Beiträge von DragonJah

    Hallo zusammen,


    Ich habe wieder eine Frage mitgebracht, die mich gerade beschäftigt. Seit gestern früh (also möglicherweise auch seit vorgestern Abend) hängt eine Information im Haus aus, dass kommende Woche Dienstag irgendwelche Monteure im Haus unterwegs sein sollen. Dazu kommt der Hinweis, dass sich an diesem Tag in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr im Haus aufhalten sollen.


    Unschwer erkennbar: In dieser Zeit sind viele Arbeiten und so geht es auch mir. So kurzfristig bekommt man bei uns keinen Urlaub oder Überstundenausgleich und ehrlich gesagt habe ich meinen Jahresurlaub bereits verbraucht (zwar habe ich immer eine Reserve, jedoch musste ich diese aufbrauchen, um an einem Gerichtstermin teilzunehmen, in welchem ich als Kläger auftrat).


    Auf meine Nachfrage, wie man das Regeln könne, wurde mir gesagt, ich solle meinen Schlüssel einfach "einem anderen Bewohner" übergeben. Dabei fühle ich mich persönlich allerdings sehr, sehr unwohl. Meine Wohnung ist mein privater Bereich und ich habe schon nicht mal gerne, wenn Freunde von mir alleine dort wären - von Fremden ganz zu schweigen.
    Ich habe da sehr viele persönliche/private Stücke in der Wohnung und beispielsweise - wen wundert es bei einem Softwareentwickler? - Technik im Wert von mehreren 1.000 Euro - darunter auch viele kleine Dinge, die schnell mal verschwinden.
    Damit will ich nicht sagen, dass Handwerker / Bewohner mir jetzt unbedingt direkt was stehlen wollen/würden. Aber dennoch fühle ich mich einfach absolut unwohl dabei, wenn 'irgendwer' in meiner Wohnung herumwuselt, während ich nicht da bin. Ich meine, was ist den noch persönlicher und intimer, als meine eigene Wohnung?


    Meine Eltern hatten mit genau so einer Situation bereits "tolle" Probleme. Damals wurde das Display einen teuren TV-Geräts beschädigt (das Gerät war hin) und es konnte nur der Handwerksservice gewesen sein. Hinterher hieß es aber, dass wir das selbst gewesen wären und dass die gar nicht in der Nähe des Geräts gewesen sein usw.


    Daher meine Fragen:
    Hat jemand eine konstruktive Idee, wie ich das Problem angehen kann?*


    Wie ist da die rechtliche Lage? Was MUSS ich? Was DARF der Vermieter?


    *Bitte wirklich nur konstruktive Lösungen. Ich will mich nicht unbedingt beschweren oder sonstwie dem Vermieter das Leben unnötig schwer machen - zumal Instandhaltung ja auch in meinem Interesse ist. Eine Lösung, die für beide Seiten gut wäre, wäre natürlich super.

    Dass es pers. Pech ist, war uns klar. Wir hofften nur, dass wir diesbezüglich eine Einigung mit dem Vermieter würden finden können. Daher war meine Frage ja, ob wer vielleicht eine andere Idee hat, was man dem Vermieter als mögliche Lösung vorschlagen könne.
    Es ist nicht so, dass wir irgendwas fordern wollen oder uns über die Gesetz- bzw. in diesem Falle Satzungslage aufregen wollen. Absolut nicht. Wir versuchen nur eine sinnige Lösung für alle Beteiligten zu finden.
    Wie gesagt: Wir verstehen uns mit dem Vermieter alle eigentlich wirklich gut und er bereitet uns eigentlich nie Probleme. Häufiger macht er - wie gesagt - sogar mehr, als er gesetzlich müsste und er kümmert sich auch wirklich um die Bewohner.
    Die Auffahrt ist die einzige Sache, bei der wir bisher keinen Konsens finden konnten.


    Zitat

    Ich kann Deinen VM verstehen, wenn er den Winterdienst nicht auf die M. verteilen möchte. Der 'Grund dürfte die Versicherung bzw. Schadenshaftung sein, die ein M. nicht leistet. Meine Meinung.


    Ist es in diesem Falle so, dass weiterhin der Vermieter haftet, obwohl die Pflicht auf die Mieter umgelegt wurde? Das wusste ich z.B. nicht.

    Hallo liebe Leute,


    Ich habe ein kleines Problem, zu welche ich gerne eine Auskunft hätte. Es betrifft das leidige Thema Winterdienst.


