Beiträge von AJ1900

    Und das ist genau die Frage, ob diese Miete für die Ausweichwohnung an uns hängen bleibt

    Insofern die Wohnung vergleichbar mit der alten wäre, würde ich das erst mal so sehen.



    Wir sind ja nicht „freiwillig“ dort eingezogen.

    Die Frage stellt sich aber ja auch nicht. Entscheidend ist meines Wissens immer das Prinzip das keine Seite finanziell besser gestellt wird, und ob der Vermieter seinen vertraglichen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nachkommen kann.



    Und des Weiteren hätten wir theoretisch ein Hotel bezahlt bekommen (sofern keine Ausweichwohnung vorhanden gewesen wäre) und dort auch nichts bezahlt, wie ich verstehe.


    Klar, aber auch in diesem Fall gilt es Vorsicht walten zu lassen. Es ist nicht so das da grundsätzlich alles getragen wird.

    Ein Hotel ist überdies ja auch wahrscheinlich in Art und Güte nicht wirklich mit einer Ausweichwohnung zu vergleichen.

    Der Vermieter möchte nun 50% unserer Rückzahlung behalten weil wir ja in seiner Ausweichwohnung gewohnt haben. Kann er das verlangen ?

    Grundsätzlich stellt sich meiner Meinung die Frage, welche Mehrkosten bei einer Ausweichwohnung tatsächlich angefallen sind?

    Wenn ihr z.Bsp. einer ähnliche Ausweichwohnung gestellt bekommen habt, stellt sich wohl die Frage, ob und in welcher Höhe eine Mietminderung überhaupt gerechtfertigt wäre.

    Das könnte man dann mal von einem Anwalte beurteilen lassen.

    @ Tacky

    Ein Jahr lang Mietminderung, jetzt soll ich nachzahlen, obwohl es eigenlich immer noch ist.


    Ich würde dir den Rat geben das was der Mieterverein dir geraten hat, mal schleunigst von einem Fachanwalt für Mietrecht überprüfen zu lassen.

    Nach einem Jahr Mietminderung kann es sein das du langsam in den Bereich kommst wo zwei Netto Kaltmieten aufgelaufen sind, und wenn die Mietminderung dann juristisch nicht gerechtfertigt wäre, kann dir gekündigt werden.

    Unter anderem deshalb schließt man Mietverträge nicht zwischen Tür und Angel oder z.Bsp. über das Internet ohne Wohnung oder Vermieter jemals gesehen zu haben.

    Ansonsten kanns du prinzipiell schon davon ausgehen das wenn jemand im Besitz der Wohnung ist und mit dir einen normalen Mietvertrag abschließt, da schon der Eigentümer oder die bevollmächtigte Verwaltung vor dir steht.

    Im Zweifel lasse dir halt den Ausweis oder sonstige Dokumente und Vollmachten Zeigen die das belegen.

    sondern es kommt darauf an, wie sie entstanden sind.

    Also meines Wissens kommt es darauf an ob tatsächlich eine Beschädigung oder eine Abnutzung vorliegt?

    Und wenn eine rollbarer TV Tisch tatsächlich zu übermäßiger Abnutzung innerhalb kurzer Zeit oder zur Beschädigung eines Parkettpodens führt hat der Mieter doch offensichtlich seine Fürsorgepflicht verletzt? Ist ja wohl nicht so das das unvermeidlich wäre?

    (Abwarten bis zur Wohnungsübergabe oder aktives Ansprechen im Vorhinein)

    Das hängt meiner Meinung nach davon ob ob es sich in der Tat um Beschädigungen oder nur um normale Abnutzung handelt. Tiefe Kratzer im Parkett zählen meines Wissens aber wohl im allgemeinen nicht unter normale Abnutzung.

    Wenn es sich also um Beschädigungen handelt würde ich das im Vorfeld mit dem Vermieter und evtl. der Versicherung klären.

    Evtl. gibt es dafür ja besondere Gesetze, da diese Dachform besondere "Pflege" benötigt im Vergleich zu anderen Dächern.

    Wäre mir nicht bekannt. Allerdings ist es durchaus so, das Flachdächer in der Tat nicht ganz unproblematisch sind, wenn es um die Dichtigkeit geht.

    Ganz aus der Luft gegriffen erschient mir dieser Kostenpunkt daher nicht. Z.Bsp. Algen und Mose oder Blattwerk usw. im rahmen so einer Wartung regelmäßig zu entfernen könnte durchaus Sinn ergeben.

