Beiträge von AJ1900

    Mit doppelseitigem Klebeband sollte es gut funktionieren, das dürfte sich in der Regel gut wieder ablösen lassen.

    Na ja, das auf einer Holztreppe doppelseitiges Klebeband nach Jahren oder Jahrzehnten keiner Spuren hinterlässt möchte ich bezweifeln.

    Aber die Frage stellt sich ja im Zweifel auch erst beim Auszug.

    Laut Eigentümer sind im amtlichen Nutzungsplan(?) auch zwei Plätze hintereinander auf dem ca. 2,20m breiten Fußweg, der zum Hauseingang am EG definiert. Dort waren laut Nachbarn ab und zu PKWs der Mitarbeiter geparkt.

    Na ja, wenn das wirklich so ist, dann dürfte das schon auch gelten. Möglicher weise wurde der Fußweg nachträglich über/an die Parkplätze gebaut.

    Letztendlich dürfte das zählen was schwarz auf weiß im Bebauungsplan steht.

    Grund dafür sind eindeutig die sehr maroden Isolierungen unter meiner Wohnung, welche auch streckenweise gar nicht isoliert sind.

    Trotz Außentemperaturen von 13 Grad, herrschen in der Wohnung durchgehend mindestens 25 Grad. In Sommermonaten ist es bei weitem extremer.

    Frage: Wie heizt eine im Sommer ja wohl nicht in Betrieb befindliche Ölheizung deine Wohnung auf?

    Und reden wir hier über eine paar normale Heizungsrohre oder über armdicke Stränge die ganze Wohnblöcke beheizen? Da der normale un- oder schlecht isolierte Heizungsstrang im Keller eine Wohnung derart aufheizt, kann ich mir wirklich nur schwer vorstellen?



    Passiert ist leider noch nichts und die Nebenkosten steigen ins unermessliche.

    Kann es evtl. sein das eher das dein eigentliches Problem ist?

    Da steht drin, dass die Stellplätze für uns wichtig sind und weshalb.

    Die Antwort, das der jetzige oder auch neue Vermieter dir nicht einfach den Parkplatz wegnehmen kann, wenn er Bestandteil des MV. ist gilt ja auch.

    Es ist halt nur so das es ausserhalb dessen was einem Juristisch vieleicht zusteht noch andere evtl. sinnvollere Handlungsmöglichkeiten geben könnte.

    Insofern würde ich bei der Sachlagen das der Altvermieter das Grundstück ohnehin verkaufen will, nicht damit rechnen das dort in naher Zukunft noch etwas wesentliches passiert was den jetzigen Zustand ändert. Und wie du ja inzwischen gemerkt haben dürftest kann sich so eine Verkauf eben auch sehr lange hin ziehen.

    Und ob das eine evtl. neuer Vermieter dann in angriff nimmt, muß sich zeigen.

    Alles in allem sehe ich es daher eigentlich eher in deinem Interesse das eine Verkauf an einen neuen Eigentümer stadtfindet, der dann evtl. mehr Elan an den Tag legt, was Reparaturen und Instandhaltung usw. angeht.

    Zumindest dann wenn es wirklich um die Sache und nicht ums Prinzip geht.

    Die Stellplätze sind dann wieder gefahrlos nutzbar, so bald die Bäume gepflegt, bzw. alle morschen Äste entfernt wurden.
    Alternativ müssten die Bäume (leider weg) oder massiv zusammengestutzt werden.

    Ja, oder um das mal zu übersetzen sie sind aktuell eben nicht nutzbar und ob es irgendwann mal wieder dazu kommt steht in den Sternen......

    Sollte ein neuer Käufer dich von diesen Parklätzen gegen entsprechenden Obolus erlösen, würde ich es mir ernsthaft überlegen.

    Wäre evtl. für beide Seiten ein sinnvoller Neueinstieg in ein zukünftig hoffentlich besseres Mietverhältnis.

    Ehrlicher weise ist es auch klar das der aktuelle Eigentümer wohl eben kein Interesse daran haben kann, mehrere tausend euro für einen Rückschnitt auszugeben, um ein paar Groschen monatlich für einen Stellplatz zu bekommen.

