Wasser komisch riecht, natürlich riecht natürliches Brunnenwasser anders als aufbereites Wasser von den Stadtwerken, welches ja auch minimal mit Chlor versetzt ist, dann kann jeder das melden. Ihr müsst mal schauen, wer dafür zuständig ist. Stadtwerke, Wasserverbund, untere Wasserbehörde,... etc.
    Eigentlich sollte das aber der Eigentümer machen. Unter Umständen werden die Kosten auf den Antragsteller abgewälzt, und das wäre doch blöd, wenn Ihr das seid. Das sollte dann schon besser der Eigentümer sein.
    Aber nachfragen kann man zumindest mal.

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  • Ich denke ich werde zuerst, wenn mir der Vermieter über den Weg läuft, ihn nett darauf ansprechen. Bzw. werde ich ihn fragen ob das so sein soll und ob man sich das ganze nicht mal anschauen könne..


    Also das es riechen kann ist ja auch okay. Aber es sollte doch nicht so riechen, dass man beim simplen Händewaschen sich teilweise die Nase zuhalten möchte..

  • Ich denke ich werde zuerst, wenn mir der Vermieter über den Weg läuft, ihn nett darauf ansprechen. Bzw. werde ich ihn fragen ob das so sein soll und ob man sich das ganze nicht mal anschauen könne..


    Also das es riechen kann ist ja auch okay. Aber es sollte doch nicht so riechen, dass man beim simplen Händewaschen sich teilweise die Nase zuhalten möchte..


    hmm... wenn es so übel stinkt, würde ich das Wasser gar nicht mehr trinken oder sonstwie nutzen. Vielleicht ist ja ein Tier in den Brunnen gefallen und vergammelt darin. Schonmal erlebt. Wahrscheinlich wird der Brunnen dann gesperrt werden, weil das Wasser gefährlich ist.


    Mündlich ist übrigens nix. Schriftlich per Zeugen übergeben oder per Einwurfeinschreiben. Sonst ist es nur heiße Luft.

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  • Wir trinken das Wasser sowieso nicht, mir ist es halt lediglich beim Duschen aufgefallen (der süßliche Geschmack).


    Mit richtiger Seife habe ich es noch nicht getestet. Das werde ich heute nachholen. Wir haben gestern zwar die erste Nacht in der Wohnung verbracht, allerdings sind wir noch nicht komplett fertig und deswegen hausen wir noch provisorisch.


    Ich habe Sorge, dass Ganze direkt schriftlich zu machen, da es in dem Haus eher familär ist und der Vermieter (ist ein älterer Herr) mehrmals betont hat, dass wir bei Problemen jederzeit auf ihn zukommen können und sollen. Wenn sich nach einer Zeit nichts tut, werde ich ein Schreiben aufsetzen.

  • Ja das ist eine echt gute Frage! Das sind nämlich ganz schlaue Füchse.. die beiden (Ehepaar) haben selber einen riesigen Gastank und heizen mit Gas während die anderen Parteien (u. a. seine Familienängehörigen) mit Nachtspeicheröfen heizen. Deswegen gehe ich davon aus und es würde mich nicht wundern, dass sein Wasser 1A ist.

  • Das sind nämlich ganz schlaue Füchse.. die beiden (Ehepaar) haben selber einen riesigen Gastank und heizen mit Gas während die anderen Parteien (u. a. seine Familienängehörigen) mit Nachtspeicheröfen heizen. Deswegen gehe ich davon aus und es würde mich nicht wundern, dass sein Wasser 1A ist.


    Sicherlich kommt bei denen das Wasser vom EVU durch die Gasleitung?
    Bei uns ist es übrigens anders: Da kommt es durch die Steckdosen.

  • Ich wollte mit der Aussage lediglich zeigen, dass der Vermieter sich bestens um seine Wohnbedürfnisse kümmert und die anderen Parteien teilweise außer Acht lässt.