Beiträge von AJ1900

    Bitte aus Hinweise wie "sucht euch eine andere Wohnung" verzichten, da wir wohl Ende 2020, Anfang 2021 den Wohnort wecheln. Bis dahin müssen die Probleme hier weitgehend beseitigt werde.

    Fällt schwer. Bei den ganzen Mängeln dürfte es wohl auf eine große Sanierung hinauslaufen. Am besten ihr besorgt euch erst mal einen Anwalt.

    Da es aber bei vielen deiner Beschwerden um Einzelfallentscheidungen geht habt ich ja bis 2020/21 noch genug Zeit euch richtig schön teuer zu streiten (aber ihr habt ja mit sicherheit eine Rechtschutzversicherung), von daher immer ran an den Feind.;)

    Ein Grund genügt voll und ganz.

    Schon klar.


    ob Schimmel

    Da wäre erst mal zu klären wer dafür verantworltich ist, und Schimmel kann man auch bekämpfen.


    Lärm-,

    Ärgerlich, aber wenn überhaupt vieleicht eher ein Grund zur Mietminderung.

    Geruchsbelästigung

    Ebenso, aber eher eine Frage der Reinigung. Das dadurch die Wohung unbewohnbar wird, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.


    oder Kälte im Winter.

    Aktuell kann ja wohl von Kälte keine Rede sein und 18-20° Grad wären trotzdem auch nichts was zur Fristlosen Kündigung berechtigen würde, denke ich.


    Alles in allem dürfte es sich kaum lohnen Fristlos zu kündigen. Kündigt fristgemäß, dann seid ihr auf Nummer sicher. Oder man rechnet halt damit das der Vermieter eh nicht klagt. Falls doch könnte das dann aber evtl. ein bischen was kosten.

    Darf man mir nach 15 Jahre "Gewohnheitsrecht"

    Es gibt kein "Gewohnheitsrecht".


    aber Mieterwechsel etc. nicht ausgeschlossen (bzw. nicht im Vetrag beschrieben).

    Das versteht sich auch von selbst. Ach bei jedem andern MV. ist natürlich nicht explizit ausgeschlossen das mitten im Mietverhältniss nicht einfach der Mieter wechseln kann wie er lustig ist. Solche Vertragsänderungen bedürfen der beiderseitigen Zustimmung.

    Weiß jemand wie die Rechtslage ist?

    Im Normalfall mußt du die Mietsache mit der Ausstattung zurückgeben wie du Sie erhalten hast. Solange man also nicht in die Bausubstanz eingreift oder was beschädigt kann man die Wohnung so einrichten und gestalten wie man möchte. Die Entfernung eines mit 2-4 Schrauben befestigten Spiegelschrankes würde ich jetzt nicht als Eingriff in die Bausubstanz ansehen. Anders evtl. wenn der tatsächlich fest mit dem Bauwerk verbunden ist, als irgendwie eingefliest ist o.ä.

    Aber wie gesagt, rückabe so wie Übergabe, also Schrank aufheben.

    Ich kann im Sommer schlecht das Fenster geöffnet lassen, da sich die Wespen natürlich schnell in der Wohnung breit machen

    Wie darkshadow schon schreibt, hilft ein Fliegengitter da wunder.


    Ich habe keine "Angst" oder ähnliches, jedoch ist mit Wespenstichen nicht zu spaßen.

    Ja, das nennt man dann auch "Lebensrisiko". Wenn man das nicht aushält, hilft nur eines, einfach nicht geboren werden.

    Soweit ich aber weiß, sollte das aber eigentlich ein Mietmangel darstellen.

    Nur in Außnahmefällen. Ein Wespennest vor einem Fesnter, wie bei dir, führt im schlimmsten Fall dazu, das man nicht, oder nur selten das Zimmer lüften kann. Ich würde das nicht als beträchtliche Beinträchtigung der Nutzbarkeit der Wohnung auslegen. Auch so etwas fällt meistens eher unter das Stichwort "Lebensrisiko".

    Muss eine Wohnung denn nicht grundsätzlich Mängelfrei übergeben werden ?

    Nein, natürlich nicht. Das kommt darauf an, welchen Zustand man im MV vereinbar hat, oder eben nicht.


    Wie gehe ich nun am besten vor ?

    Wie du schon richtig angemerkt hast, den Zustand der Wohnung bei übergabe selber protokolieren.

    . Das Wespennest dürfen sie angeblich nur entfernen lassen, wenn ich allergisch gegen Wespenstiche bin.

    Jein, es gibt aber wohl Wespen die unter Naturschutz stehen. Diese dürfen dann wohl nur beseitigt werden wenn Gefahr besteht.

    Nein. Das hat rechtlich keine Grundlage. Eine Schenkung entfällt,

    Ich rede auch nicht von der Frage wem die Küche gehört. Dies ist in vielen solcher Fälle eh irrelevant, weil die Küche eigentlich gar keinen Wert mehr darstellt.

    Am Ende der Mietzeit geht es ja normalerweise darum, wer für die Entsorgung der maroden Küche dann nun zuständig ist, und für die Beseitigung evtl. daraus entstandener Schäden usw.

    Das ist nicht erforderlich, dass im Vertrag auf die Küche Bezug genommen wird.

    Wenn das so ist dann ja, aber vielfach wird darüber eben gar nichts erwähnt. Und nach 10 Jahren Mietdauer kann sich da auch keiner mehr dran erinnern, bzw. wird der Nachweis für das eine oder andere erfahrungsgemäß schwierig.

    Die Kücheneinrichtung gehört dann also entweder zur Mietsache, oder aber die Küche wird dem neuen Mieter zur kostenlosen Nutzung überlassen.

    Oder es wird in dem Vertrag und dem Übergabeprotokoll überhaupt nicht auf ein vorhandene Küche bezug genommen. In dem Fall könnte man davon ausgehen, das der Nachmieter die Küche übernommen hat, bzw. wäre der Nachweis das die Küche dem dann aktuellen Mieter nicht gehört wohl schwierig.

    Was dann vor allem dann relevant werden dürfte, wenn es um evtl. Schönheitsrep. oder das beseitigen der Einbauten durch den aktuellen Mieter geht.

    Schwer zu sagen, aber es kommt wohl vor allem auf die Übergabeprotokolle an, wenn ansonsten nichts mehr nachvollziehbar ist. Stand die Küche bei Übergabe der Vormieter schon drin, und ist diese auch im Protkoll so vermerkt, dann dürfte Sie jedenfalls sicher nicht dem Vormieter gehören.

    Falls nichts der gleichen existiert ist es wohl einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dann wären die Vormieter evtl. für den Ausbau der Küche zuständig, oder aber der nächst Mieter übernimmt Sie, wie auch immer.

    Jedenfalls würde ich als Nachmieter derm Vormieter nichts dafür bezahlen. Es macht nämlich oft mehr Kosten und Arbeit so eine marode Küche zu entsorgen, als Sie einfach stehen zu lassen und auf das beste zu hoffen.

    Da sie in einem schlechten Zustand ist würden wir sie gerne entweder entsorgen oder so umbauen, dass Sie unseren Wünschen entspricht. Ist das so ohne Weiteres möglich?

    Sollte der Vermieter tatsächlich die Küche kaufen, dann solltest du jedenfalls jeden Umbau o.ä. mit dem Vermieter absprechen.

    Natürlich gibt es Mindestmaße für Autritte und Steigung usw., nur wird das Gebäude ja sicher mal bautechnisch irgendwann abgenommen worden sein. Wenn also keiner nachträglich da groß was an der Treppe geändert hat, kann ich mir persönlich nur schwer vorstellen, das ein Handlungsbedarf juritisch durchsetzbar wäre.

    Das Treppen laufen fällt ihr nicht schwer aber sie (und auch ich) möchte sich halten beim Treppensteigen.

    Na ja, ich glaube kaum das es in einem Altbau einen Anspruch auch Umbaumaßnahmen geben dürfte. Ich kenne die Art von Treppen schon auch und oft ist auf der Wandseite tatsächlich kein Handlauf vorgesehen.

    Nun meine Frage muss der Vermieter einen Handlauf anbringen oder nicht ?

    Das dürfte nicht die Frage sein. Die Frage sollte sein, ob man Omi nicht lieber in eine altersgerechte Wohnung ziehen lassen sollte? Wenn das Treppenlaufen jetzte schon schwer fällt, wie soll da erst in Zukunft aussehen?

    Grundsätzlich haftet schon der der das Fenster zerstört hat. Inwieweit das nun dran lag das das Fenster an sich morsch, oder was auch immer ist, kann man schwer einschätzen. Im Zweifel sollte man dann halt das Fenster erst mal in Ruhe lassen und den Vermieter z.Bsp. zur Reparatur auffordern, bevor man es zerstört.