    Also die Wartung und Funktionsprüfung der Rauchmelder sind meines Wissens auf die Nebenkosten umzulegen.

    Ansonsten ist der Einbau von Rauchmeldern, soweit mir bekannt, einer Modernisierungsmaßnahem die tatsächlich auf die Miete umgelegt werden kann. Wobei aufgrund der geringe Anschaffungskosten das wohl kaum merklich ins Gewicht fallen dürfte.


    Wenn du mit all dem nicht einverstanden bist, wende dich bitte an die dafür politisch verantwortlichen.

    Ich suche nur nach einen Schubs in die richtige Richtung :)

    Ähm, wenn ich mal aus dem Ablehnungsschreiben zitieren darf:


    "Aufgrund der ungeklärten rechtlichen Rahmenbedingungen des Mietendeckels können wir ihnen zur zeit keine Sanierung des Badezimmers anbieten"


    Welche Schlüsse du daraus ziehst ist natürlich dir überlassen.........


    Ansonsten bin ich da ganz bei Fruggel, ein Anwalt vor Ort wird deine Ansprüche prüfen können. Ich persönlich würde die Situation allerdings so einschätzen das sich deine Ansprüche maximal auf Reparatur tatsächliche kaputter Elemente des Bades beziehen werden.

    Im Winter hat mein Schlafzimmer ohne Heizen nur ca. 10 Grad mit geschlossenem Fenster.

    Sorry, wenn ich so etwas lese werde ich sofort misstrauisch......



    Der Eigentümer hat sich nur darauf berufen, dass ich zu wenig Heize und sich in den letzten Jahren nie jemand beschwert hat.

    Ich weiß nicht wieviel du heizt, aber wenn es ansonsten keine anderen baulich bedingten Feuchtigkeitseinträge gibt ausser der Tatsache das du da wohnst, liegt der Verdacht eben nahe.

    Aber mir scheint sich das alles auf einer sehr subjektiven Ebene abzuspielen.

    Bedingt, nur



    Natürlich kann ich meine abzulegenden Kurse nennen, die Pendelstecke von 1,5 Stunden jeweils Hin und Zurück an drei Tagen der Woche.


    3 Tage in der Woche eine etwa 1,5 Stunden lange Strecke zurückzulegen dürfte schwer werden als unzumutbar darzustellen.

    Zumal der Zeitpunkt der Anmietung da auch eine Rolle spielen dürfte. Wenn du z.Bsp. bereits von diesem Studium gewußt hast, und die Wohnung trotzdem angemietete hast?

    Daher jetzt meine Absicht, eine Erlaubnis zur Untervermietung der gesamten 2-Zimmer Wohnung vom Vermieter einzuholen

    Die muß der Vermieter aber nicht erteilen, das ist dir schon klar, oder?



    Wie ist eure fachliche Einschätzung hierzu?

    Du wirst dadurch zum Vermieter mit wenigen Rechten und vor allem vielen Pflichten. Ich denke nicht das du das wirklich willst, zumal du gegenüber deinem Vermieter natürlich weiterhin für zBsp. Schäden durch deinen Mieter haftbar bist............

    Es geht ja darum dass er seinen Pflichten nachkommt.

    Erziehungsarbeit an anderen Menschen über über Anwälte und Gerichte sollte man sich schenken. Das wird meistens anstrengend und teuer...........

    Hast du Sachmängel an der Mietsache, so wie sich das ja anhört, mache diese Mängel geltend. Finanziell sinnvoller und nervenschonender halte ich allerdings das Angebot deines Vermieters die Umzugskosten zu tragen.

    Du solltest Bedenken das selbst wenn du den Vermieter dazu bringst seinen Pflichten nachzukommen, es für dich bedeutet das du eine ganze weile auf einer Baustellen lebst. Eine Neuverkabelung einer Wohnung mit allem drum und dran ist nämlich eine ziemlicher baulicher Aufwand.

    Da gibt es halbwegs genau Vorgaben durch Gerichtsurteile bei welcher Zeit und ab wieviel Liter Wasser und bei welcher Temperatur dann welcher niedriger einstelliger Prozentsatz Miete zu mindern wäre.

    Ich eurem Fall halte ich es für fraglich ob überhaupt eine Mitminderung in frage kommen würde, und wen ja, dann reden wir über einen minimalen Prozentsatz.

    Mein persönlicher Tipp wäre, nicht zuviel Energie auf dieses Problem zu verschwenden.