    Kann natürlich sein das ein neuer Eigentümer da zunächst mit mehr Elan ran geht.......

    Da die PV auch im Mietvertrag als Ausstattungsmerkmal der Wohnung erwähnt wird sehe ich es nicht ein, am Jahresende vollständig den teureren Strom zu bezahlen, egal wie hoch oder niedrig der Betrag ist.

    Nachvollziehbar denke ich.

    Genau deshalb mache ich auch keine Solartechnik auf unsere Neubauten/Sanierungsobjekte. Als Mieter bezahlst du das über die Miete immer schön mit, und als Vermieter bist du von allen möglichen Techniken und Firmen abhängig in einem Technikbereich wo es aktuell einfach schlicht zu wenig Fachleute und Material gibt.

    Alles in allem einfach zu viel Frusttrationspotential........

    Aber vieleicht ändert sich das ja irgendwann mal.

    Ist das rechtens?

    Nun ja, ist das wirklich die Frage? Letztendlich dürfte es erheblich preiswerter Kommen als weiter Miete zu zahlen, oder?


    Sie ist im 9. Monat schwanger und hat den Vermieter auf die Härtefallregelung hingewiesen, daraufhin haben wir einen vorzeitigen Mietaustritt gewährt bekommen.

    Es wäre mir nicht bekannt das eine Schwangerschaft dazu berechtigt die Wohnung vorfristig zu kündigen? Eine Härtefallklausel besteht in Ausnahmefällen, meines wissen, höchstens dann, wenn es um die Kündigung der Wohnung durch den Vermieter geht?

    Verstehe ich jetzt nicht so ganz? Wo in deinen Ausführungen wurde dir eine eine "frisch gestrichene" Wohnung versprochen?

    So wie ich das aus deinen Aussagen heraus lese war doch die Rede von "renoviert" und "hell gestrichen" die Rede?


    Und "renoviert" beinhaltet schon eine gewisse wenn auch kleine Bandbreite.

    Soweit mir bekannt kommt es dann bei der Abgrenzung ob eine Wohnung denn nun als renoviert oder unrenoviert gilt, darauf an, ob die Wohnung zu dem Zeitpunkt der Überlassung den Gesamteindruck einer renovierten Wohnung vermitteln.

    Was dann im Einzelfall zu entscheiden wäre.


    haben festgestellt, dass die Wände zwar weiß, aber nicht frisch gestrichen wurden, da einige Flecken und Verfärbungen.

    Ob und wie erheblich das ist kann ich nicht beurteilen.


    sowie das Übergabeprotokoll unterschrieben.

    Na ja, Protokolle die nicht den Tatsachen entsprechen sollte man nicht unterschreiben. Allerdings gehe ich zunächst davon aus das euer Gesamteindruck der Wohnung eben durchaus als "renoviert" zu titulieren war/ist, weswegen das Protokoll eben auch unterschrieben wurde?


    Können wir abmahnen und dann ggfs zurücktreten, sollte das nicht mehr gemacht werden?

    Zurücktreten, faktisch wegen einer evtl. nicht 100% gestrichenen Wohnung und ein paar Verfärbungen würd ich zunächst als sehr kritisch sehen, halt ich nicht für den richtigen Weg.

    Ansonsten würde ich das gleich vorschlagen wie Fruggel, erst mal beim Vermieter nachfragen.


    Sollte eine Renovierung in der Tat nicht erfolgen, müsste man das fehlen eine solchen wohl am besten juristisch feststellen lassen, was den Vorteil hätte das ihr Schönheitsreparaturen bei Auszug wohl umgehen könntet, wenn die vereinbart sein sollten.

    Das sollte man aber von einem Anwalt klären lassen, da das Protokoll ja nun mal leider das Gegenteil besagt.

    Mhh, hört sich für mich nicht so an als würde die Bauart dieses "Wintergartens" eine Dauer-Wohnnutzung ermöglichen.

    Wassereinbruch und Schimmel sollten vom Vermieter dann schon repariert und möglichst abgestellt werden, aber ob das mehr als Notmaßnahmen sein können ist schwer zu beurteilen.

