Beiträge von AnnaMaria

    Danke, für deine Antwort.


    Ich habe einen Anwalt, der hat mich jetzt aber an einen Kollegen verwiesen, der speziell auf Mietrecht spezialisiert ist.


    Ich wollte mich vor dem ersten Termin aber schon mal Kundig machen ob jemand in so einer Situation schon wertvolle Erfahrungen sammeln konnte und mir vielleicht Ratschläge geben kann.


    Ich werde es abwarten. Wie gesagt, ich habe einen sehr vertauenswürdigen Nachmieter aus meinem entfernten Bekanntenkreis, der die Wohnung ohne mit der Wimper zu zucken nehmen würde, unter der Prämisse, dass er dort auch nach Ablauf meines Mietvertrages bleiben könnte. Ich weiß nicht, was der Vermieter im Schilde führt, ich glaube aber, dass er die Wohnung dann für Eigenbedarf braucht oder verkaufen möchte.... Die Vorsitzende der Eigentümervereinigung hatte mal ihren redseeligen Tag...


    Es wäre aber sonst auch kein Problem einen Nachmieter zu finden.

    Ich habe gerade zufällig diesen Beitrag und die Antwort darauf gelesen, weil er direkt unter meinem, gerade geposteten stand...


    Mit Verlaub, aber ich verstehe die Problematik dieser Frau und ich finde die Antwort ein bisschen eigenartig, ohne dem Antwortenden zu nahe treten zu wollen. Es kommt doch sehr oft vor, dass Personen gemeinsam einen Mietvertrag unterschreiben und anschließend einer von beiden ausziehen und den Vertrag kündigen möchte.


    Es ist in solchen Fällen doch meist schon schlimm genung. Dann aber der Zustimmung einer Person ausgeliefert zu sein, mit der man derart zerrüttet ist, dass man nicht mehr mit ihr zusammenwohnen möchte, finde ich durchaus fragwürdig (obwohl ich mittlerweile so manches in unserem Rechtssystem fragwürdig finde).


    Ohne eine Grundsatzdiskussion lostreten zu wollen, so sind in sehr vielen Fällen die Rechte der Vermieter scheinbar schützenswerter als jene der Mieter.


    Es ist gerechtfertigt, wenn man sich auf Grundlage bereits begangener Fehler nach Maßnahmen erkundigt, um erneuten Fehlern aus dem Weg zu gehen.


    Es ist ein Laienforum. Hier sollen doch Erfahrungen ausgetauscht werden. Ich finde vor dem Hintergrund die Antort nahezu respektlos...


    Liebe Angelique, ich kann dir für deine Zukunft nur raten, mit deinem Partner alles Vertraglich genau zu regeln, auch wenn das nicht mehr viel mit Romantik zu tun hat, aber, wie du schon selbst sagst. "Man kann ja nie wissen!"


    Ich fürchte, im Falle eines Zerwürfnisses kann man das nur auf dem zivilrechtlichen Weg lösen, was aber mitunter zu nicht unerheblichen Kosten führen kann, je nach Streitwert.


    Wie man aus so einem Mietvertrag, ohne Zustimmung des zweiten Hauptmieters wieder herauskommt wüsste ich hingegen auch gerne. Scheinbar ist das nicht so einfach.

    Ich bin vor zwei Jahren wegen meines Jobs in eine Stadt gezogen, in der es nicht einfach ist, an Wohnungen zu kommen.


    Ich habe damals einen Mietvertrag mit einem Kündigungsausschluss von vier Jahren unterschrieben.


    Die Firma kann mich im Moment nicht länger beschäftigen und hat mir zum Ende des Jahres meinen Job gekündigt. Ich habe zum 01.01 einen neuen Job gefunden, nur leider am anderen Ende von Deutschland.


    Ich habe nun versucht, zum 31.12 meine Wohnung zu kündigen bzw. habe sofort jemanden gefunden, der meinen Mietvertrag übernehmen will. Mein Vermieter möchte das nicht. Er verweist mich auf den Mietvertrag. Eine Untervermietung meinerseits will er ebensowenig, denn ich habe dem potentiellen Nachmieter angeboten, meine Wohnung zu übernehmen, und dann einfach nach Ablauf meines Mietvertrages, selbst einen zu unterzeichnen. Aber da stellt der Vermieter sich total quer. Objektiv ist an dem potentiellen Nachmieter überhaupt nichts auszusetzen, aber der Vermieter verweigert jetzt schon die Übernahme des Mieters, der unter diesen Umständen widerum nicht einziehen möchte.


    Mein Vermieter ist insgesamt sehr unangenehm, wie ich mit der Zeit feststellen durfte. Mir scheint, er will mir aus Prinzip einfch nicht entgegenkommen, denn ich habe ihm angeboten, mich um alles zu kümmern, seine Aufwendungen und Mehrkostenim Falle eines Mieterwechsels zu ersetzen und auch die Wohnungsübergabe mit dem Nachmieter abzuwickeln, er will aber einfach nicht.


    Ich bin etwas ratlos. Ich könnte auch hier bleiben und ab 01.01. ALG 1 beziehen aber ich glaube, das ist nicht im Sinne des Gesetzgebers...


    Gibt es da irgendwelche Richtlinien oder bin ich ohne Rücksicht auf jedwede Umstände verpflichtet den Mietvertrag zu erfüllen?
    Wer hat Erfahrungen und kan mir Ratschläge geben, wie man da am Besten verfährt.
    Vorab: zum Pendeln sind 500 km einfach zu weit :confused::confused::confused::confused::confused::confused: