Beiträge von J.R.Ewing

    Wenn Ihr das Geld nicht dem Vermieter bezahlen wollt, dann stellt Euch einfach vor, dass ihr es Euren Nachbarn im Haus zurückbezahlt. Denn diese haben in den vorangegangenen Jahren vermutlich mehr bezahlt, als sie tatsächlich verbraucht haben und dieses Jahr zahlen sie dann dafür weniger

    Hallo Luise,


    Du machst mir doch einen intelligenten Eindruck. Du hast doch das ganze Prinzip auch verstanden. Der Vermieter will Sicherheit. Und das kann ich auch sehr gut nachvollziehen, schließlich überlässt er Euch einen Wertgegenstand von mindestens EUR 100.000.- Vermieter in Regionen mit knappen Angebot und großer Nachfrage können sich ihre Mieter aussuchen. Damit muss man eben leben und Notfalls in den sauren Apfel beißen. Ansonsten erhält ein anderer den Zuschlag. Und da hilft es Dir auch wenig, mit dem Vermieter über Sinn bzw. Unsinn der Kautionsvereinbarung zu diskutieren. Schau Einfach mal in eine Vermieter-Forum, welche monetären Konsequenzen es hat an die falsche Person zu vermieten.

    Bei der Beschränkung geht es aber um die Kaution. Und der Bürge ist dann eben kein Bürge, sondern ein Mieter :) Eigentlich ganz clever.


    Im Vertragsrecht sind andere Absprachen sehr wohl gültig. Dies gilt auch für die Kaution. Mehr als 3 MM Kaution darf lediglich in Formularmietverträgen nicht vor kommen. Vertragliche Nebenabsprachen die im Rahmen von Verhanflungen festgelegt wurden, sind sehr wohl gültig.

    Hallo Luise,


    mir als Laie kommt die Situation überhaupt nicht wahnwitzig vor. Der Vermieter versucht eben seine Interessen zu wahren, die da heißen eine fristgerechte regelmäßige Mietzahlung. Wenn ich an Studenten (ohne Sicherheiten) vermieten würde, wäre für mich eine "freiwillige" unbegrenzte Bürgschaft der Eltern auch unabdingbar. Selbstredend würde eine Vermietung an eine Person, die eine schlechte Bonität hätte, aber eine Bürgschaft von 3 Monatsmieten bei Unterzeichnung des Vertrages bezahlt nicht ausreichend!!!! Die Kaution ist nämlich niemals ausreichend, wenn es zur Fristlosen Kündigung und schon gar nicht zur Räumungsklage kommt.


    Ich halte auch die Vorgehensweise des Vermieters für nicht rechtsmissbräuchlich (als Laie), denn der "Bürge" ist eben Mieter. Und dann ist eine Kautionsvereinbarung rechtens.

    Mein Ratschlag:


    Die schriftliche Bestätigung des alten Vermieters sofort einholen, zur Beweissicherung :)
    Kauf bricht nicht Miete. Und die Genehmigung die Du von Deinem alten Vermieter erhalten hast gilt auch bei Deinem neuen Vermieter fort.

    Meines Erachtens wieder der Versuch des Vermieters die instandhaltungspflicht zu umgehen. Dies dürfte aber nicht sehr erfolgsversprechend sein, denn es liegt m.E. eine Vermietung der Küche und keine Leihe vor. Denn eine Leihe ist in aller Regel eine unentgeltliche Überlassung einer Sache.


    Inwieweit die Küche nun einen Wert von 1.500 oder 3.500 hat, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat der Vermieter ja tatsächlich so viel bezahlt wie angegeben mit Aufbau und Anschlüssen.

    Kann mir jemand sagen, wo mein Denkfehler liegt? Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es für DG-Wohnung und EG Wohnung von Vorteil ist je mehr Heizkosten über die qm umgelegt werden. Denn die beiden Wohnungen verlieren mehr Wärme, was einen höheren Verbrauch verursacht. Wenn nun nur über Verbrauch abgerechnet wird, dann wird dies besonders teuer.