    Zusätzlich habe ich in den Monaten Feb/März meine Heizung dauerhaft auf 4 laufen lassen müssen, damit der Raum auf 18/19°C kommt.

    Bei einfach Verglasung eigentlich normal, denke ich.

    Was meint ihr dazu?

    Ich halte diesen Vorgang möglicher weise für etwas das man der Versicherung vorlegen sollte. Wenn Schadenersatz geltend gemacht wird, dürfte die Versicherung zunächst mal nach den Verursacher erfahren wollen.

    Es ist ja überhaupt die Frage ob es hier einen "Verursacher" gibt, oder ob es einfach ein allgemeiner Defekt an der Anlage war.

    Jetzt ist es so, dass der Mieter mir eine Rechnung geschickt hat, wo auch eine einmalige Anfahrtspauschale (Installationstermin) notiert wurde.

    Wie jetzt? Der Mieter möchte Schadensersatz dafür das er dem Handwerker zur Reparatur die Tür geöffnet hat?

    Also rauchen gehört solange das rauchen nicht gültig im MV. ausgeschlossen ist schon zur Vertragsgemäßen Nutzung eine Mietwohnung.

    Andererseits kann dauerhafte und über ein normales Maß hinaus gehende Belästigung durch den rauch des Nachbarn sogar ein Grund zur Mietminderung oder in Extremfällen wohl gar ein Kündigungsgrund sein.

    Soweit mir bekannte ist das aber immer eine Einzelfallentscheidung, was denn nun noch zu akzeptieren ist und was dann evtl. zu einer Mietminderung führen kann.


    Dass sie sich an die Ruhezeiten halten müssen?

    Also das rauchen nur innerhalb der Ruhezeiten erlaubt wäre, würde ich jetzt für irgendwie skuril halten. Letztendlich dürfte es immer um den tatsächlichen Grad der Belästigung gehen. Sicher kann ein Gericht so eine oder eine ähnliche Regelung treffen, aber grundsätzlich würde ich das den Mietern gegenüber nicht anführen, sondern auf die Belästigung verweisen.

    Wenn das tatsächlich massiv ist, macht es wohl am meisten Sinn das mit einem Anwalt zu besprechen, zumindest wenn die Gespräche mit den Nachbarn nichts nutzen.

    Nun ja, wenn du Schadensverursacher bist, wirst du für den Schaden grundsätzlich schon auch aufkommen müssen. Möglich wäre hier evtl. ein Abzug neu für alt, wenn das Waschbecken komplett erneuert wurde. Hast du denn keine Versicherung die das tragen könnte?


    wobei 50,-€ davon, wegen: "Mehraufwand bewohnte Wohnung" ist. Ist sowas überhaupt zulässig?

    Na ja, wenn das die Vertragsbedingungen des Handwerkers sind? Ich wüsste jetzt nicht warum das nicht zulässig sein sollte? Die grundsätzliche Rechnungshöhe erscheint mir jedenfalls alles andere als ungewöhnlich teuer zu sein.

    Muss der Vermieter die Tür erneuern, um den Brandschutz zu gewährleisten oder müssen Wohnungen keine Brandschutztür haben, so dass eine fehlerhafte Tür auch egal ist?

    Ich würde ich Leipziger82 hier zustimmen. Speziell wenn es sich aber um einen Altbau handelt ist es durchaus möglich das solchen Türen vor allem deshalb eingebaut sind, weil Sie noch vorhanden oder eben recht stabil sind. Tatsächlich habe ich selber gerne mal noch vorhandene Brandschutztüren eingebaut weil sie eben schwer kaputt zu kriegen sind.

    Ansonsten ja, für die Funktion der Brandschutzeinrichtungen ist der Vermieter verantwortlich.

    Diese Pflicht hat grundsätzlich gar kein Mieter, denn diese Pflicht zur Renovierung hat immer der Vermieter.

