Beiträge von Paulchen Müller

    So, nun Nachzahlung für 2015 erhalten . Wie bereits erwähnt, alter Mietvertrag mit Pauschale. Wieder der Wortlaut wie aus 2014, dass die zu zahlenden Mehrkosten auf einen technischen Defekt beruhen. Dieser war wohl eine undichte Leitung außerhalb der Wohnung und wurde Ende 2015 behoben. Ist es überhaupt möglich, diese Kosten durch eine Schätzung über andere Wohneinheiten, unter diesen gegeben Anlässen an den Mieter weiter zu geben. Die Instandhaltung bzw Funktion einer Heizung obliegt doch nicht dem Vermieter?

    Ich glaube, dass Du diesen Ausdruck “Grundversorgung“ falsch verstehst. Der bedeutet meiner Meinung nach nämlich, dass der Vermieter die Möglichkeit bereitstellt, Kabel-TV zu empfangen. Kosten werden entweder direkt mit dem Anbieter oder eben über die Nebenkosten abgerechnet. Neben dem digitalen Signal wurden anfangs auch noch analoge Signale eingespeist, diese entfallen aber nun! Ich denke nicht, dass Dein Vermieter für Dich einen alten Sateliten in die Umlaufbahn schicken wird. Unter Punkt 4 findest Du etwas: http://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/allgemeine-mieterfragen/

    Doch die Möglichkeit besteht, denn wenn es es eine wie bereits erwähnte, uralte Verdrahtung ist und Du der letzte oder einer der letzten in der Verdrahtungskette bist. Vermutlich wird aufgrund dieser alten Verdrahtung , vermutlich Sternverdrahtung, Unitymedia Dich aber abgeklemmt haben. Ansonsten würdest Du nämlich alle Programme empfangen und da sind die seit diesem Jahr extrem hinterher, da ihnen aufgrund vieler Unstimmigkeiten Kunden durch fliegende Verteter und unseriöse Praktiken verloren gegangen sind. Weiter macht mich Deine Aussage “mit einem geeigneten Gerät“ stutzig!?!? ....noch ein Nachtrag: Du hast ein Röhren-TV und willst analog empfangen? Das wird in diesem Jahr bereits schrittweise von Unity abgeschaltet und verschwindet bald komplett!

    Typischer Fall und eben auch die Vorgehenswiese von Unitymedia, obwohl das hier nun nicht hingehört. Ich vermute dass die alten Kabel an der neuen Anlage aufgrund Art der Verdrahtung und auch Dose etc kein Signal ankommen läßt. Da reicht schon aus, wenn in einer anderen Wohnung jemand einen 2ten TV anschließt. Altes Kabel, ungeeignete Verdrahtung, Du als letzter in der Reihe, kein Signal.....was empfängst Du überhaupt, analog oder digital?

    Wenn sich die Sache mit € 100 Regeln lässt. Würde ich jetzt bezahlen. Per Mieterbund dauert es halt Monate. Per Anwalt einige Wochen. Und es kostet mehr.


    Das kommt drauf an wie man selber eingestellt ist.


    Da war denn aus hast du das Recht, Die Abrechnungen einzusehen und zu erhalten. Und zu prüfen.


    Wo steht da was von 100 Euro und wo ist der Bezug bzw Zusammenhang zur Frage?

    Siehe Posting #7, zweiter Satz.


    ......und das bedeutet nun konkret auf obigen Fall was? Bedeutet es, dass die Kosten nur aufgeführt werden müssen, aber aufgrund der Pauschale beglichen sind? Oder ist eine Nachzahlungsforderung, die aufgrund einer defekten Heizungsleitung entstanden ist, zu begleichen? Kann aufgrund dieser vertraglichen Pauschale überhaupt eine Nachforderung gestellt werden? Diese wird nämlich im Brief plötzlich als “vereinbarte Vorauszahlung“ betitelt. Ist es nicht so, dass wenn es eine Pauschale ist, es kein Vorauszahlung im Sinne einer Abschlagszahlung ist und es auch keine Nachforderung geben kann? Darum findet sich auch in diesem alten Vertrag der Hinweis, dass der Vermieter nicht verpflichtet ist, eine Abrechnung zu erstellen.

    Wunder geschehen........da ist er. Netto-Mietzins in DM aufgeführt, diverse Betriebskosten gestrichen und ein Wert für Heizung und Warmwasser mit Text “Pauschal“ eingetragen, Strich drunter und “zusammen xxx Dm“. Es wurde kein neuer Vertrag geschrieben, nur die neu eingezogen sind, die haben wohl andere Verträge mit Abschlagszahlungen.

    Es sind 4 einzelne Mietwohnungen, nebeneinander angeordnet, quasi wie Reihenhäuser. Dass diese Pauschalmiete seit 2012 nicht mehr rechtens ist und da auch was mit Mieter im Haus gilt, das habe ich heute auch gelesen. Vermieter wohnt nicht hier. Mich macht aber eben dieser Heizungsschaden aus 2015 stutzig, auf den der Mehrverbrauch beruht. Dieser darf doch eigentlich nicht auf den Vermieter umgelegt werden?

    Ich falle einfach mal direkt mit der Tür ins Haus. Meine Lebensabschnitts-Gefährtin hat einen Mietvertrag seit 1999, der seinerzeit mit dem Senior-Besitzer abgeschlossen wurde, der seit 3 Jahren verstorben ist und nun alles durch den Sohn geregelt wird. Ich möchte direkt anmerken, dass dieser Mietvertrag nicht aufzufinden ist und JA, es ist dumm, aber leider Stand der Dinge, er wird weiter gesucht. Seit dem o.g. Zeitraum wurde nie eine Nebenkostenabrechnung erstellt, bis plötzlich eine Forderung in 12.2015 auf Nachzahlung für das Jahr 2014 eintraf. Der Vermieter wurden darüber informiert, dass es sich um einen alten Mietvertrag handelt, der keine weiteren Zahlungen bzgl Nachforderungen beinhaltet und der Fall war damit für uns erledigt. Neuere Verträge lauten übrigens anders. Wie auch immer, nun hat sie erneut eine Zahlungsaufforderung erhalten. Meine Vermutung und was mich stutzig macht ist folgendes: Im letzten Jahre wurde wohl eine Undichtigkeit in der Heizung festgestellt, die sogar in dem Anschreiben des Vermieters erwähnt wurde. Diese wurde als auch als Grund für einen erhöhten Energieverbrauch angegeben, sogar mit dem Text "ihrer Heizung", obwohl es nicht in der Wohnung lag, anscheinend in der Zuleitung. Dann wurde der Verbrauch anhand der anderen Wohneinheiten geschätzt und seitens des Vermieters "ein Vorschlag" unterbreitet, diesen Schätzwert als Nachzahlung zur Nebenkostenabrechnung zu nehmen. Eine Nebenkostenabrechnung die es bisher nie gegeben hat. Mir erschleicht sich das Gefühl, dass da jemand seine Kosten aufgrund der undichten Heizung senken will. Beim Suchen des alten Mietvertrages, habe ich eben noch eine alte Unterlage gefunden, die das Mietkonto von 2010 bis 2012 zeigt, ging da wohl um eine angeblich fehlende Mietzahlung und zeigt dort auch, dass keine Nachzahlungen gefordert wurden. In dem aktuellen Brief, ist o.g. Nachforderung im Mietkonto als EB-Wert aus 2014 gebucht. Klingt alles sehr verwirrend und hat sehr viel Infos. Ich hoffe aber trotzdem, jemand kann mir helfen. Bedanke mich schon mal !