    Aufgrund meines Arbeitgebers wohne ich in einer ländlichen Region in den Bergen Mitteldeutschlands - hier meint das Winter es durchaus ernst und das von Oktober bis Mai. Zu den Wohnungen hier gehören Stellplätze und Garagen, die für zusätzliches Geld gemietet werden konnten (ist auch notwendig, der im näheren Umkreis kaum Parkmöglichkeiten vorhanden - da lassen sich vielleicht sechs oder sieben Autos in der ganzen Siedlung abstellen). Zu diesen Stellplätzen führt eine steile Auffahrt.
    Diese Auffahrt ist recht schmal und führt T-förmig in einer Straße - gegenüberliegend der steilen Auffahrt geht es eine Böschung hinunter.


    In den Mietverträgen der Wohnungen ist der Winterdienst inkludiert.


    Nun ist das Problem: Einige Mieter müssen bereits zwischen 5.00 und 6.00 Uhr los, um den Arbeitsplatz rechtzeitig zu erreichen. Ist es dabei durch Eis oder Schnee auf der Auffahrt glatt, dann gibt es da mit dem Auto kein Halten mehr - es geht umgebremst bzw. beschleunigend hinunter.
    Im Besten Falle hat man der Straße wieder Haftung und kommt ruckartig zum stehen; Im schlimmeren Falle stellt sich das Auto quer und schlägt in eine der beiden - die Auffahrt umfassenden - Mauern ein. Im schlimmsten Falle könnte man umgebremst vor ein fahrendes Auto, einen Fußgänger oder über die Straße hinaus und die Böschung hinunter rutschen (so bisher Gott sei dank nicht passiert).


    Aufgrund der ländlichen Lage ist eine alternative zum Auto nicht gegeben. Busse fahren nicht bzw. nicht im Ansatz dorthin, wo man hin muss. Der Bahnhof ist zu Fuß erst nach 40 Minuten (bei Glätte auch länger) zu erreichen und der erste Zug fährt irgendwann um 7.xx Uhr.


    Daraufhin sprache wir mit dem Vermieter - und dieser verwies uns darauf, dass erst ab 7.00 Uhr geräumt werden müsse. So sei die gesetztliche Lage.
    Daher wollten wir dem Vermieter eine Alternative anbieten: nach einstimmiger Absprache der Hausbewohner wären wir bereit, Räumen und Streuen selbst zu übernehmen; Die Arbeitnehmer morgens und abends - die übrigen Bewohner waren bereit, dies über den Tag zu übernehmen. Wir hatten dafür auch bereits einen Räumplan ausgearbeitet, wer wann verantwortlich wäre - einfach, um ein schlüssiges Konzept vorlegen zu können. So ist es auch in umliegenden Wohnungsanlagen geregelt.
    Dafür war allerdings unser Wunsch, dass die Mietverträge angepasst werden: Die Räumpflicht auf die Anwohner umlegen und dafür die Kosten für die Räumung von der Warmmiete runternehmen.
    Das wurde von unserem Vermieter abgelehnt - da gab es jetzt kein großes Geschrei oder großen Streit oder so. Unser Vermieter sagte einfach, dass er das so nicht möchte.


    Ich will unseren Vermieter auch nicht als bösen Menschen hinstellen: Eigentlich kommt man wirklich sehr gut mit ihm klar und er kümmert sich sonst um alles, worum gebeten wird (manchmal auch mehr, als er gesetztlich müsste) und er ist auch so ein netter Mensch.


    Nun ist meine Frage: Was können wir als Mieter noch tun, vorschlagen oder anbieten.
    Für mich persönlich ist die Lage (leider) nicht tragbar. Um muss täglich um 5.30 los zur Arbeit (durch Bautellen und Schneelage auch durchaus schon 5.00 Uhr) und kann nicht bis sieben Uhr warten (6.00 Uhr beginnt nun mal die Arbeitszeit) - irgendwo fände ich es aber auch unfair, jeden Morgen die Arbeit zu übernehmen, für die ich eigentlich bezahle (und das auch nicht unbedingt wenig). Und ohne Streudienst das Auto heil die Auffahrt hinunterzubekommen, ist ein Glücksspiel.
    Daher würde ich mich nach einer anderen Wohnung umschauen müssen - schweren Herzens, da es mir hier echt gut gefällt und so ein Umzug ja auch immer eine teure, anstregende und ärgerliche Geschichte ist.


    Weiß da hier vielleicht einer einen Rat?


    Liebe Grüße und vielen Dank im Vorraus.