    Meine Aussage bezog sich auf die Problematik wie die hier verwendete Formulierung letztendlich einzustufen ist. Genau wegen dieser, meiner Meinung nach, nicht ganz klaren Ausgangslage wäre meine Vorgehensweise für den Mieter eben sich in sofern Rechtssicher zu verhalten das er eben auf Beschädigungen verzichtet und ansonsten auf den konkreten Zustand der Wohnung abstellt.


    Man kann sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, die Formulierung ist unwirksam, und nach mit die Sintflut. Kann man machen, wäre aber nun mal nicht meine Herangehensweise.

    Im Rahmen der Interessenabwägung kann beispielsweise zu Gunsten des Mieters gewertet werden, dass der Vermieter das unpünktliche Zahlungsverhalten des Mieters jahrelang geduldet hat (BGH 04.05.2011 Az. VIII ZR 191/10).

    Hüstel, wie ich bereits an andere Stelle vermerkt habe gibt es in der deutschen Zivilrecht eigentlich keine pauschalen Aussagen, die im Einzelfall und an anderer Stelle nicht durchaus auch anderes entschieden werden könnten........

    Daher besteht die Frage eigentlich immer nur darin wie man die Chancen im konkreten Fall einordnet. Meiner Meinung und nachdem wie du das beschrieben hast, nach wie vor leider eher schlecht.

    Schon weil es ja offenbar nicht so war, das die verspäteten Zahlung unwidersprochen hin genommen wurden.

    Bleibt die Frage ob man über diese Brücke gehen würde....? Ich sehr wahrscheinlich nicht, aber das muß am Ende jeder selber entscheiden.

    und hat auch einmal eine Abmahnung deswegen geschickt.

    Das dürfte der wichtigste Punkt, natürlich neben den verspäteten Zahlung sein, wodurch mindestens die fristgerechte Kündigung rechtens ist, evtl. sogar die Fristlose.


    Was kann mein Bekannter gegen die Kündigung tun?

    Na ja, den Rechtsweg beschreiten mit evtl. wenig Aussicht auf Erfolg und relativ hohen Kosten.

    Eine trickreiche Anwalt könnte auf die Idee kommen das der Mieter die Abmahnung nie erhalten hat, aber wie aussichtsreich das ist......?


    Welche Möglichkeiten kann er nutzen, um noch möglichst lange in seiner Wohnung zu bleiben?

    Er könnte sich letztlich natürlich vom Gerichtsvollzieher bei der Wohnungsräumung aus der Wohnung tragen lassen, aber dazu würde ich nicht raten.

    Denn du sagst, es kommt letztlich auf den Zustand an, ob Renovierungsbedarf besteht.

    Erst mal ja, was sonst? Das schreibst du doch auch selber?



    Ich hingegen habe versucht zu erklären, dass die Klausel unwirksam ist, wenn in dieser nicht enthalten ist, dass es auf den Zustand ankommt, ob Bedarf zum Streichen besteht. Geht das aus einer Klausel nicht hervor, ist sie unwirksam und man muss gar nicht streichen, egal wie der Zustand der Wände ist.

    Und mit dieser definitiven Aussage würdest du dich im Zweifel in einen Prozess stürzen.... wenn es um dein Geld gehen würd? Weiß nicht, würde ich für fahrlässig halten, aber bitte.


    Vor Gericht interessiert es leider nicht, was moralisch oder menschlich angemessen wäre, sondern wozu man aufgrund der Gesetze verpflichtet ist. Und genau das möchten die Fragesteller hier wissen.

    Es geht nicht um Moral, sondern darum zu entscheiden ob es am Ende Sinn macht, sich wegen einer gestrichenen oder nicht gestrichenen Wohnung zu streiten.

    Du tust so als wäre es hier definitiv klar das der Fragesteller hier gar keine Pflichten bezgl. Renovierung bei Auszug hätte, ich hingegen sage Vorsicht, es macht keinen Sinn eine "Ruine" zu hinterlassen und dann auf irgendwelche nichtigen Vertragsklauseln zu hoffen, die einem dann aus der Affäre ziehen.

    Andererseits würde ich auf die Formulierungen die der Vermieter hier gewählt hat auch nicht viel geben, bzw. deswegen streichen wenn es nicht nötig wäre o.ä.